Montag, 31. Dezember 2007

Bioshock

© 2K Games

Über die Feiertage gab es viel freie Zeit, da wir Verwandtenbesuche schon weit vorab gelegt hatten. Diese Zeit nutzten wir neben viel WoW spielen auch für ein wenig Entspannung auf der Couch beim XBOX spielen. Wir halten das so, dass ich ab und an mal 1-2 Stunden am Stück auf der XBOX spiele und meine Frau dabei liest (wenn sie nicht gerade Guitar Hero III spielt, was ihr ziemlichen Spaß bereitet). So habe ich dann verstreut über einige Wochen Bioshock gespielt. An diesem Wochenende habe ich das Spiel beendet. Normalerweise schreibe ich nicht viel, wenn ich ein Spiel durch habe. Über Bioshock möchte ich aber ein paar Sätze verlieren. Zuerst, das Spiel wurde von ehemaligen Looking Glass Mitarbeitern entworfen und trat daher das Erbe von System Shock I + II an. Beides großartige Spiele, wobei der erste Teil bei mir noch einen größeren Eindruck hinterlassen hat, so wie viele Spiele, die die Nummer 1 im Namen tragen (bzw. nicht tragen, da sie meist nicht als Serie konzipiert werden). Die Grundidee bei diesen Spielen ist, dass der Spieler sich in deutlich größeren Freiheitsgraden als im normalen Shooter bewegen konnte. Der Spielercharakter besitzt eine Reihe von Entscheidungsmöglichkeiten im Spiel, die ein normaler, linearer Shooter nicht hat. Typisch für die System Shock Reihe war z.B. dass man sich in verschiedene Richtungen spezialisieren konnte. Hacker, Waffenexperte und im zweiten Teil auch Bionikexperte standen zur Verfügung. So konnte jeder Spieler gemäß seiner bevorzugten Spielhaltung agieren und entweder wie im klassischen Shooter alles umschießen, was im vor die Flinte kam oder eben Gegner austricksen und sie umgehen.

Bei Bioshock sind diese Elemente auch wieder vorhanden. Sogenannte Plasmide erlauben in einer recht freien Zusammenstellung diverse Angriffs- und Schutzmöglichkeiten, verschiedene Waffen bieten Vorteile gegen die Gegner.

Bioshock bietet nicht allzu viele verschiedene Gegnertypen. Es bleibt ein Spiel, das versucht mit den Regeln der wissenschaftlichen Realität nicht allzusehr zu brechen, bietet aber genügend fantastische Elemente, insbesondere die Plasmide und deren Quelle, das Adam und das Eve. Im Spiel wird das Bioshock-Äquivalent zu Magie und Mana durch die Entdeckung genetischer Veränderungen und den "Zaubern" die man damit auslösen kann erklärt. Es passt und ist mit der Spielwelt konsistent, ist sogar einer der inhaltlich zentralen Storybausteine von Bioshock und nicht nur "eine andere Waffenart".


Was Bioshock in meinen Augen von den zahlreichen anderen, auch spannenden Shootern abhebt, ist die Story. Wie in System Shock wird sie durch Tonbänder erzählt, die Bewohner von Rapture, der Unterwasserstadt, hinterlassen haben. Schicksale und Tragödien werden dem Spieler so offenbart, die besser unter dem Meeresspiegel geblieben wären. Die Story hangelt sich an verschiedenen Hauptcharakteren von Rapture entlang. Treibende Kraft ist Atlas, eine Stimme über Funk, die den Spieler in weiten Teilen des Spiels leitet. Der Erfinder, Erbauer und Diktator von Rapture, Andrew Ryan, ist derjenige, welcher den Untergang der Stadt zu verantworten hat. Ein Kapitalist von Ayn Randscher Prägung, steht er im Reigen mit anderen Charakteren aus Rapture wie der polnischen Wissenschaftlerin Tenenbaum, die die sogenannten Little Sisters zu verantworten hat, dem asiatischen Arzt Souchong, dem plastischen Chirurgen Dr. Steinman, dem Künstler Sander Cohen sowie anderen illustren Gestalten. Kleiner Einschub: Atlas ist eine Reminiszenz an das Buch "Atlas shrugged" und Fontaine erinnert mich an "The Fountainhead". Der Charakter Andrew Ryan mit seiner kompromisslosen Philosophie wird dem Buchcharakter John Galt aus Atlas shrugged gerecht, viele seiner Zitate im Spiel sind angelehnt an die Philosophie aus Rands Romanen.


Neben diesen Figuren stehen die Gegner, welche durchweg menschlich sind, aber genetisch verändert und mit unterschiedlichen Anzügen, Uniformen und Masken etwas Abwechslung besitzen. Die großen Highlights im Spiel sind die Big Daddys, gewaltige Menschen in Taucheranzügen mit Bronzetaucherhelmen und schweren Waffen, welche die oben angesprochenen Little Sisters begleiten und beschützen. Die Bindung dieser so ungleichen Paare ist später im Spiel ein sehr gut dargestelltes Thema. Die Little Sisters wurden programmiert, das Adam, genetisches Material, aus Leichen zu extrahieren und die Big Daddys beschützen sie dabei.

Nach vielen Leveln und durchweg spannenden Aufgaben, nachdem man geschätzte hunderte Automaten benutzt, Selbstschuss- und Überwachungsanlagen ausgetrickst hat, kommt es zu einer großartigen Storyüberraschung und einem guten Showdown. Eine brilliant erzählte Geschichte, die mir viel Spaß bereitet hat, toll aussah und ich bestimmt nach einer Pause noch einmal spielen werde.

Bioshock tritt ein würdiges Erbe an und führt die System Shock Reihe erfolgreich weiter.

Mittwoch, 26. Dezember 2007

World of GuitarCraft


Zu Weihnachten gabs fürs geliebte Eheweib Guitar Hero III unterm Tannenbaum. Sie hat früher mal Geige gespielt, so dass ihr der Einstieg leicht fiel. Wer es noch nicht kennt, bei Guitar Hero spielt man in einer Art Reaktionsspiel "Noten" eines Liedes. Auf einem Fließband kommen einem farbige Kreise entgegen. Diese muss man mit dem Controller, der in Form einer Gitarre gehalten ist, dann spielen, indem man die entsprechende Taste drückt und mit der rechten Hand dann einen Schalter betätigt, der die "Saiten" anschlägt. Klingt einfach, verlangt aber eine gewisse Übung. Erfahrung in Linkshandkoordination jenseits von WASD. Keine Ahnung ob Gitarrenspieler hier einen Vorteil haben.

Uns beiden macht das Spiel einen Riesenspaß, ich habe mir eine zweite Gitarre bestellt, so dass wir dann zusammen spielen können (einer Rhythmusgitarre, einer Bassgitarre).

Hier noch ein kleines Bild, das bei Worldofraids.com erschienen ist. Ich fand's witzig... Mal schauen, ob Blizzard so was mal als Gag einbaut?

Samstag, 22. Dezember 2007

Meine Spiele Watchlist

Ich habe auf der rechten Seite des Blogs ein paar Spiele verlinkt, die ich zur Zeit spiele bzw. auf die ich mich freue. Vor einiger Zeit stand da noch Crysis, das ich nach einem anspielen der Demoversion erst mal getrost auf "Kauf in 2 Jahren wenn die PCs schneller sind und ich ein entsprechendes Modell besitze" verschoben habe. Das Spiel könnte mir eine Menge Spaß machen, ich sehe aber kein Land bei meinem gegenwärtigen System.

Neu aufgenommen habe ich Far Cry 2, das allerdings vermutlich genau den gleichen Hunger nach Hardware haben wird wie Crysis. Wenn das so ist, besteht eine gute Chance, dass ich es mir für die XBOX 360 hole, weil mich das Spiel mehr reizt als Crysis. Far Cry 2 stelle ich mir als Egoshootervariante von Jagged Alliance vor, einem Spiel das ich vergöttert habe. Die Zutaten sehen ähnlich aus. Fiktiver Afrika-Staat, viele Söldner, halbseidene und paramilitärische Hauptcharaktere, freie Spielwelt. Aber eben als Egoshooter mit den ganzen Extras der modernen Spiele wie aufrüstbaren / abnutzbaren Waffen, dynamischer Spielwelt (schaut euch mal bei Toms Hardware die Far Cry 2 Seite an) und gemeinen, intelligenten Gegnern.

Mal schauen, wie es wird. Wenn ich mal über was Interessantes stolpern sollte, berichte ich.

Als zweites Spiel auf der Watch List ist neu hinzugekommen der Titel Dragon Age von Bioware. Da gibts noch nicht so viel zu berichten. Aber vielleicht ein paar Screenshots gefällig?


©BioWare

Die ersten hundert ...

... Blogeinträge sind erreicht. Bei dem Tempo komme ich in weiteren neun Jahren auf 1000 Blogeinträge. Ja, was soll ich sagen. Ich bin mittelmäßig schreibfaul? Andere schreiben an einem Tag drei Einträge, ich an etwa jedem dritten Tag einen. Das Tempo werde ich wohl nicht erhöhen, aber die Qualität, so sie dem Leser denn zusagt, bleibt die gleiche und wird vielleicht mit den Jahren reifen.

Allen Lesern wünsche ich frohe Weihnachten!

Sonntag, 16. Dezember 2007

... und zurück


Schön erholt.

Samstag, 8. Dezember 2007

Urlaub

... und weg. Bis Mitte Dezember.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Funkstille

In (unheiliger, Grüße an Tom) Kürze:

- Beruflich viel um die Ohren, null Zeit zur Zeit
- WOW: Gilde hat eine Raidallianz gestartet, sieht gut aus bislang, erster First Kill (leider ohne mich, siehe erster Spiegelstrich).
- LOTRO: Spielt sich immer noch gut, mein Kundiger ist Stufe 27 und krebst in den Nordhöhen herum. Leider immer mehr Gruppenquests und Elitegegner. Es wird nicht einfacher.
- Assassins Creed (XBOX 360) ist klasse, leider bislang nur 30 Min angespielt (siehe erster Spiegelstrich).
- Mass Effect (XBOX 360) ist noch besser, immerhin schon eine Stunde angespielt
- Hoffentlich geht unser Fernseher bald kaputt, dass wir uns einen HD Fernseher kaufen können, dann sieht Mass Effect / BioShock / Assassins Creed noch besser aus (vor allem kann man dann die Texte besser lesen)
- Ich bin ab nächster Woche in Urlaub, da blogge ich auch nicht.

Bis Mitte Dezember dann.

Donnerstag, 8. November 2007

LOTRO - auf der XBOX?

In einem Gamasutra-Interview spricht der Executive Producer von Turbine, Jeffrey Steefel, über das Spiel, Erweiterungen usw.

Kann ich mir LOTRO auf Konsolen vorstellen? Klar. Die Performance der Next Gen Konsolen PS 3 und XBOX 360 ist ausreichend. Die Möglichkeiten zum Sprachchat gibt es bei XBOX 360 mit einem Wireless Headset, die Eingabemöglichkeit als Tastatur entweder über das Joystick-Keyboard oder das vorgestellte XBOX-Controller-Keyboard.

Die tolle Nachricht für alle, die LOTRO spielen: LOTRO ist in den USA und Europa mittlerweile auf Platz 2 hinter WOW. Das heisst, Spiele mit Abonnenten wie EverQuest II, Star Wars Galaxies und Vanguard sind abgeschlagen. Ob das auch noch so bleibt, wenn WAR und AoC kommen? Ich hoffe ja. Die bisherigen Patches haben tolle neue Spielgebiete und viele Sachen gebracht, die wir von WOW seit 2-3 Jahren kennen (Ruffraktionen, Sets, Raids) und sind solide programmiert.

P.S.: Der Titel des Blogs ist ein Hoax, eine Ente. Im Interview steht nichts von einer Konsolenversion.

Mittwoch, 7. November 2007

Google Earth

Vielleicht kennen ja einige Leser das Programm noch nicht. Google Earth ist eine Software von Google mit der man sich die Weltkugel anschauen kann. Ziemlich ähnlich zu der MS Encarta Software, die es früher mal gab. Das Besondere daran ist, dass Google Earth Satellitenbilder direkt auf den eigenen PC speist, diese dann mit Fotos und teilweise sogar 3D-Darstellungen von Innestädten kombiniert. Irgendwie macht mir das Angst. Wenn ich schon mein eigenes Auto auf dem offenen Firmenparkplatz sehen kann. Für alle, die sich rudimentär mit fernen Ländern, Reisen, Bildern, Geographie, Restaurants, Hotels, oder irgendwas anderem interessieren, wofür man bislang die eigene Wohnung verlassen musste, ist das sicher was. Eine schnelle DSL Verbindung ist übrigens ganz sinnvoll.

Dienstag, 6. November 2007

Rollenspiele auf der XBOX 360

Tobold schrieb vor einiger Zeit, dass er sich nur schwer vorstellen könnte, Rollenspiele wie WOW auf Konsolen zu spielen. Tatsächlich gibt es aber bereits einige Rollenspiele, die man auf der XBOX spielen kann. Zuerst führe ich die Vertreter der westlichen Rollenspiel auf. Da wäre als erstes in meinen Augen Oblivion zu nennen, das zeitgleich mit der PC Version erschienen ist. Das Spiel kann ich beurteilen, da ich es auf der XBOX fast komplett durchgespielt habe. Grafisch zeigt sich Oblivion von seiner guten Seite, die Next Gen Grafik sieht beeindruckend aus, ruckelt kaum und macht auf einem 16:9 Fernseher (kein HD) ein gutes Bild. Die Steuerung ist natürlich so eine Sache, die tiefen Menüs sind für den XBOX Controller optimiert und dementsprechend lange Listen, durch die man sich durchscrollen muss. Dennoch, mir hat das Spiel sehr gut gefallen, die Klangkulisse ist an 5.1 Anlagen angepasst und die Spielmechanik gefällt mir bereits seit den ersten Elder Scrolls Spielen.

Das zweite Rollenspiel, das ich auf der XBOX 360 gespielt habe, war der Klassiker Jade Empire das noch für die alte XBOX erschienen ist. Ein sehr gutes Spiel, das dank Kompatibilitätspatch (XBOX Live Zugang zum Patchen benötigt) auch auf der XBOX 360 läuft. Leider nur in 4:3 so dass ich ständig meinen Fernseher von 16:9 Breitbild auf 4:3 umstellen muss. Über Jade Empire braucht man nicht viele Worte zu verlieren, eine sehr gute Welt (chinesisches Fantasy-Kaiserreich) mit typischem Bioware-Tiefgang in Story und Charakteren. Ich werde das Spiel zu gegebener Zeit mal mit einem anderen Charakter durchspielen, um die "dunkle Seite der Macht" zu erkunden. Die actionreichen, dennoch taktischen Kämpfe kann man übrigens auf "Leicht" stellen, wenn die einem zu hektisch oder anspruchsvoll sind. Einige der Bosskämpfe (Elefantendämonen, Arena-Großmeister) konnte ich nur auf der Stufe schaffen.

Neben den westlichen Rollenspielen startet die XBOX 360 auch mit den ersten Japano-Rollenspielen im Final Fantasy Stil. Ich habe zwei Demos spielen können, einmal Blue Dragon, das schon sehr nah an FFVII dran ist, bis auf die etwas zu kindlichen Charaktere, dann habe ich mal Eternal Sonata Probe gespielt. Letzteres sehe ich eher für Kinder und junge Jugendliche an, aber denen könnte das richtig gut gefallen. Bildschöne Grafik, nette Mangagesichter und zuckersüßes Szenario.

Wie steht es um Online-Rollenspiele? Bei denen ist es auf Konsolen eher schwer, diese vernünftig umzusetzen, da die Spieler nicht nur spielen wollen, sondern eben auch kommunizieren. Ich denke, Microsoft hat sich was dabei gedacht, als sie die an den Controller andockbare Tastatur erschaffen haben. Mit so einer Tastatur ausgestattet, gibt es gar keinen Grund mehr, warum man nicht ein MMORPG wie WOW für die XBOX 360 herausbringt.

Montag, 5. November 2007

WOW & LOTRO Tagebuch 05.11.2007

Je schlechter das Wetter, desto mehr Motivation, am PC zu spielen. Zur Zeit lese ich auch keine besonders interessanten Bücher, die hebe ich mir eher für Dienstreisen auf. So kam es denn, dass ich das kurz Wochenende zusammen mit meiner Frau damit verbrachte, ein wenig mehr WOW & LOTRO zu spielen.

Tja, das ging schneller als ich dachte. Der Netherdrachen Onyxien (der schwarze Drachen) ist nun auch mein. Und ca. 1500 Gold aus den Questbelohnungen, was mein Vermögen wieder aufbessert. Das ging zum Schluss wirklich flott voran, die Quests sind zwar immer gleich, machten mir aber einen Heidenspass. Natürlich kommt nach so einer Phase nun wieder ein kleines Loch, denn außer dem Instanzenruf gibt es kaum noch etwas, was ich mit meinem Hauptcharakter machen kann. PvP geht wie immer einmal die Woche moderat voran, jede Woche kommen da so 300 - 350 Arenapunkte zusammen, die ich momentan bis zur 3. Saison aufsparen werde, um mir dann die Saison 2 Schultern und den Saison 3 Helm zu holen. Wären die Schulter der Saison 3 und die Waffen nicht an die Mindestwertung 2000 bzw. 1850 gebunden, hätte ich ja noch ein wenig Motivation, mehr zu machen, so warte ich jetzt geduldig, bis Saison 3 zu Ende ist (Anfang Februar?) um mir dann die Saison 3 Schultern ohne Mindestwertung zu holen. Geduld ist alles bei WOW. Wer gleich alles mitmachen will, trifft nur auf künstliche Hürden.

Unsere Raids gehen auch so langsam voran, auch wenn wir letztens unseren Leerhäscher-Sieg nicht wiederholen konnten. Einige Spieler neu dabei, ein paar unkonzentriert, durch das lange Trashmobkloppen bleibt einem leider nicht viel Zeit für vernünftige Versuche. Auch Gruul klappt manchmal nur mit Hängen und Würgen, was mich immer dazu motiviert, "mehr DoTs" einzufordern, um den berüchtigten 1% Wipe zu verhindern.

LOTRO hingegen glänzt für mich zur Zeit mehr und mehr. Das Haus macht Laune, jeder unserer Alt-Charaktere hat Zugriffsrecht und wir nutzen die Lagerkiste als Vorrats-Drehscheibe für Handwerks-Rohmaterial. Deutlich günstiger als alles per Post zu versenden. Bei den Quests sind wir immer noch in den Einsamen Landen, die eine Fülle an Aufgaben bieten. Meine Frau und ich haben am Wochenende mal darüber gesprochen, warum uns LOTRO so gefällt. Neben der wunderschönen Grafik und der sanften Musik beruht ihr Argument, weshalb LOTRO zur Zeit so angenehm ist darauf, dass LOTRO viele neue Regionen bietet. Bei WOW war es anfangs auch so toll, die neuen Questregionen kennen zu lernen, die vielen liebevollen Gebiete mit ihren individuellen Geschichten, Aufgaben, kleinen historischen Bezügen kennen zu lernen. So ähnlich ist das jetzt bei LOTRO. Immer stelle ich mir die Frage: Was liegt jenseits dieses Bergs? Was könnte dort im Wald sein? Führt der Fluss mich irgendwo hin, wo etwas Geheimes ist? Diese Neugier ist es, die mich treibt. Bei WOW gibt es Unmengen zu entdecken, zu sehen, versteckte Questgeber und kleine, manchmal lustige Sachen zu finden. Genau das war bei TBC eine meiner Hauptfreuden, die Regionen zu entdecken. Leider sind sie bei TBC in meinen Augen irgendwie... seelenlos. Azeroth & Kalimdor hatten teilweise mehr zu bieten aber vielleicht verkläre ich das auch nur durch die rosarote Brille der Geschichte.

Beim LOTRO spielen fällt mir immer auf, wie schön es ist, nicht am Ende des Levelns angekommen zu sein und alles zu kennen, was noch kommt. Bei WoW mit meinem Jäger kenne ich die ca. 10 - 20 Sachen, die ich noch verbessern könnte und die Masse davon liegt in großer Ferne (Mount Hyjal, Black Temple). Das Gefühl, am Ende der Fahnenstange zu sein, ist nicht toll. Zum Glück patcht auch Blizzard regelmäßig neue Inhalte in hoher Qualität ins Spiel.

Donnerstag, 1. November 2007

Happy Halloween!

Viel Spaß beim Feiern!

Mittwoch, 31. Oktober 2007

LOTRO - Trautes Heim

Housing in LOTRO - Erste Bilder


Wie versprochen wollte ich heute noch einen kleinen Bericht über das Housing im Blog veröffentlichen. Vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen Leser.

Housing beginnt bei LOTRO mit der Wahl des Gebiets. Bree, Michelbinge, Thorins Halle oder Duillont? Jede Nachbarschaft ist individuell, wobei die Menschen, Hobbits und Elben recht ähnliche Außenbereiche haben, besonders die Menschen und Hobbits sehen sich ähnlich. Die Zwerge haben definitiv das eigenständigste Gebiet, ihre Nachbarschaft residiert in einer sehr atmosphärisch gestalteten Höhle unterm Berg, komplett mit Kristallbeleuchtung, unterirdischem Bach und beeindruckenden Hallen.

Hier mal ein paar Impressionen. Wir haben nicht von allem Screenshots gemacht, deswegen verweise ich auf einschlägige Seiten (Zwerge, Hobbits, Elben, Breeländer)

Das Housinggebiet der Zwerge
SW von Thorins Halle (W vom Pferdemeister)




Am Eingang zur Hobbit-Housinginstanz


Der Blick in das kleine Dorf
(vom Grundstück aus)



Ein Blick auf unser Haus,
Kreidestraße 1.


Im trauten Heim
(das noch etwas kahl aussieht)

WOW & LOTRO Tagebuch 31.10.2007

Der blaue Balken füllt sich. Mein Ruf bei der Netherschwingenfraktion wird durch das kontinuierliche Questen dermaßen schnell gesteigert, das hatte ich glaube ich noch bei keiner Fraktion. In TBC kann man, wenn man es drauf anlegt, seinen Ruf schnell voran bringen. Verglichen mit dem quälend langsamen Fortschritt bei WOW Alte Welt ist das ein ziemlicher Fortschritt. Wenn ich daran denke, wie viele Stunden ich bei der Silithus Fraktion "Zirkel des Cenarius" zugebracht habe. Hunderte, na ja eher tausende von Gegnern getötet für Verschlüsselte Texte, die im Packen vielleicht 75 Rufpunkte brachten? Heute mache ich in einer Stunde geschätzte 4-5 Tagesquests, ganze 2000 Ruf, wenn ich Glück habe. Das ist Spielinhalt, der viel Gegenwert für die investierte Zeit besitzt.

Unsere PvP Gruppe hat sich gestern zusammengefunden und in munterer Durchmischung die üblichen 10 Spiele absolviert. Tendenziell zeigt sich auch hier, welche Combo viel Aussicht auf Erfolg hat. Die Kombination aus 2 x Heilpala, Schattenpriester, Hexenmeister und Jäger kann schon gute Ergebnisse erzielen. Das 2v2 Team hatte gestern ebenfalls sehr spannende Kämpfe, die wir am Ende mit leichtem Wertungszuwachs für uns gewinnen konnten. Da die 2v2 / 3v3 Teams mittlerweile nicht mehr ganz so harte Abschläge auf die Wertung hinnehmen müssen, bekomme ich zur Zeit mit dem 2v2 Team mit 1633 Wertung mehr als mit dem 5v5 Team mit 1495 Wertung. Macht Laune, vor allem, da wir gestern sogar ein Krieger / Paladin-Team geschafft haben.

Trautes Heim, Glück zu zwei'n
Kreidestraße 1. Unser neues Eigenheim. Eine kuschelige kleine Hobbithöhle, noch ein wenig karg eingerichtet aber dafür mit heimeliger Musik. Bilder & mehr folgen in einem separaten Blogeintrag.

Montag, 29. Oktober 2007

Langes MMO-Wochenende

Bei eher nasskaltem Wetter haben wir uns ein schönes Wochenende zu hause gemacht. Am Samstag ging es mit Freunden ins Kino zu Ratatouille, ein sehr schöner Film, fantastische Animation und viele Stellen zum lachen.

Das WoW Spielen war auch (wieder) eine große Freude. Unsere dritten Alt-Charaktere, der Priester und die Kriegerin, sind auf Stufe 64 geklettert, was uns näher zum "Bergfest" bringt. Heilen macht mir Spaß und ist manchmal recht herausfordernd. Schöner Charakter, der Priester. Mein Jäger kriecht immer näher an den Netherdrachen heran, die Tagesquests spülen viel Gold in die Kasse und machen Spaß, so gefällt mir das Spiel. Zu guter Letzt haben wir gestern Abend unsere nächsten Raiderfolg feiern können, dieses Mal in der Festung der Stürme, auch Pink Palace genannt. Im allerletzten Versuch, knapp vorm Respawn und gerade im Enragetimer haben wir den Leerhäscher abgeschaltet. Der Kampf ist vom Prinzip her billig, er ist ähnlich wie bei Baron Geddon, nur dass dieses Mal mehr Spieler von einer Explosion betroffen sind, dieser aber ausweichen können. Weiterhin gibt es zwei weitere Elemente, die ihn nicht ganz trivial machen. Ein Enragetimer von 10 Minuten sowie - ähnlich wie beim Broodlord Lashlayer aus BWL - ein Knockback, der die Aggro der Tanks reduziert, so dass die Schadensklassen auf ihre Aggro achten müssen.



Spannendes Wochenende und ein schöner Erfolg, da der Leerhäscher die ersten Schultern des "Tier 5" Sets fallen lässt.

Viel Zeit haben wir auch wieder bei LOTRO zugebracht. Wir haben den Samstag mal dazu genutzt, uns die verschiedenen Häusergebiete anzusehen. Wie ich das von den ersten Bildern erwartet habe, gefällt mir das Hobbitgebiet am besten, gefolgt von der sehr atmosphärischen Höhle bei Thorins Halle, der Zwergensiedlung. Die Elben haben meiner Meinung nach das schönste Sippenhaus und die Menschen sind weit abgeschlagen. Dennoch - die Menschensiedlung war diejenige, welche am dichtesten besiedelt war. Wir haben uns noch kein Haus gekauft, weil wir darauf warten, dass eine bestimmte Adresse frei wird. Bis dahin nutze ich die Zeit und schaufle mehr Geld heran.

Nicht nur bei WoW, auch bei LOTRO gibt es ein Erntedank-Herbstfest. Bei LOTRO hat jedes der vier Völker einen kleinen Stand aufgebaut, wo man entweder am Glücksspiel teilnehmen kann, einem Tanzmeister folgt oder ein Rennen bestreitet. Die Belohnung sind dann Herbstmedaillen, die man gegen Hauseinrichtungsgegenstände eintauscht. Die Sonnenuhr und der Riesenkürbis sind mein, sehr passend für ein Hobbitloch, wie ich meine.

Freitag, 26. Oktober 2007

Spore in einem halben Jahr

Ich habe bereits mehrfach über Spore geschrieben. Langsam verdichten sich die Hinweise, wann es erscheinen wird. Laut einem Gamestar-Interview mit Will Wright kommt Spore in ca. 6 Monaten heraus. Will Wright im Zitat:

»Wir mussten sehr viel testen, um sicherzustellen, dass das Spiel für eine große Zielgruppe spielbar ist. ... Ich möchte, dass Leute, die Die Sims gespielt haben, auch in der Lage sind, Spore zu spielen. Ich möchte nicht, dass es etwas ist, das nur Hardcore-Spieler anfassen.«

In meinen Augen tut das dem Spiel nur gut. Ich habe keine Eile, ein Spiel in die Hände zu bekommen. Hauptsache, es ist nahezu fehlerfrei, die Spielbalance stimmt und die Zeit wird genutzt, um den letzten Feinschliff hinzubekommen. Genau diese Einstellung ist es, die Firmen wie Blizzard oder Bioware groß gemacht hat. Und genau das kommt jetzt von... EA! Statt wie bei BattleField 2 ein eben so laufendes Spiel auf den Markt zu werfen und gnadenlos nachzupatchen, werden 2 Quartalsergebnisse (und das wichtige Weihnachtsgeschäft!) der Qualitätssicherung geopfert. Kaum denkbar für manch andere Firma, aber das ist eben der Vorteil eines Großkonzerns mit guter Liquidität.

Wenn Spore herauskommt, bin ich mal auf die Reaktionen gespannt. Sicher wird das vielen erfahrenen Strategiespielern schnell langweilig, denn statt mit dutzenden Einheiten, ihren Stärken und Schwächen zu experimentieren (siehe Command & Conquer III, StarCraft II oder Age of Empires III) wird es bei Spore mehr einen spielerischen Aspekt des Erkundens und Erschaffens geben. Schöpfungskreativität statt Einheitenoptimierung.

Ich denke, dass Spore die Chance hat, ähnlich wie Die Sims deutlich mehr Spieler an den PC zu fesseln und ganz andere Zielgruppen erschließt. Statt 21jährigen Hardcoregamern eher die 39jährige Ehefrau oder die 9jährige Tochter. Spore ist in meinen Augen eher ein Experiment, ein Sozialtest statt einem ernst zu nehmenden Spiel. Sicher, es wird genauso verbissene Spieler geben, die Stunden über Stunden das letzte Finetuning betreiben, um die perfekte Kreatur zu erzeugen, aber die meisten werden wohl eher ihr Augenmerk auf die Kreativität legen wollen.

Was das Spiel betrifft, habe ich hohe Erwartungen.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Kopflos in die Nacht

Gestern abend haben wir uns in einer kleinen Gruppe an einem lustigen Event versucht. Die Beseitigung des kopflosen Reiters im Halloween-Event von WOW, den Schlotternächten.

Der geneigte Leser mag sich jetzt fragen, wieso ich das erst jetzt schreibe. Wie immer gilt, was ich jetzt schreibe, haben andere bereits Dutzende Male gemacht, aber das ist mir ziemlich gleich. Für mich zählt es nicht, wie schnell man so eine Sache macht, nachdem sie verfügbar ist. Inhalte konsumiere ich nicht krampfhaft so schnell wie es geht. Nun gut, zurück zum eigentlichen Thema.

In einer kleinen, gut gerüsteten Gruppe ging es zum scharlachroten Kloster. Dort betritt man den Friedhofsflügel, klopft sich durch die Folterknechte und Untoten (ein Heidenspaß!) und nähert sich dann dem Austragungsort des Events, der kleinen Krypta in der Mitte. Hier ist bereits ein Kürbiskopf am Boden, der den Event startet. Einer der Spieler nimmt aus dem Kürbis eine Kerze, stellt sie auf einen in der Nähe befindlichen Erdhaufen und der Spaß geht los. Kurz darauf fliegt der (ziemlich gut dargestellte) kopflose Reiter auf seinem Pferd mit brennenden Hufen in den Himmel, dreht eine Runde dort und fährt auf den Spieler hernieder, der es wagte, ihn zu wecken. Ein Krieger hat dann leichtes Spiel, den Reiter an sich zu binden. Nun geht der Kampf los.

Phase 1: Tank & Spank
Der Reiter haut nicht besonders stark zu (zumindest an einem Karazhan-gerüsteten Tank). Er wird kontinuierlich unter Feuer genommen, bis er fast tot ist. Dann... verliert er seinen Kopf. Ein kleiner glühender Schädel springt in der Gegend herum und muss schnell weggekloppt werden, bevor der Körper ihn wieder aufsetzen kann. Dabei grölt der Schädel ständig dem Körper zu, wohin er rennen muss. Großer Spaß! Ist das geschafft, geht Phase 2 los.

Phase 2: Verbrennen
Ähnlich wie Phase 1, nur wirft der Reiter nun auch noch Feuer auf einen der Spieler, der dann kokelnd durch die Gegend läuft. Der Schaden ist nicht ohne, ein Charakter mit wenig Ausdauer kommt da schon mal an die Grenze. Es ist jetzt wichtig, den Körper schnell herunterzubringen, damit das Verbrennen nicht allzu oft kommt. Wieder einmal, ist der Reiter fast tot, so verliert er seinen Kopf und man muss den schnell zerstören. Ist das geschafft, geht die letzte Phase des Kampfs los.

Phase 3: Invasion der Kürbisse
Im Kampf ruft der Reiter vier Kürbiswächter herbei, die langsam heranwachsen und entweder weggebombt oder (so machten wir es) ignoriert werden. Lieber schnell den Reiter wegbrennen und seinen Kopf zu letzten Mal fangen. Tricky ist hier nur, dass die vier Kürbisse den Heiler angreifen, was schnell eng werden kann. Ist aber des Reiters Kopf hinüber, hat der Spuk ein Ende!

Die Belohnung... ist episch. Sehr nette Ringe, ein guter Krieger-Helm (der bei uns leider nicht fiel) und diverse Reitbesen, entweder als Boden- oder Flugvariante. Es sind "Ex und hopp" Besen, die man nur einmal verwenden kann. Sehr lustig, in meinen Augen!

Mehr davon, bitte!

Montag, 22. Oktober 2007

WOW & LOTRO Tagebuch 22.10.2007 + Screenshots LOTRO Housing

Aufgrund einer Dienstreise letzte Woche hatte ich leider kaum Möglichkeiten, zu spielen. Dafür gab es am Wochenende genügend Zeit dazu. Wir haben wieder eine bunte Mischung in WOW erlebt, von Twinken, Tagesquests bis hin zu Rufarbeiten bei der Netherschwingen-Fraktion (ja genau, die mit dem Netherdrachen). Erst mal einen herzlichen Glückwunsch an meine Frau, die seit gestern ihren neuen schwarzen Liebling "Onyxien" ihr Eigen nennen kann. Die letzten Wochen waren geprägt von herumrennen in den Minen unter der Orkstadt, diversen Quests und vielen, vielen, Minenschindern und "Schwarzer Schlamm von Draenor", die ihr Leben lassen mussten. Ich freue mich sehr für sie, so schlecht sieht das Reittier nicht aus. Bei mir dauert das noch ein wenig, in einem Monat oder so könnte es so weit sein.

Die Quests der Netherschwingen sind das erste Mal, dass es am Anfang zäh ist und wenig Spaß macht und später immer besser wird. Hat man sich erst einmal durch die lange Vorquestreihe durchgekämpft, seine 5000 Gold für den hohen Flugskill berappt, geht es los im Schattenmondtal. Sehr erfreulich ist, dass die Breite an Quests wirklich sehr ausgeprägt ist. Kann man anfangs nur durch abgeben von bestimmten Sachen langsam steigen, so gibt es später immer mehr Tagesquests, die Ruf und massig Gold bringen. Ein typischer "Ruffarmtag" beinhaltet bei mir folgende Quests:

  • 10 Relikte von Transporteuren sammeln – Orkreiter (in Jäger – AQ40 Sets) fliegen am Nordende der Insel herum und müssen abgeschossen werden – 250 Ruf
  • Schuhmerang – Vom Flugmount aus 20 faule Ork-Peons mit einem geworfenen Schuh zur Arbeit bringen (sehr lustig!) – 350 Ruf
  • Balg eines Netherminenschinders (Schinder töten, abledern und 35 Bälge abgeben) – 250 Ruf
  • 15 Schinder und 5 Minenhetzer töten (hohe Respawnrate, so macht das Spaß) – 350 Ruf
  • 15 Minenfrachten einsammeln (liegen in Loren in der Mine herum, macht man quasi nebenher) – 350 Ruf
  • 40 Kristalle einsammeln (droppen die Mobs in den Minen) – 250 Ruf
  • 0-2 Eier abgeben (seltener Drop von Gegnern oder sehr selten in der Mine / außen zu finden) – 250 Ruf

Das sind so knapp 2050 Ruf, die man so in 1-2 Stunden machen kann. Am Schwierigsten ist wirklich, die erste Hürde bis "Wohlwollend" zu nehmen, ab dann macht es dramatisch mehr Spaß. Weiterhin gibt es noch die beste Action-Flugquest im Spiel, in der man verschiedene Fliegerasse herausfordert. Man fliegt dann einen Parcours nach, sie beschießen einen mit irgendwelchen Zaubern, die einen vom Mount werfen (ziemlich übel, wenn das über dem "großen Nichts" passiert…). Zum Ende werden die wirklich schwer, macht aber Laune.

Wenn ich das mal mit den bisherigen Rufsammel-Quests vergleiche, dann ist das wohl die Zukunft des Einzelspieler-Inhalts von WoW. Machbare Quests mit einer hohen Bandbreite an Aufgaben, ein Langfristziel vor Augen. Viel Gold durch die Questbelohnungen und intelligentes Design der Quests (man kann Questgegenstände nicht auf Vorrat anlegen, bis auf die durch Handwerkskunst erhaltenen). Klasse!

Zu "Der Herr der Ringe Online" (LOTRO) habe ich nur wenig Zeit gehabt. Hier konzentriere ich mich weiter auf meinen Kundigen. Der hat Stufe 24 erreicht (wieder einmal, ohne große Anstrengung, ein wenig questen hier, ein bischen durch die Lande streifen da) und ist immer dabei, die Handwerkskünste voran zu treiben. Ich spare schon fleißig auf das Häuschen, das vermutlich im November mit dem neuen Patch kommen wird. 1,5g habe ich schon zusammen, aber ich warte deutlich länger ab, denn die laufenden Unterhaltskosten sind ja auch nicht zu verachten. Außerdem, das Haus soll ja auch langfristigen Spaß bieten, vergleichbar mit einem zweiten Avatar sein. Von den 4 Hausvarianten (Menschen, Elben, Hobbits & Zwerge) finde ich die Häuser in dieser Reihenfolge am attraktivsten:

  1. Hobbits (ahh, die eigene Hobbithöhle!)
  2. Zwerge (super, die Zwerge bekommen Höhlen unter der Erde!)
  3. Elben (luftig und verschnörkelt, Rivendell wirds leider nicht)
  4. Breeländer (Menschen halt...)

Ich freue mich da schon sehr drauf, kann gut sein, dass ich zum Anfang des nächsten Jahres meine WoW Aktivitäten deutlich zugunsten LOTRO zurückschrauben werde (ach ja, Mass Effect kommt ja auch Ende November).

Bei LOTRO ist das "Mobgrinden" durchaus attraktiv gelöst, es fallen ständig irgendwelche Rezepte (bei humanoiden Gegnern wie Bilwissen, Orks, Banditen) und der Austausch zwischen den einzelnen Berufen ist sehr hoch. Häufig gebe ich ca. 20% meines Silbers nur an Portokosten aus, um die ganzen Sachen & Materialien zu den anderen Charakteren von meiner Frau und mir zu schicken.

Montag, 15. Oktober 2007

Star Trek Online übernehmen einen Teil der G&H Mitarbeiter

We've been really busy integrating new team members over the last few days and I appreciate the support we've gotten from so many of you. While STO is excited to get so many really talented and needed new team members, I'm sure everyone can imagine how difficult for those who abandoned years of work.Chris McKibbin's statement on www.godsandheroes.com said it well. STO will keep going, now even stronger than ever. It is a busy time for us getting new staff up to speed on top of being in the midst of planning our next milestone (Vertical Slice). And we're looking forward to releasing our next devlog soon.- Daron
Daron StinnettExecutive Producer Star Trek Online


Link zur Quelle

Eine Nachricht, die aus dem heiß diskutierten Thread auf StarTrek-Online.net über die Gods & Heroes - Schließung stammt. Dachte das könnte einige Insider interessieren.

Meine Meinung zu der Schließung von Gods & Heroes habe ich schon in mehreren Blogs / Seiten im Internet hinterlassen, gerne auch noch einmal hier.

Ich denke, die Stillegung von Gods & Heroes ist einzig aus einem finanziellen Grund erwogen worden. Und nicht dem, dass Perpetual bankrott oder knapp bei Kasse ist. Der finanzielle Grund ist der, dass die Marktchancen von G&H deutlich unter den anderen Launches dieses / nächstes Jahr bleiben wird. Wer kauft neben WAR, AoC, PotBS, WoW-Addon WotLK, LOTRO-Addon und weiteren Spielen (Aeion...) noch ein G&H? Der Markt für historische Spiele mit Fantasyeinschlag ist da, aber nicht riesengroß. Der Launch von G&H würde massig Ressourcen binden in Servern, Wartung, Patch-Programmierung, Addon-Programmierung, Game Master Services, Community Manager, Customer Service usw. Das Geld kommt vielleicht rein, durch entsprechende Abos, aber es würde dennoch eine Menge Kapital binden.

Wenn man ein Spiel nimmt, das nicht über eine starke Lizenz verfügt, keine wesentliche Neuerung im Markt bietet (wie Massenmarkt-Zugänglichkeit von WoW), dann war das Nischendasein von G&H schon quasi eingeplant. Insofern ist der Schritt, G&H zu schließen und die Ressourcen in STO zu lenken, goldrichtig. STO hat eine extrem starke Lizenz und Fanbasis (viele Nerds/Geeks sind Trekkies), kommt in einer Zeit, wo kein größeres SF-MMO-Projekt angekündigt ist (eine potenzielle Marktmacht im SF Bereich wäre World of StarCraft) und sieht bislang nicht völlig verkehrt aus.

To boldly go, where no MMO has gone before!

Neues Star Trek Online Devlog

Alle paar Monate (viel zu selten, wenn ihr mich fragt) veröffentlichen die Designer von STO ein neues Devlog. Nachdem ja jetzt die News bekannt ist, dass Perpetual Online das MMOPG Gods & Heroes einstellen wird, konzentriert sich die Firma hoffentlich auf die Fertigstellung ihres wahren potenziellen Topsellers.

http://www.startrekonline.com/devlog/

Das Devlog lässt mich wieder hoffen. Die bisherigen Grafiken sehen genau so zeitlos-schön aus wie in den Filmen. Architektonisch irgendwo zwischen Sci Fi und Jugendstil, dazu das spezielle Flair der jeweiligen Völker. Wenn man mal WoW vergleicht, wo enorm viele Anleihen bei ganz irdischen Motiven erkennbar sind (z.B. Zul'Aman / Zul'Gurub bei Afrika-Motiven), kann STO auf viele Jahre Designarbeit der Serien / Filme zurückgreifen, was den individuellen Stil der Serie betrifft.

Ein paar Bilder mal aus dem Devlog kopiert:


Eine Bibliothek der Vulkanier

Bibliothek - Innenansicht

Das letzte Bild des Devlogs ist ein absolutes Highlight in meinen Augen. Die Doomsday Machine!


Das lässt doch auf spannende Begegnungen im Weltraum hoffen, oder? Wenn ich die Philosophie der Serie richtig im Kopf habe, löst mein Captain das Problem der Doomsday Machine, indem er erkennt, dass das ein kleines, verschüchtertes Wesen ist, das nur zu seiner Mama will. Und da hilft man doch gerne oder?

Sonntag, 7. Oktober 2007

Mass Effect am 23.11.2007

Das Erscheinungsdatum ist jetzt bekannt. Freuen wir uns Ende November auf ein Spiel, das hoffentlich das Genre voran treibt. Ich erwarte Dialoge, eine packende Story um Verrat, Mysterien, Technologie, Raumfahrt. Wen interessiert Halo 3, wenn hier eine Trilogie begonnen wird, wo die Charaktere mehr Tiefe besitzen, als die Blechbüchse Master Chief mit verspiegeltem Helm?

Anbei der Link zum Directors Cut des E3 Messevideos. Ich empfehle die 720p Version.

Samstag, 6. Oktober 2007

Ein Balrog...

Mag sein, dass der geneigte Leser das schon bei dem Buffed.de Artikel über Kapitel 11 gelesen hat, den ich unten verlinkt habe. Im 11. Kapitel wird es einen Balrog geben. Ich weiß nicht, wie es anderen Lesern geht, aber Balrog war bei mir immer was ganz Besonderes. Als Herr der Ringe Leser hatte ich 20 Jahre lang ein Bild von einem Balrog vor Augen. Flammende Haut, Asche, eine Peitsche, Hörner und Flügel, der Archetyp eines Teufels oder Dämons. Ich weiß noch, wie ich beim Preview und den Trailern von der Peter Jackson Verfilmung Der Herr der Ringe - Die Gefährten auf den Balrog wartete. Er erfüllte alle meine Erwartungen. In LOTRO soll es jetzt eine 12 Mann Schlachtzuginstanz geben, in der als Endgegner ein von den Elben gefangener Balrog auf die Helden wartet. Wohlgemerkt, es ist nicht DER Balrog (der aus Moria), sondern EIN Balrog. Es gibt da viel Diskussion in der Fanszene, ob das nicht wieder ein Sakrileg sei, einen Balrog als Gegner zu nehmen. Leute, es ist ein Spiel! Wo ist der Sinn eines Spiels, eine Welt zu schaffen, in der man solche Gegner nicht angehen kann. WoW hatte Onyxia, Ragnaros, Nefarian, C'thun, Kel'Thuzad, Kael'Thalas, Illidan, Archimonde; es wird genauso Kämpfe gegen Arthas, Sargeras, Lady Aszhara und was denen sonst noch einfällt geben. Das ist der Sinn eines Spiels. Es könnte auch Sinn machen, absolut unbesiegbare Gegner einzubauen, doch die sollten dann besser als Quest-/NPC fungieren. Ich denke, der beste Vergleich ist der mit den Teufelshäschern in der Höllenfeuerhalbinsel. Zuerst, wenn man das Gebiet betritt, ist er ein übermächtiger Gegner. Später, auf Stufe 70, haut ihn eine 3-5 Mann Gruppe um. Auf Stufe 80 kann den wohl eine entsprechende Klasse (Hexenmeister, Jäger) solo machen.

Ok, zurück zum Balrog. Es sollte allen klar sein, dass er nicht aussehen wird wie der aus den Filmen. Aber ... ich finde er sieht immer noch fantastisch aus! Urteilt selber.

Tomb Raider Anniversary

Eine Sache die mich total annervt. Ich liebe Tomb Raider. Ich mag es, in die gigantischen Räume zu gehen, dann viele Minuten lang durch probieren klettern usw. die Rätsel zu lösen. Was den Shooter-Anteil von Tomb Raider betrifft, finde ich den fast überflüssig. Meist spawnen Gegner in leeren Räumen oder sind dermaßen dämlich platziert, dass es weh tut. Beispiel? Ok. Es gibt in Ägypten (3. Region) einen Raum, wo man ca. 8 Steinblöcke herausziehen kann. Hinter 3 der Blöcke sind Pumas oder so was. Die ballert man gemütlich oben vom Steinblock aus tot, dann geht man in den Raum dahinter. Was ist in dem Raum? NICHTS. Ein 3x3 Meter Raum. Leer. Kein Wasser, kein Licht, kein Ausweg. Welcher Sadist steckt einen Puma in einen Raum, schiebt dann einen tonnenschweren Steinblock davor? Da kommt man sich ja fast human vor, wenn man den Puma von seinem Leiden erlöst...

Sehr gerne spawnen Gegner auch nach passieren einer Kurve in einem engen Gang, wo man keine Möglichkeit hat, auszuweichen. Alles in allem nur eines: nervig...

Aber was micht RICHTIG auf die Palme treibt sind die engen Zeitlimits. Ich habe zur Zeit eine Stelle, die habe ich jetzt 20 Mal probiert. Ich. komme. nicht. weiter. Ich pack's einfach nicht. Ich glaube das ist das erste Mal in 23 Spielejahren, dass ich an einer Stelle nicht weiterkomme. Werde ich alt? So geflucht und gewütet wie an dem Abend habe ich selten. Und das beste, das ist der vorletze Level... Für alle, die das lesen + das Spiel selber spielen: Das ist in der Atlantispyramide, in dem vertikalen Bereich über dem Lavasee, wo man eine Gruppe von 4-5 Plattformen hoch muss. Knopf drücken, 2 Flatterviecher (die einen gerne mal mit Feuerball von der Plattform schubsen ohne dass man viel machen kann...) spawnen, dann Knopf anschießen, gegenüber zur Schräge springen, sofort zurückspringen an die erste "Reckstange" sofort weiterspringen, umdrehen, Salto geradeaus an die Ecke, herumklettern, den Greifhaken benutzen, an der Wand entlanglaufen, abspringen, Greifhaken erneut... Pech, da fährt der 2. Metallknopf schon wieder ein... AAAARGH!

Will jemand Tomb Raider Anniversary für PC kaufen? 1 x angespielt :(

P.S. Es beruhigt mich zu lesen, dass ich nicht der einzige bin mit dem Problem im Lavaturm. Und Savegames zu nutzen, die andere erstellt haben, ist nicht mein Stil.

There... and back again

Knapp einen Monat ist es her, dass ich an dieser Stelle geschrieben habe. In der Zeit habe ich kaum WoW gespielt, fast gar nicht LOTRO und auch nur wenig XBOX 360. Ich war auch nicht im Kino, weshalb ich eigentlich nichts zu berichten hatte. Und Blogeinträge über einen müden Drugh, der abends die Zeitung liest, ist nicht recht spannend oder?

Der letzte Monat war beruflich sehr fordernd. Einzige Entspannung war ein kleiner Kurzurlaub an der Flensburger Förde, was recht angenehm war. Das Wetter war ok und wir sind ein wenig gewandert und haben die See genossen.

Bei WoW haben wir letzte Woche mal wieder einen Erfolg zu verzeichnen gehabt. Im dritten Besuch im Schlangenschrein, dem Raiddungeon an dessen Ende Lady Vashj wartet, die ehemalige Hofdame von Azshara, haben wir uns einen dicken Fisch eingefangen. Der Lurker, zu deutsch das Grauen aus der Tiefe, ist ein sehr lustiger Kampf gegen einen überdimensionalen Riesenfisch, der einige Elemente aus dem C'thunkampf beinhaltet.


Ein sehr gelungener Abend, auch wenn mangels Übung die Zeit mit den "Minibossen mit eingeschränkter Loottabelle" (vulgo: Trash) keine weiteren Bossbesuche mehr zuließ. Ich bin jedoch guter Dinge, dass wir den Fisch in Zukunft relativ sicher legen können.

Wenn meine Frau und ich zusammen WoW spielen, was in den letzten 2 Monaten zeitbedingt eher selten war, dann spielen wir gerade unsere 3. Chargruppe hoch, den Priester und die Kriegerin. Beide Charaktere machen sehr viel Spaß, meine Frau, die sonst eher Fernkämpfer/Heiler spielt, sieht endlich mal was von den Gegnern und ich lerne die hohe Kunst der Heilung. Meinen ersten Random-Instanzengang habe ich auch schon hinter mir. Hat enorm viel Spaß gemacht. Im nächsten Addon für WoW, Wrath of the Lich King, werden wir eher parallel leveln, also die 3 Twinkgruppen langsam und gleichzeitig hochleveln, damit wir mehr Auswahl haben und auch bessere Möglichkeiten besitzen, Instanzen zu machen. Als Doppel-Damagedealerteam ist das ohne feste Gruppe doch recht schwer und wenn sich die Spielgeschwindigkeiten unterscheiden, hat man mit Twinks doch mehr Optionen. Zudem, ich sehe bereits jetzt schon, dass wir uns als Gilde sehr lange in der zukünftigen Anfangsinstanz Naxxramas Reloaded aufhalten werden, da kann es schon von Vorteil sein, doch mal 2 Heiler oder 1 Heiler, 1 Tank mehr in petto zu haben.


Bei LOTRO geht es langsam aber stetig voran. Zur Zeit spiele ich meinen Kundigen, der jetzt Stufe 22 (von 50) erreicht hat. Er läuft in den Einsamen Landen umher, das ist die Region mit der Wetterspitze. Ich bin heilfroh, dass ich die Gründungsmitgliedschaft gewählt habe, so kann ich immer wieder einmal ins Spiel gehen, für eine Stunde oder so Quests machen, ohne Zwang und Hintergedanken, dass ich eine Monatsgebühr habe.



Eine sehr schöne Gegend, wie ich finde. Man kann von fast überall die Wetterspitze sehen. Es ist problemlos möglich, bis auf die Wetterspitze zu laufen, von der man eine sehr gute Fernsicht hat. Ich bin mal gespannt, wie die weiteren Regionen aussehen, ich habe noch nicht gespickt. Besonders reizt mich Bruchtal (Elronds Haus) und die Gegend, die mit dem letzten Patch eingespielt wurde, Evendim. Wie ein Schneekönig freue ich mich auf den nächsten Patch, wo es Spielerheime (Housing) geben wird. Zwar werden unseren Charakteren noch auf Wochen (Monate) die finanziellen Mittel fehlen, um ein solches zu kaufen, aber es ist eines meiner Ziele in LOTRO. Neben dem Spielerhaus soll es ein Sippenhaus geben, das in der Nachbarschaft hervorsticht. Mal sehen, ob unsere Sippe da ein wenig Gold zusammenkratzen kann?

Der folgende Link führt zu einem Flickr-Album, wo man sich schon mal ansehen kann, wie die Spielerhäuser aussehen werden. Nach den bisherigen Bildern sind Häuser erschwinglich, ein kleines Standardhaus kostet 1g 50s, zum Vergleich, mein Stufe 22 Charakter hat durch reguläres Questen, Monsterkloppen und Beuteverkauf knapp 1g 20s zusammen. Ein Sippenhaus kostet offenbar um die 15g, was bei mittelgroßen Sippen erschwinglich ist. Was man aber beachten sollte ist, dass Häuser Unterhaltskosten mit sich bringen. Man sollte es sich also überlegen, ob man seine letzten Silberlinge ausgibt, wenn man dann nicht die Nebenkosten tragen kann. Ein wenig, wie im echten Leben..

Zum Abschluss noch ein wenig zur XBOX 360. Gestern Spätabends habe ich mal ein wenig mit den Onlinefunktionen herumgespielt. Wie beim PC kann man sich Trailer, Spieledemos usw. herunterladen. Leider nicht von beliebigen Seiten, sondern von der XBOX Live Seite. Wenn man sich da ein paar Stunden beschäftigt hat, sind schnell alle interessanten Inhalte erschöpft. Dafür muss ich aber sagen, dass die Qualität der Titel ziemlich gut ist. Ich habe mal ein paar Halo 3 Videos heruntergeladen, sowie eine Demo zu Blacksite, einem Militär-Alienshooter, so eine Mischung aus Doom und GRAW. War alles sehr nett, ging über WLAN einigermaßen schnell und hat natürlich den Charme von der Heimkinoanlage. Etwas mehr Demos wären nicht schlecht, aber das kommt sicher noch mit der Zeit. Momentan habe ich zu viele Spiele und zu wenig Zeit. Hm, besser als anders herum.

Sonntag, 16. September 2007

XBOX 360 Gamertag

Volle Transparenz - wer wissen will, was ich zur Zeit auf der XBOX 360 spiele und wie "gut" ich spiele, kann sich mal das XBOX Gamertag anschauen. Viel Spaß beim stöbern.

Sonntag, 9. September 2007

Keine Zeit zur Zeit

Zur Zeit ruht das Blog, die 60 Stunden Woche letzte Woche ließ da nicht viel Zeit übrig. Wenns was Neues gibt, melde ich mich.

Kleines Spieleupdate:

  • Tomb Raider Anniversary: 50% durch (Tihocans Grab), fruste mich zur Zeit gerade am Bosskampf. Eine schöne Seite für Walkthroughs bietet Tombraidergirl.de
  • Bioshock: Angefangen, abends bei Dunkelheit auf dem 16:9 Fernseher mit 5.1 Surround-Sound ist das Grusel pur. Schön stimmungsvoll, die Figuren haben leider zu sehr "Plastiklook" um als realistisch durchzugehen, aber die Umgebung ist wunderschön.
  • Colin McRae DiRT - Mein PC ist zu schwach für 1280 x 1024 in hohen Details! (Athlon 3700, GeForce 7800 GTX, 2 GB RAM). Auf mittlerer Einstellung gehts. Sieht wunderschön aus, wenn ich die Details auf den PC anpasse, spielt es sich auch flüssig. Erst einmal angespielt, macht aber Laune (vor allem Sandbuggy fahren!).
Ach, ins Kino habe ich es noch geschafft, wer die ersten beiden Teile der Bourne Trilogie gesehen hat, geht sowieso ins Kino, allen anderen würde ich empfehlen, die ersten beiden vorher anzusehen, bevor es in Bourne Ultimatum geht. Ein Spitzen-Actionfilm. 120 Minuten Dauerspannung mit Musik, die es schafft immer wieder Spannungsspitzen zu erzeugen (Bourne Ultimatum OST bei Itunes). Geht rein, Matt Damon in Bestform. Spannend, tagesaktuell und intelligent gemacht.

Montag, 27. August 2007

WOW Tagebuch 27.08.2007

Die letzte Woche hat ein paar sehr nette neue Spielinhalte gebracht. Zum ersten haben wir unser neues 5v5 Arenateam zum Spielen gebracht. Wie zu erwarten, gibt es noch viel zu lernen. Aber mir macht 5v5 von allen 3 Arenaarten am meisten Spaß, da es zu den ausgewogensten Kämpfen kommt. Manchmal habe ich als Jäger sogar freie Hand, was mir auch mal gefällt. Unser Team ist bunt gemischt, Krieger, Schamane, Feraldruide, Heilpaladin, 2 Hexenmeister, Schattenpriester, 2 Jäger. Wir versuchen immer abwechselnd zu spielen, sind aber meist froh, 1-2 Termine die Woche zusammen zu kriegen. Das wird sicher noch interessant über die nächsten Monate. Ich werde berichten.

Dann ging es neben der Arena auch im PvE hoch her letzte Woche. Karazhan klappt mittlerweile sehr gut bei den beiden erfahreneren Gruppen, unsere Nachzüglergruppe hat auch gute Erfolge vorzuweisen. Wir haben bei Gruul auch meist viel Spaß, wenn alle ein wenig aufpassen, Magtheridon zickt noch ein wenig rum, bzw. seine Würfel machen Probleme.

In der letzten Woche schnupperten wir in zwei neue Raidinstanzen hinein, das Auge (Festung der Stürme) und die Höhle des Schlangenschreins. Bei beiden haben wir uns die Masse des Abends mit Trashmobs herumgeschlagen, aber diese lassen wenigstens mit viel Glück epische Sachen fallen, einmal ein Rezept für Heilerstiefel, einmal Heilerstiefel für Paladine. Klasse! Unser PvP Krieger freut sich über die Nethervortex, die ihm den Ausbau seiner Schmiedekunstaxt zu Blutmond ermöglichen. Letztlich hat die Zeit noch gereicht, um mal in jedem Raiddungeon noch einen Boss anzugehen. Im Auge des Sturms war es A'lar, ein bildschöner Phönixvogel, der in einem riesigen Raum im Kreis herumfliegt; in der Höhle des Echsenkessels war es das Grauen aus der Tiefe ("Lurker"), eine Art Fisch, den man erst mal durch Angeln herbeirufen muss. Beide Kämpfe sind klasse, man muss zusätzlich beschworene Gegner ("Adds") während des Kampfes meistern, alles braucht sehr viel Schaden, gute Heiler und Tanks mit viel HP und Verteidigung/Rüstung. Bei dem Lurker ist es auch nicht ohne, ein Kampf mit immer abwechselnden Phasen, zwischen denen ein Haufen Adds kontrolliert und schnell erledigt werden muss. Dazu noch eine C'thun ähnliche Fähigkeit, bei der der Lurker einen Wasserstrahl im Kreis speit ("Spout"), wer dem nicht ausweicht, ist des Todes. Letztendlich aber auch nicht schwieriger als der Kampf gegen den Schatten von Aran in Karazhan, eigentlich sehr ähnlich in den Kampfelementen (Arans Blizzard = Lurker Spout, Arans Elementare = Lurkers Echsen-Adds und AoE-Effekte/AoE-Schaden entsprechend der anderen Fähigkeiten von Aran).

Beide Instanzen sehen sehr beeindruckend aus, mir persönlich hat das Auge ausgezeichnet gefallen mit seinen kurzen Wegen und der fantastischen Grafik.

Freitag, 24. August 2007

Kommende Spiele: Spore (Update)

Eine Sache, die ich den interessierten Lesern meines Blogs näherbringen will, sind Spiele, die mich interessieren. Vielleicht ergibt sich so mal die Möglichkeit, mit jemandem zusammen zu spielen oder dergleichen.

Bei Spore wird das wohl eher nicht der Fall sein. Da ja jetzt gerade die Games Convention ist, werden wir standesgemäß mit diversen Blogs, GC Berichten und Spielepreviews versorgt. Klasse, dass sich der häufig so totgesagte Standort Deutschland zum Zentrum der Spielepräsentation in der Welt gemausert hat.

Spore, Titel des heutigen Blogeintrags, wurde bereits von mir vorgestellt. Ich denke, das Spiel wird das Zeug zum Strategie-Evergreen haben. Eine eher zeitlose Grafik (Vorteil wie bei WOW: Läuft auch auf alten/Mittelklasse PCs und lässt sich leicht adaptieren auf Konsole & Co) ein absolutes Dauerbrenner-Endlosspielkonzept und - ich erwähnte es bereits - Will Wright als Schöpfer.

Gamestar berichtet gerade über Spore auf der GC. Leider gibt es nicht viel an neuen Informationen, wobei ich denke, dass Spore das Rad nicht neu erfindet, die Genialität aber in der Erweiterung des ohnehin exzellenten Civilization-Konzeptes liegt, indem Evolutionsphasen und die Raumfahrt endlich mit aufgenommen werden. Die Stammesphase beinhaltet typische Siedlungskonzepte, Ressourcenbeschaffung und Volkerweiterung, wie man sie aus den üblichen Spieletiteln kennt (Populous, Civilization, Age of Emire).

Wie ich mich kenne, werde ich Spore immer mal wieder anspielen, hier eine Phase anspielen, dann das Spiel zur Seite legen, danach dann das Volk bis zum Ende durchspielen usw. Kein Spiel, dass ich jeden Abend angehen werde, sondern nur lade, wann immer mir danach ist.

Auf die Demo bin ich mal gespannt, dass ich mir das Spiel hole, ist zu 95% sicher.

Donnerstag, 23. August 2007

Kommende Spiele: MMORPGs

Leider, leider, konnte ich diese Wochenende nicht zur die Spielewelt beherrschenden Games Convention nach Leipzig. Vielleicht trage ich mir das mal nächstes Jahr in den Kalender, da könnte ja schon eine spielbare Version von Star Trek Online dabei sein? Elegante Überleitung zum Thema, nicht wahr?

MMORPGs - welch sperriger Begriff. Massive Multiplayer Online Roleplaying Games. Ich denke, über mittel bis lang wird sich Onlinegames als einziger Begriff herausbilden, vielleicht sogar als einzige Sparte. Klassische Solo-Rollenspiele werden immer weniger, außer Bioware und Bethesda gibt es kaum noch Firmen, die so was herausbringen, von dem JoWood/Piranha Games Desaster will ich mal nicht sprechen. Sind klassische Singleplayer Rollenspiele tot? Nun gut, neben der Elder Scrolls Reihe (Oblivion als letzter Release) und den fantastischen Spielen von Bioware (Baldurs Gate I + II, Knights of the Old Republic I + II, Jade Empire, jetzt angekündigt: Mass Effect Teil I von vermutlich III sowie das Spiel Dragon Age) gibt es nicht mehr viele Spiele, die nicht zumindest eine Onlineoption haben.

Weiterhin stellen selbst "kleine" Verkäufe an MMOPGs (LOTRO wird vermutlich weniger als 1 Mio zahlende Kunden / Gründerkunden haben, ist meine Vermutung) immer noch ein sehr erfolgreiches Geschäft dar, der Anteil an Raubkopien in dem Bereich ist wegen der Accountanmeldung sehr gering. Die Serverkosten sind geringer als noch vor 5-10 Jahren und der Programmierer-/Grafiker-/Designerstamm im Unternehmen wird durch Patches und künftige Addons optimal ausgelastet. Spieler, die das Hauptspiel spielen, werden sich bestimmt zu 90% auch ein Addon kaufen.

Insofern ist es kein Wunder, dass die Spiele, die zur Zeit am meisten Aufsehen erregen, MMOPGs sind. Warhammer: Assault Reckoning (WAR), Age of Conan (AoC), Tabula Rasa (TR), Pirates of the Burning Sea (PotBS), Gods and Heroes (GaH), Aion, Stargate Worlds... die Liste der kommenden Spiele ist sehr lang.

Einige Spiele davon werden vermutlich wie eine Bombe einschlagen (WAR), einen guten Start in ihrer Nische haben (AoC, TR, PotBS), bei einigen bin ich zumindest für Europa skeptisch (Aion, was aber sicher in Asien genug grindophile Spieler haben wird). Was auch sehr populär geworden ist, sind Lizenz-Franchises, kaum ein Spiel wagt eigene Welten, ein paar setzen auf bekannte Themen und wandeln historische Vorlagen ab.

Franchises: WOW, WAR, AoC, Stargate Worlds, Star Trek Online
Eigene Welt: Tabula Rasa, Aion
Pseudo-Historisch: PotBS, GaH

Im Laufe der nächsten Blogs will ich mal diese Spiele ein wenig beleuchten. Spielen werde ich von denen selber vermutlich keins, dazu fehlt neben WOW und LOTRO sowie den anderen Spielen einfach die Zeit.

Dienstag, 21. August 2007

Karazhan

Der heutige Blog beschäftigt sich mit der Raidinstanz Karazhan. Als Burning Crusade angekündigt wurde, gab es bei der Liste der Instanzen einen festen Namen: Karazhan. Der Turm, der schon ewig in der alten Welt von Azeroth herumstand und keine weitere Bedeutung hatte. Die Geschichte von Karazhan ist gut in die Erzählungen des Addons eingebunden. Zuerst lernt man Khadgar kennen, von dem man bislang eher was wegen seines Schurrbarts gehört hatte. Dieser erzählte ein wenig, was in der neuen Welt passiert ist, führt einen in Shattrah herum. Wenn man weit genug ist, kann man die Questgeber in Karazhan besuchen, welche einem was von Schlüsselteilen erzählen, die man - oh Wunder - in diversen Instanzen zusammensuchen und in der Vergangenheit bei dem Magier Medivh selber anfertigen muss.

Hat man diese Reise hinter sich, steht man vor dem Molten Core von Burning Crusade. In früheren Diskussionen verglichen wir Karazhan gerne mit UBRS, aber das ist eigentlich nicht zutreffend. Der Aufwand und Schwierigkeitsgrad von Karazhan entspricht in etwa der alten Raidinstanz Geschmolzener Kern.

Der Turm selbst ist gewaltig, wenn man bei ungünstigen Bossgegnern verliert, läuft man schon gerne mal ein paar Minuten durch endlose Gänge. Die Progression, der ansteigende Schwierigkeitsgrad der Instanz ist deutlich spürbar. Der erste Gegner, Attumen der Jäger, zeigt schon gleich, welches Setup in etwa notwendig ist: 2 Tanks, etwa 3 Heiler, Rest Schadensklassen, am besten gut gemischt. Sein hässliches Pferdchen Mittnacht, welches man mit etwas Glück auch reiten kann, muss ebenso von den Tanks gehalten werden wie Attumen selber.

Hat man den Stallmeister Attumen getötet, ist der erste von zwei Reparatur-NPCs zugänglich. Dieser Hufschmied ist reich, undendlich reich. Was der am Abend an Gold verdient...

Sind die Ställe sicher, bewegt sich die Truppe weiter zum Festsaal, wo das untote Bedienstetenpersonal, angeführt vom Hausdiener Moroes, auf die neuen Gäste wartet. Nette Einlagen wie Angriffe, die betrunken machen und harte Skelettgegner warten auf die Gruppe. Moroes selbst ist der erste Kampf, der zeigt, zu was eine gut eingespielte 10er Gruppe eigentlich fähig ist. Hier müssen 4 Helfer und der Boss Moroes selbst beschäftigt bzw. getötet werden. Ohne Priester geht hier nichts mehr. Jede andere Klasse, die über crowd control verfügt, hilft ungemein. Wie oft des Jägers Eisfalle den Priester vor dem sicheren Tod durch freigewordene Untote gerettet hat, mag man gar nicht mehr zählen. Ebenso die Furchtzauber von Hexenmeistern. Moroes selbst ist ein übler Schuft, der gerne mal verschwindet und die Truppe mit Garotteneinsatz plagt. Zwerge sind hier hart im nehmen und schütteln solche Blutungen mit ihrer Steinform leicht ab.

Viele Spieler gehen nun zur Tugendhaften Maid, einer Art Hausriesin mit Paladinambitionen, die einen recht technischen Kampf mit viel Dispellarbeit bedeutet. Schwerstarbeit für Heiler / Dispeller und den Tank. Ein Paladin in der eigenen Gruppe macht das Leben wieder leichter. Für Schadensklassen ist das einer der langweiligsten Kämpfe, Tank & Spank.

Der Theaterabend ist meist ein Highlight des Karazhanbesuchs, denn hier weiß man nie, was einen erwartet. Die meisten Gruppen nutzen die "Versuch macht klug" - Methode und schauen sich erst einmal an, was kommt. Mit ein wenig Übung sollte man anhand der Ankündigungen wissen, was einen erwartet. Meiner Meinung nach ist die "Zauberer von Oz" Parodie am gelungensten. Hier erwarten einen anfangs vier, später fünf Gegner, die alle ihre Besonderheiten haben. Der Strohmann, der sehr empfindlich auf Feuer reagiert; Brüller, der Feigling, den man leicht fearen kann (übrigens auch als Jäger, er ist ein Wildtier); Der Blechmann, welcher hart zuschlägt aber leicht zu kiten ist, da er irgendwann rostet und langsam wird. Dann noch Dorothy und ihr kleiner Wuffi Tito, welche zu Anfang sterben. Ist dies erledigt, begegnet man der alten Hexe, welche die Gruppe gehörig durcheinander wirbelt und mit Blitzen plagt. Mit Abstand der lustigste Kampf in Karazhan, meiner Meinung nach.

Die anderen Kämpfe, Romeo & Julia sowie Rotkäppchen und der Worg - äh Wolf, sind auch interessant, fallen aber etwas ab. Beim Wolf wird einer der Spieler per Zufall zum Rotkäppchen, einer putzigen Gnomine mit rotem Umhang & Kappe, die schnell rennen kann, aber sehr anfällig gegen Schläge ist. Spieler mit Kautschukreflexen kommen hier schnell in Teufels Küche. Der Romeo & Julia-Kampf ähnelt ein wenig dem Attumenkampf, zuerst Julia töten, dann Romeo töten, dann beide gleichzeitig töten. Wenig spannend.

Ein nettes Bonmot; ist der Theaterbesuch vorbei, kann man auf der Galerie sich den untoten Zuschauern widmen, die - ganz Aristokratie - eine Menge Gold in den Taschen haben. Nett, um die Kasse aufzubessern (ich erinnere an den neureichen Hufschmied).

Ganz schön umfangreich, nicht wahr? Aber es geht noch weiter. Das waren bislang lediglich die unteren Flure des Turms. Begibt man sich weiter nach oben, so warten noch eine Handvoll weiterer Gegner. Um in den Bibliotheksbereich zu gelangen, muss man an dem Kurator vorbei, der für einige Gruppen erst mal einen Halt bedeutet. Der Kuratorkampf ist eigentlich vom Design einer der spannensten Kämpfe und nimmt Elemente von dem C'thun-Kampf auf. Der Kurator nimmt anfangs keinen Schaden, erschafft aber dauernd Blitzdinger, die schnell mit Fokusfeuer vernichtet werden müssen. Nach einer gewissen Zeit gerät der Kurator in einen Schwächungszustand, in dem er sehr verwundbar wird, in der Zeit müssen alle maximalen Schaden machen. Danach geht es weiter mit den Blitzdingern, bis entweder den Schadensklassen/Heilern das Mana ausgeht oder der Kurator tot ist.

In den oberen Etagen warten nun ein Dämon (Terestrian Siechhuf, ein Bruder von den Dämonen aus Düsterbruch) mit sehr ähnlichen Mechanismen wie der Kampf gegen Ayamiss in den Ruinen von Ahn'Qiraj. Herbeigerufene Gegner, die von den meisten Gruppen per geheiltem Hexenmeister mit "Saat der Verderbnis" pulverisiert werden (der Paladin spendet derweil eine hilfreiche Konzentrationsaura), während der Raid sich auf den Hauptdämon Terestrian konzentriert. Ab und an wird ein Raidmitglied in Ketten gelegt und geopfert, was den Bossgegner heilt.

Dann gibt es noch den wohl meistgehassten Gegner, den Magier "Schatten von Aran", der die Gruppe mit allerlei lustigen Zauberkünsten plagt. Neben Feuerbällen, Frostblitzen, Feuerkränzen und Arkangeschossen ruft er einen 360° Blizzard hervor, der im Uhrzeigersinn durch den Raum dreht, zieht die Gruppe an sich, um kurz darauf eine Arkanexplosion zu zaubern und ruft bei niedriger Gesundheit - feige wie Magier sind - vier Wasserelementare herbei. Zuletzt verwandelt er bei niedriger Mana alle in Schafe, um zuletzt einen AoE-Pyroschlag zu zaubern. Dieser Gegner ist schlichtweg unangenehm und erfordert vor allem von Zauberunterbrecherklassen (Magier / Schurke / Schamane / Krieger) volle Konzentration.

Deutlich entspannter, aber immer noch bewegt, kommt der Drache Nethergroll daher, der es sich im Observatorium gemütlich gemacht hat. Ein sehr interessanter Kampf mit einer neuen Idee. Es werden 3 Portale erzeugt, die einen Buff-Strahl auf Nethergroll lenken. Ein roter Strahl erhöht die Gesundheit und bringt unendliche Aggro, der blaue Strahl generiert zusätzlichen Schaden und der grüne Strahl steigert die Heilung. In regelmäßigen Abständen geht Nethergroll in Phase und wird unverwundbar. Dann rennen alle weg von ihm, da er nach seiner Rückkehr einen gemeinen Atemangriff macht. So geht der Kampf weiter, bis der Drache tot am Boden liegt. Es kommt vor allem drauf an, dass die Spieler erkennen, wo welcher Strahl entstehen wird, so dass der Tank sich z.B. in den roten Strahl stellt. Keine schlechte Idee, nicht allzu stressig, verlangt aber ein wenig Übung.

Drachen... es gibt in Karazhan noch einen zweiten Drachen, namens Nightbane (zu deutsch: Schrecken der Nacht). Dieser kann erst nach einer langen Questreihe beschworen werden, die auch einen Gang durch heroische Instanzen beinhaltet. Der Kampf erinnert ein wenig an Onyxia und Nefarian, es gibt AoE-Schadensbereiche, aus denen man raus muss, Furchtgebrüll, Flugphasen in denen Skelette herbeigerufen werden und eine Menge Schaden. Der Drache sieht toll aus, sehr beeindruckend.

Für viele Spieler bei uns ist der Draenei-Prinz Malchezaar das Highlight der Instanz. Weniger, weil der Kampf so toll ist, sondern vielmehr, weil der gute Priiinz so tolle Sachen fallen lässt (Tier 4 Helmgutschein und super Waffen / Rüstungsteile). Der Kampf an sich findet in einer Art Mondlandschaft statt, die lediglich durch den heimeligen Höllenfeuerschein von herbeigerufenen Infernals beleuchtet wird. Das Prinzchen selber haut rein wie ein Dampfhammer auf Steroiden, wirft irgendwann seine Äxte gefrustet weg, welche sich dann in der Gruppe verselbständigen. Ich persönlich mag den Kampf gar nicht, da das Einschlagen der Infernals sehr glücksabhängig ist.

Karazhan bietet eine Menge fürs Auge, man merkt, wie viel Arbeit in die Instanz geflossen sind. Ich bin mal auf die weiteren Raidinstanzen gespannt, Gruul & Magtheridons Höhle kennen wir ja nun auch; als nächstes ist der Schlangenschrein im Echsenkessel dran, wo Azsharas Zofe Lady Vashj ihr Unwesen treibt.

P.S.: Man kann auch noch Schach spielen in Karazhan, wenn es irgendwann einmal "Freeloot" in WoW gab, dann hier. Den "Kampf" könnte man mit einer Armee nackter Gnomenjägerinnen starten und würde ihn gewinnen.

Freitag, 17. August 2007

WOW Tagebuch 17.08.2007

Aufgrund von Geschäftsreisen kam ich in den letzten Tagen nicht zum spielen. Immerhin, wir haben mit unseren Twinks (Priester / Krieger) die Stufe 60 erreicht. Noch 10 bis zum Endlevel. Wo ich noch in früheren Blogeinträgen dachte, dass wir mit anderen Spielern in Instanzen gehen können, werden wir wohl Abstriche machen. Kaum einer in unserer Gilde hat Twinks auf Stufe 60-63. Dennoch, ich glaube, dass wir zumindest mit Randomgruppen gute Chancen haben. Die Säule Krieger-Priester sollte einen Ruf nach "3 DD für Bollwerk" doch recht Erfolg versprechend gestalten.

Der zweite Twink, mein Schurke, nähert sich zusammen mit der Priesterin meiner Frau auch langsam der Stufe 68. Wenn wir 70 sind, warten bereits ein paar nette BoE-Sachen auf uns. Meine Idee ist, dass wir dann direkt mit Arena starten, um so kontinuierliche Punkte aufzubauen. Das Equipment dort (gerade Waffen und z.T. auch Rüstungen) ist sehr gut, davon profitieren wir auch im PvE. Geduld ist alles.

Was mir ganz gut gefallen hat, sind die kommenden Änderungen am Schurken, gerade in Hinblick auf die Mobilität der Arena. Viele Cooldown-Fähigkeiten (z.B. Sprint) werden deutlich in der Wartezeit verkürzt. Weiterhin werden einige kleine Talentänderungen kommen (angeblich wird Leichtfüßigkeit die Geschwindigkeit um 20% erhöhen!). Eine Zusammenfassung:

  • Sprinten: Dauer 5 Sekunden, Cooldown 60 Sekunden, ignoriert von Haus aus alle bewegungseinschränkenden Effekte. Die Skillpoints reduzieren die Cooldown-Dauer um 12/25 Sekunden. Was für eine klasse Änderung, endlich weg von dem elendig langen 5 Minuten Timer.
  • Blenden wird ein physischer Effekt (also nicht dispellbar) und keine Reagenzien mehr kosten (ehemals Blendpulver). Cooldown 95 Sekunden, kann um 15/30 Sekunden verkürzt werden mit Talentpunkten. Dauer 10 Sekunden.
  • Vergiften (Finisher) kann jetzt auch mit Wundgift eingesetzt werden
  • Schattenschritt (41er Heimlichkeitstalent) kann nun im Kampf eingesetzt werden und immobilisiert das generische Ziel 2 Sekunden lang. Wow, das ist nett. Leider ist immer noch zu viel unnützes im Talentbaum, als dass es sich wirklich lohnt.

Das ist eine Reihe von sehr netten Änderungen, die gerade in den etwas längeren Kämpfen (3v3 / 5v5) den Schurken aufwerten.

Es gibt leider keine tollen neuen Infos zum kommenden Addon, die erste Welle der Begeisterung ist erzeugt, jetzt wird es im Monatstakt mehr Marketingpropaganda von Blizzard geben. Sicherlich halten sie auch noch 1-2 Überraschungen in petto.

Donnerstag, 9. August 2007

Gedanken zum WOW Addon

Das Addon, kaum ist sein Name bekannt, ist DAS heißeste Thema seit langem. Ehrlich, wen juckt es, ob Nihilum Illidan 4 Monate nach Start von TBC besiegt oder nicht. Spannend ist nur, was man selber erleben kann. Und da wird das Addon einiges zu bieten haben, in meinen Augen.

Bei uns im Gildenforum habe ich schon viel (Spaß) dazu geschrieben. Hier gehe ich das mal in größerer Nüchternheit an (zumindest die Intention ist da, ob ich das durchhalte, weiß ich noch nicht).

Die neue Region, Nordend. Wieso nur wird der deutsche Name so gewählt, dass er nur phonetisch nach Northrend klingt? Alles andere wurde doch auch mit den gruseligen direkten Übersetzungen hingepfuscht (Schlingendorntal = Stranglethorn). Northrend müsste eigentlich "Zerreißender Norden" oder Nordspalt (je nachdem, ob man rend als reißen oder spalten übersetzt) heißen. Nordend, das klingt so wie der Kleidungsversender "Lands End", also eher harmlos und wird dem bissigen Charakter des Kontinents nicht gerecht. Zudem suggeriert Nordend, dass die Welt da nicht weiter geht. Kann die nächste Erweiterung also nur gen Süden zum Südmeer hingehen, nur, wer glaubt ernsthaft an den Piratenkapitän der Blutmeerpiraten als Endgegner einer 25er Raidinstanz, der zudem mit Stufe 93 stärker wäre als Arthas? Ok, genug herumgesponnen.

Die bisherigen Screenshots auf der offiziellen Seite sehen sehr ordentlich aus. Die Grafikengine bleibt mit ihrer zeitlosen (!) Comicgrafik sehr performant, deshalb kann man auch hier und da ein paar Polygone mehr einbauen (Beispiel Häuser, mehr Balken, Landschaft wirkt runder usw.). Die Qualität der Bodentexturen steigt nochmals an, vergleicht mal die Eisseen in Dun Morogh mit den Screenshots. Die Designer haben angekündigt, dass die Landschaft nicht nur ein Dutzend Variationen von Eis beinhalten wird, sondern auch Tundra, Wälder mit Nadelbäumen usw. Freue ich mich sehr drauf, nach TBC mit seinem unendlich desolaten Schattenmondtal (ich weigere mich dort zu questen, weil das einfach nur hässlich ist) brauchr ich da Abwechslung. Nagrand gefällt mir übrigens am besten von allen TBC Regionen, gefolgt vom Pilzwald.

Naxxramas - die Wiedergeburt einer 25er Raidinstanz. Eine clevere Idee, das Instanzenrecycling. Ich bin persönlich sehr froh, dass sie das machen. Naxxramas hatte (neben AQ40) das beste Flair der 40er Raidinstanzen (obwohl ich beim Gedanken an MC noch wohlige Schauer empfinde, ich mochte MC einfach vom Thema her) und die coolsten Bosskämpfe mit Abwechslung. Nun wird das ganze als 25er Stufe 80 Eintrittsinstanz redesignt, mit entsprechendem Loot. Ich finde es gut, so wird eine schöne Instanz wenigstens ihrem Zweck zugeführt: Gespielt zu werden. Ob Blizzard nun faul ist oder nicht sei dahingestellt, jeder kauft sich das Addon schon wegen der neuen Landschaften und Dungeons. Mir ist es lieber, Naxxramas mal komplett kennen zu lernen, statt diese schöne Instanz versauern zu lassen. Es sagt ja keiner, dass Blizzard nicht genug 25er Raidinstanzen macht, da wird es immer mehr Angebot geben, als wir es tatsächlich abarbeiten können. Selbst wenn das Addon im Mai 2008 kommt, ist spätestens ab März Schluss mit Raids, da gebe ich Brief und Siegel drauf. Und ob wir bis da hin den Schwarzen Tempel oder Mount Hyjal sehen, wird sich zeigen.

Der Todesritter
Eine der lustigeren Ideen. Und clever gelöst. Eine Questreihe für Stufe 80 Chars, an deren Ende man einen neuen Stufe 55 - 70 Char (Stufeneinstieg ist noch nicht final) der Klasse Todesritter erstellen darf. Plattenträger mit Zweihand oder zwei Einhandwaffen sowie begrenzten Zauberfähigkeiten. Sein Mainhand-Schwert kann er mit 4-5 Runen versehen aus den Kategorien Blut, Unheilig und Frost, seine Zauber verwenden einzelne oder ein Kombination aus Runen. Die genutzten Runden haben einen Cooldown, so dass man nicht dauercasten kann, ähnlich wie Energie beim Schurken.

Jede Rasse wird die Möglichkeit zum Todesritter haben, was doch recht lustige Kombinationen geben wird. Meine Frau (Gnomen-Hexenmeisterin) hat sich schon mal einen neuen Namen gesichert. Ich freue mich schon auf das 60 cm hohe, bleiche Wesen mit hageren Wangen und skelettartigen Fingern, das dann "Ner'Zuuuuuul" sagt.

Hoffentlich gibt es zum Start des Addons noch 1-2 Klassen, sonst wird wieder der "Mein neuer Main ist jetzt der Deathknight" Effekt kommen (der jetzt bei den wechselwilligen mit den Schamanen eingetreten ist). Ein weiterer DD-Hybrid, der vielleicht im schlimmsten Fall wieder 1-2 Heiler kostet. Warum nicht (gnadenlos von Tobold geklaut) einen Dunkeldruiden oder einen Lichpriester?

Schaun wir mal, mit was uns Blizzard überrascht. Meine gehässige Prognose: Als letzte Heldenklasse kommt der Demon Hunter, der tatsächlich 3 Tage Spaß macht bevor er in Grund und Boden generft wird ;)

Mehr Gedanken zum Addon folgen bei neuen Informationen. Der neue Beruf "Schriftgelehrter" scheint mal wieder nur auf eine einzige Sache ausgerichtet zu sein: Mehr +Schaden, mehr +Heilung usw. Wäre mal schön, wenn nicht alles auf Kampf und Schaden und Töten ausgerichtet ist. Immerhin bekommt der Ingenieur vermutlich ein baubares Fluggerät!

Dienstag, 7. August 2007

WOW Tagebuch 07.08.2007

Zur Zeit nicht viel neues zu berichten. Arena ist zunehmend demotivierender, ganz im Gegensatz zu den Schlachtfeldern. Die ganzen Spaßteams sterben aus oder sind vermutlich in der Wertung so weit nach unten gedrückt worden, dass wir die nicht mehr sehen. Es kommen fast nur noch Killercombos im 2v2 so dass es wenig Freude macht.

Ein Beitrag aus dem aktuellen Preview zu dem Northrend-Addon gibt mir zu denken:

Arena Changes
Arena weapons will probably have a rating requirement in the future, for example you'll need 1500 points to buy a weapon, but won't be able to buy it if your rating is below 1750 (this is an example, there isn't any value for the moment)

Das ist doch der Tod der Freizeit-Arenaspieler? Was soll so ein Mist? Viele Spieler füllen die Arena doch eh nur, um sich einen tollen Schild oder einen vernünftigen Dolch zu erspielen? Die 1875 Punkte, die die meisten Einhänder kosten, sind doch für die 300 Punkte-1500er Ratingteams schon 6 Wochen und mehr an Zeit, ganz zu schweigen von den 3750 Punkte Zweihandwaffen. Blizzard patcht wirklich nach und nach den Spaß aus der Arena raus. Außerdem kann so eine Quatschidee doch eh wieder leicht umgangen werden: Kauft man sich bei einem 1900er Team ein, macht seine 30% Mindestspiele und zack gibts mehr Punkte + entsprechendes rating. Die einzigen, die das wirklich trifft sind die ganzen Freizeitspieler mit moderaten Arenaambitionen, welche nebenbei auch noch die Warteschlangen verkürzen. Aber bitte, wenn das die tolle Idee von Blizzard ist, gibts eben keine Arenaspiele mit dem nächsten Addon. Dann nehme ich noch einmal Season 3 mit für 2 Rüstungsteile und die jägerunfreundliche Gladiatorenveranstaltung hat mich das letzte Mal gesehen.

Raids sind auch nicht das wahre Vergnügen, die Bosskämpfe verzeihen zu wenig. 1-2 Heiler am Anfang tot bei Gruul? Kann man eigentlich gleich abbrechen, jenseits von Grow 8-10 reicht die Heilung nicht mehr aus und das bei spitze equipten Tanks. Und so was ist ein Anfangs-Raidencounter, da habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr, die späteren Kämpfe zu sehen. Alles muss perfekt funktionieren, keiner darf patzen, kaum Raum für Fehler. Sehr unbefriedigend für ein Spiel. Solchem Druck zur Perfektion bin ich im Beruf schon genug ausgesetzt, das muss ich nicht auch noch im Spiel in der Freizeit haben. Mein Leben ist spannend genug, in der Freizeit brauche ich Entspannung, nicht Frust (Arena als Jäger) und Stress (Raids). Ich ziehe mich da mehr und mehr zurück und gehe ins Twinken über.

Insofern freue ich mich auf den Quest- und Levelspass des künftigen Addons. Erkunden geht mir nun einmal über alles. Dafür zahle ich gerne, die anderen Spielaspekte verlieren immer mehr an Reiz. Schön weiter so, das macht mir den Ausstieg 2009 leichter, wenn Star Trek Online kommt.

Mittwoch, 1. August 2007

WOW & LOTRO Tagebuch 01.08.2007

WOW

Das neue Addon
Es gibt einen Lichstreifen am Horizont. Das neue Addon hat einen Namen, Wrath of the Lich King. Weitere Details sind noch nicht durchgesickert, die Wahrscheinlichkeit für folgendes erachte ich als recht groß:

Neuer Kontinent Northrend, mit ein paar alten Bekannten Kreaturen wie Liches, Ghule, Geister, Drachen mit Fokus auf Eis und Frost.

Ideen für Raidinstanzen:
  • Azjol-Nerub, die unterirdische Stadt der Nerubianer (analog zu dem Tempel von Ahn'Quiraj) und dem Endgegner Anub'arak, eventuell ein Wiedersehen mit einem Alten Gott (wie C'thun)?
  • Höhlen der Zeit Raidinstanz, wo man gegen Arthas kämpfen muss, bevor er mit dem Lich King verschmilzt (meine Idee, noch nirgendwo gelesen)
  • Palast des Lichkönigs, die Icecrown Citadel
Neue Fraktion: Sylvanas und die rebellischen "Forsaken" nahe der Tirisfal Glades.
Neue Klasse: Ranger?

Arena
Wir kämpfen gegen den Abstieg. Zuerst dachte ich, es liegt nur an mir, aber egal welche Kombination wir mit unserem 2v2 oder 3v3 Team haben, entweder sind die Gegner einfach (bei einem Kampf bekamen wir nach dem Sieg nicht mal Punkte) oder so knüppelhart, dass wir keinen Stich sehen. So langsam aber sicher nähern wir uns mehr der 1500 statt der 1600 Wertung. Die verhassten Krieger/Heiler oder Krieger/DD Combos sind im 2v2 unser sicheres Ende, da haben wir fast keine Chance ohne einen SdF Paladin, der Kniesehne entfernt. Mein Gefühl ist, dass alle Anfängerteams gnadenlos niedrige Wertung haben oder schlichtweg nicht mehr spielen, während nur noch die Dauer-PvP Spieler am Start sind.

LOTRO
Mein Zweitcharakter, der Kundige, hat jetzt Stufe 20. Eine sehr anfällige Klasse, die wohl eher als Supporter in Gruppen oder Raids aufblüht. Die Atmosphäre ist toll, ich freue mich schon auf die neuen gepatchten Bereiche und lasse Gruppenquests, die jetzt mehr und mehr kommen, links liegen bzw. gehe sie erst an, wenn ich meine, sie solo zu schaffen. Was mir auffällt ist die relative Leere in den Gebieten. Allerdings spiele ich zur Zeit kaum zur Prime Time, was naturgemäß für eine geringere Mitspielerdichte sorgt. Am Wochenende will ich mal wieder zusammen mit meiner Frau die kleinen Hobbits spielen, da gibt es im Auenland noch einiges zu entdecken, obwohl wir sehr vorsichtig spielen, da wir den Titel "Der Unsterbliche" haben wollen, den es gibt, wenn man bis Stufe 20 nicht gestorben ist. Jedem seine Ziele und Herausforderungen.

Die neuen Gebiete und Ideen, die von den Designern ersonnen werden, klingen vielversprechend. Ich glaube, LOTRO ist für Spieler gedacht, die sich wirklich langsam und in Muße durch die Spielwelt bewegen und nicht das Rennen zum Endlevel hin mit machen. Wer mit der "Schnell auf 70 dann Raiden und Epics tragen" - WOW Mentalität an LOTRO heran geht, hat keinen Spaß.

Live Free or Die Hard 4.0

Vorletztes Wochenende zusammen mit meiner Frau und 2 Bekannten gesehen. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, besonders der 80er Jahre Actionstil verpackt mit 90er Jahre Anspielungen (die Einlage mit dem Jet erinnert mich stark an True Lies) sowie der Coolness der 2000er. Timothy Olyphant (mir bekannt aus Deadwood, einer fantastischen, theaterreifen Westernserie) und John McClanes hypernaivem Sidekick (bekannt aus der Apple-Werbung) waren klasse, allen voran aber Bruce Willis in absoluter Topform. Die Story war nett, erinnerte in ihrem Ausmaß ein wenig an 24, aber packend inszeniert. Einer der besten reinen Actionfilme der letzten Jahre in meinen Augen. Sehenswert.

Montag, 23. Juli 2007

WOW Arena-Tagebuch 23.07.2007

Ein langes und sehr schönes Wochenende liegt hinter mir. Wir haben einiges gemacht, etwa ein Dutzend Arathi-Becken Schlachtfelder, 2v2 und 3v3 Arenakämpfe und auch Die Hard 4 geschaut - hat mir ausgezeichnet gefallen der Film.

Was Arena betrifft, so komme ich immer besser mit meiner Skillung und den ganzen Tasten zurecht, die Übung macht sich bemerkbar. Die beiden Unterbrecherschüsse sind absolut spitze und ich kann mir wirklich vorstellen, wie die Gegner sich ärgern, dass sie gerade nicht so agieren können, wie gewünscht. Krieger hassen es, wenn ich sie mit dem Streuschuss genau dann erwische, wenn sie Anstürmen/Abfangen machen wollen, dann kommen sie zwar angestürmt, aber dödeln danach erst mal für 4 Sekunden dämlich in der Gegend herum, war mir Zeit für Distanzaufbau gibt. Herrlicher Schuss. Der Unterdrückende Schuss macht richtig Laune gegen Hexer und (vor allem) heilende Paladine, die bei den letzten 30% Leben sind und ihre Angstblase schon eingesetzt haben - hihi. Da gelingt es erstmals, die mit konzentriertem Feuer auf 0% Leben zu bringen. Sehr befriedigend.

Trotz all dieser neuen Sachen und des erheblich gestiegenen Schadensausstoßes der Fernkampffähigkeiten waren die 2v2 und 3v3 Spiele schwer, da ist jeder Punkt hart verdient. Bei 3v3 haben wir 7:3 gewonnen, nach einigen unbefriedigenden Kämpfen, in denen wir keinen Stich bekamen, wurde es dann deutlich besser! Mittlerweile hat unsere gesamte Gruppe umgeskillt, der Schutzpala ist etwas mehr Richtung Heilig gegangen, was sich deutlich niedergeschlagen hat. Unser Hexenmeister ist jetzt Meister des "run-by-dotting", er rennt wie ein Wiesel durch die Arena und dottet alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Ich selber kümmere mich entweder um Heiler (Stille) oder pule die Nahkämpfer vom Hexer runter, indem ich die Frostfalle auslege, den Schurken aufdecke oder Schurke/Krieger mit Streuschuss vom Hexer runterhole, dass der erst mal 4 Sekunden Ruhe hat. Während dessen knabbert das Pet am gegnerischen Heiler rum, zusammen mit dem Teufelshund vom Hexer. Nach den anfänglichen Verlusten folgte somit eine Serie von exzellenten Spielen, was zwar nicht die Punktezahl sehr nach oben trieb (da die Gegner eher niedrige Punktzahl hatten), aber immerhin für Befriedigung sorgte. Bei den 3 Niederlagen war aber ein Spiel dabei, das einfach göttlich war. Ein Gegnerteam von Krieger/Druide/Paladin, eigentlich schaffbar, nur war der Krieger so gut ausgerüstet (Blutmond, Arena S1 Set), dass es unseren Hexer leider zu schnell zerlegte, weil der gegnerische Druide sehr gut den Paladin mit dem Cyclone störte. Doch nach dem Ableben des Hexers hatte ich fast 2 Minuten den Krieger gekitet, was mir sehr viel Übung gab. Streuschuss auf den Druiden, der mich mit Wirbelsturm einfangen wollte; Frostfalle, die den Krieger einfing; Insignieneinsatz, um aus dem Anstürmen rauszukommen; auch die Heilung von unserem Pala kam rechtzeitig, dass es eine Freude war. Natürlich war es nicht mehr möglich, genug Schaden aufzubauen, um einen der drei ernsthaft zu gefährden, abgesehen von einem Jumpshot hier und da, den der gegnerische Pala natürlich mit Links wegheilen konnte. Trotzdem, dass wir so lange durchhielten, hat Spass gemacht, auch wenn die 2 Verluste gegen dieses Team schon frusteten.

Das 2v2 Team bekam diesen Freitag keinen Stich. Entweder die blöde 3-Minuten-Mage Kombi, die mich in 3 Sekunden wegbrennt (PoM+Pyro-Crit, Feuerschlag, Druckwelle = 8k Schaden + Schaden vom zweiten Gegner) oder gute Schurke/Heiler-Combos, die uns zu schaffen machten. Ein Verlust reihte sich an den nächsten, so dass wir deutlich mehr Spiele starteten als sonst, um wieder hoch zu kommen. Bei 2v2 bin ich mit am Schwächsten, hier merke ich, dass in der 2v2 Kombi ein Heiler einen extremen Unterschied machen würde. Im 2v2 können nicht alle Klassen (bis auf Schurken/Krieger/3min Mages) so viel Burstdamage verursachen, dass es ein Heiler nicht gegenheilen könnte. 2DD Teams sind natürlich limitiert auf ihre HP + GS vom Hexer.

Eine Sache, die ich nicht begreife ist, dass die Teams im Bereich 1400-1600 sehr unterschiedlich sind. Teilweise verlieren wir gegen knüppelharte Teams mit guter Ausrüstung, die 14 Punkte bringen und siegen gegen 18 Punkte Teams, die keinen Stich haben. Entweder liegt das daran, dass das Schere-Papier-Stein Prinzip greift und wir einfach eine bessere Klassenkombi gegen das entsprechende Team haben oder die Teams mit hoher Punktzahl haben Glück gehabt, keine wirklich schweren Gegner zu bekommen. Ich schaue mir ab und an mal die Teams an, die so 2-4 Arena-Setteile haben. Die krebsen vielfach bei weniger als 1500 herum.

Unser 2v2 Team liegt konstant bei mehr als 1500 Wertung, eine Woche sogar bei fast 1700, was mich hoffen lässt, dass wir nicht ganz so schlecht spielen.