Bei LOTRO gibt es einen Haufen Quests. Die meisten davon kann man bislang alleine schaffen, auch wenn es in Gegenden mit Elitegegnern oder großen Gruppen geht. Ein paar Stufen später und mit ein wenig Umsicht geht das meist glatt. Nun habe ich ein paar Quests gehabt, die ich nicht geschafft habe. Normalerweise geht mir das ziemlich gegen den Strich und es ärgert mich, da solch ein Versagen mit ein wenig mehr Kenntnis nicht passiert wäre. Aber so ist das leider, welche Abenteuer in einem Buch würden spannend sein, wenn man von vornherein wüßte, dass der Held alles schafft. Klar, jeder liebt das Happy End.
Mir ist das jetzt schon mehrfach passiert, dass Quests überraschend 2-3 Gegner bescheren, auf die ich nicht vorbereitet bin. Zudem zieht der Questgeber (ein Hobbit in seinem Garten, ein verräterischer Schurke oder eine verlorene Hobbitfrau in den Hügelgräbern) meist sehr viel Aufmerksamkeit auf sich, so dass es für einige Klassen schwer ist, die Vielzahl an Gegnern schnell von ihr herunter zu bekommen. Mit einem Wächter wäre es deutlich leichter. Was mich aber immer wurmt ist, dass man nicht unbedingt darauf vorbereitet ist. Die Aufgabe läuft ab dem Moment durch, wenn man sie annimmt.
So was ist zwar realistisch, aber für mich doch recht ungewohnt. Seit Jahren spiele ich RPGs und es ist ein fester Bestandteil des Spielmechanismus, dass Aufgaben geschafft werden. Wesentlich mehr fuchst es mich aber, dass ich die gescheiterten Aufgaben offenbar nicht wiederholen kann. Das ist realistischer, aber irgendwie unbefriedigend.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen