Donnerstag, 5. März 2009

WOW & LOTRO Tagebuch 05.03.2009

World of Warcraft
In dem letzten Monat haben wir vielleicht 10, 15 Stunden WoW gespielt, wenn's hochkommt. Nicht, dass das Spiel uns keinen Spaß bereitet, jede Stunde war klasse. Zeit ist halt begrenzt. Unsere "Großen", also die Gnominenhexe und der Jäger waren unterwegs in den Grizzlyhügeln. Eine sehr hübsch gestaltete Gegend mit lustigen Quests. Angefangen von einem Menschenlager mit Worgen, die uns in einer spektakulären Mission verfolgten, über die ersten Schritte am Rande des Trollgebiets Drak'theron oder so, inklusive einer toll gestalteten Ruine, wo wir auf einen Indy Jones Verschnitt trafen, hin zu der Weiterführung der Titanen / Eisenzwerge Geschichte. Alles in allem sehr gut gestaltete Region, hügelig, abwechslungsreich, wenn auch einen Tick zu dicht beieinander alles für meinen Geschmack.

LOTRO
Aufgrund unseren hohen Levels kommen wir mittlerweile in einigen Gebieten auch zu zweit zurecht, die uns bislang eher verwehrt blieben. In der ausgedehnten Instanz Bilwiss-Dorf (wo Bilbo damals in dem Buch "Der kleine Hobbit" auf Gollum traf) gibt es im hintersten Winkel einen dunklen Tunnel, der zu einem unterirdischen See führt. Bestaunt... Gollums Höhle (Gollum ist leider nicht anwesend, der sucht gerade seinen Schatzzzz).



Bei LOTRO gibt es ja die Legendären Waffen, also sockelbare Waffen mit Spezialeigenschaften, die man langsam in ihrer Stärke ausbauen kann, indem man Erfahrung sammelt. Eine großartige, stabile und durchdachte Ergänzung des Gegenstand-Systems. Auf höheren Stufen (gefühlt ab Stufe 10) geht das "leveln" der Waffen deutlich langsamer von statten, da man immer mehr Erfahrungspunkte benötigt. Einige Quests in den Minen von Moria verleihen den Waffen Erfahrungspunkte, doch es gibt noch eine weitere sehr gute Idee: Solo-Tagesinsstanzen. In dem Moria-Lager Delfblick sind zwei Zwerge, welche jeweils 3 Instanzen abieten (eine grob Stufe 55, eine Stufe 57-58 und eine Stufe 60). Man braucht dazu einen speziellen Questgegenstand, eine Art Juwel, das man selten bei Gegnern findet, um die Quest zu starten. Der Spieler hat dann eine kleine Instanz, welche mit Erfahrung in 15-30 Minuten durchspielt werden kann, etwas 20-25 Gegner und einen Endgegner hat. Macht sehr viel Spaß! Wenn man das nicht stupide jeden Tag abspult, sondern ab und an mal macht, ist das eine nette Stunde oder zwei, die man mal in Ruhe verbringen kann. Die Gegner sind einigermaßen fordernd, mal sind es drei Gegner mit weniger HP, mal ein besonders starker, der sich selber heilen kann und dann noch Patrouillen, deren Routen man kennen sollte. Zur Belohnung gibt es ein paar Tausend Erfahrungspunkte, etwas Silber und meist noch sehr gute Beute bei den Gegnern. Schön ist auch, dass man die Instanz verlassen und wieder betreten kann, wenn man z.B. einen Fehlpull gemacht hat.

Wir erkunden langsam den Süden der Minen, nachdem wir den Nordwesten betreten haben. Hier gibt es eine Mine, welche die gigantische Architektur Morias deutlich werden lässt. Anbei ein paar Bilder der letzten Wochen, welche mich ins Staunen gebracht haben.

Wie einmal versprochen, die selbst gefertigte Prunkrüstung der Hauptfrau, in edler Burgundfarbe gehalten.

Durchgang von der Großen Halle nach Norden zur 21. Halle

Auf dem Weg zur größten Wendeltreppe des Universums


Die größte Wendeltreppe des Universums


Blick hinunter in die Silbertiefenmine. So was von einem großen Raum.

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