Montag, 28. September 2009
PvP... macht langsam keinen Spaß mehr
Macht so alles leider keinen Spaß mehr, die anfängliche Euphorie über gelungene Spielinhalte im Endgame weicht der harten Ernüchterung. Die Allianz scheint zum Zusammenspiel unfähig zu sein, wenn denn überhaupt mal ein BG in ausgewogener Stärke zusammenkommt.
Ach nee... bald ist Schluss.
Nicht wundern, wenn das Abo nicht weiter verlängert wird. Dann lieber LOTRO, GTA IV, Tomb Raider Legend, Anno 1404 spielen und vielleicht aufs nächste WoW Addon warten.
Montag, 14. September 2009
WoW Tagebuch, 14.09.2009
Wie man der Überschrift entnehmen kann, habe ich seit ein paar Tagen fast ausschließlich World of Warcraft gespielt - mit viel Spaß. Dafür pausiert gerade LOTRO für ein paar Wochen, Lifetimeabo sei Dank auch ohne Sorgen im Hinterkopf. Nachdem wir die letzten Quests erledigt haben, die wir auch noch zu zweit bewältigen konnten (der Leerwandler ist ein sehr guter Tank geworden, macht wieder richtig Sinn, den einzusetzen), kommt nun natürlich die Frage: Was nun?
Die Antwort darauf fällt recht einfach - das Bündel an Unterhaltungsvielfalt ist auch im Solo-Content sehr gut ausgefallen. Die Sachen, die uns zur Zeit am meisten Spaß machen, ist neben ein wenig Tagesquests für die verschiedenen Fraktionen vor allem das Turnier des Argentumkreuzzugs sowie wieder PvP. Beides ist mittlerweile sehr vielfältig und spassig gemacht. Für diejenigen Leser, welche das noch gar nicht kennen mit dem Turnier, fasse ich das kurz zusammen. Eine Mischung aus berittenem Kampf gegen NPC, Tagesquests in Nordend und einer kleinen Questreihe um den "Schwarzen Ritter". Daneben gibt es auch noch 5er- und Raidgruppenkämpfe, die sind aber nichts für uns. Belohnungen für die Tätigkeit sind einigermaßen gute Waffen, diverse Reittiere und eine Menge Spaß beim "jousting", dem Tjostengang.
Ebenfalls sehr launig ist wieder PvP. Durch die hohe Anzahl an Schlachtfeldern und die alle 2 Stunden erfolgende Tausendwintersee-Schlacht kommt eine Menge an Ehre zusammen, die in der mittlerweile uninstanzierten Offiziersbaracke in Stormwind gegen feine PvP Ausrüstung eingetauscht werden kann. Da lacht des Herz des Ork-Jägers.
Diese zwei Punkte sind recht kurzweilig, in Blizzard-Manier auf Hochglanz poliert und sehr unterhaltsam. Da müssen Twinks und andere Spiele momentan mal zurückstecken, außer vielleicht Fallout 3.
Montag, 24. August 2009
I wanted to get out... but they pulled me back in

Auf ein weiteres Mal, wenn es die Zeit erlaubt.
Freitag, 21. August 2009
WOW & LOTRO Tagebuch 18.08.2009
Nach knapp einem dreiviertel Jahr haben meine Frau und ich Nordend praktisch durchgequestet. Zeit für einen Rückblick. Zuerst, die Vorfreude auf Nordend war nicht so groß wir bei Burning Crusade. Zu sehr ist jetzt bekannt, was an Spielmechanik auf einen zukommt. Neue zehn Stufen, eine kleine Handvoll neuer Skills und viele Balancing-Änderungen. Die Welt Nordend ist uns letztlich aber lieber als die von Burning Crusade, einfach weil das Fantasy-Thema von Warcraft besser rüberkommt. Mir ist zwar bewusst, dass Orks in der WoW Geschichte letztendlich Aliens sind, also eine extraterrestrische Spezies, aber dennoch spielt sich das Spiel schon immer so, als ob die Wesen, Dämonen und Titanen nicht durch Teleportationsportale stammen, sondern schon immer auf dem Planeten heimisch gewesen wären. Das Problem einer Fantasy-Welt, die Planeten- und Universums-Realismus anerkennt.
Eine der besten Entscheidungen, die wir treffen konnten, war das langsame leveln. Ohne Stress mit Mitspielern um Questmobs, Ressourcen und dergleichen war das Questen eine Freude. Der Preis dafür war recht hoch, vollkommener Anschlussverlust mit den anderen Gildenmitgliedern, viele von denen haben mittlerweile eine Handvoll 80er Charaktere die Naxxramas und besser ausgerüstet sind. Wir haben gerade einmal zwei 80er und einige 70er, die in den nächsten Monaten auf das Stufenlimit gehievt werden. Auch die Verringerung des Zeiteinsatzes zum Spiel war eine gute Entscheidung, auch wenn WoW dadurch ein wenig zum Luxushobby wurde. Immerhin bedingt mein Beruf auch, dass ich nicht mehr 4 Stunden abends am Stück spielen kann. Eine oder mal zwei müssen da genügen und die Zeiten, wo ich morgens vollkommen übernächtigt in die Firma wanke, weil abends vorher ein Raid stattfand, sind endgültig passé. So wie wir WoW in den letzten 10 Monaten gespielt haben, war es zudem ein hervorragender Zeitvertreib. Dutzende Quests im Questlog, kein Stress in Instanzen, lohnende Questbelohnungen und Craftingausrüstung. Ich will gar kein hochrangiges Ulduar- oder Eiskrone-Set, weil man dann sämtliche grünen und blauen Questbelohnungen der nächsten Erweiterung einfach vergessen kann. Lieber ein wenig das Crafting und die Rufbelohnungen abholen, die sind für unsere Spielzwecke vollkommen ausreichend.
Was hat uns an Wrath of the Lich King besonders gut gefallen? Zuerst einmal - die Quests. Die sind meiner Meinung nach mit Abstand das beste was ich in MMOs seit Start gespielt habe. Die Nutzung der Spielmechaniken (Fahrzeuge), das Phasing der Welt um eine an sich persistente in eine wandelnde Spielwelt zu ändern, ist klasse. Sogar eine Zwischensequenz hat Blizzard eingebaut. Auch das Crafting ist gefühlt besser geworden, auch wenn ich das ein wenig zu Ressourcen intensiv finde. Dennoch - die Ausrüstungsgegenstände, die Schmiede, Schneider, Lederer und dergleichen herstellen können, sind gut und sinnvoll. Aber was die Tiefe des Craftingsystems angeht, hat sich leider in den einzelnen Berufen immer noch nichts getan, ganz im Gegenteil, die Verflachung und Vereinfachung schlägt überall durch. Gab es früher noch Schmiedespezialisierungen wie den Waffen- und Rüstungsschmied und dann innerhalb der Waffenschmiedekunst noch einmal eine Verfeinerung in Schwert, Hammer und Axt, so ist das alles Vergangenheit, genauso wie die Trennung in Elementar-, Drachen- und Stammeslederer.
Die Story ist für Wrath of the Lich King natürlich um Arthas Menethil, den Königssohn und heutigen Lichkönig herum geschrieben. Eine sehr gute Einbindung tragischer, klassischer Figuren wie Morgraine, Tirion Fordring und vieler anderer Charaktere macht auch Laune und sorgt für immer wieder schöne ingame-Sequenzen am Ende langer Questreihen. Leider wird die am Anfang intensive, persönliche Ansprache des Helden durch Arthas nicht genutzt, es wird die Chance auf einen Seitenwechsel oder einen Konflikt vertan, jeder erlebt das gleiche Spiel. Das ist in meinen Augen eine weggeworfene Gelegenheit, hier hätte World of Warcraft einen neuen Akzent setzen können und den Spieler in eine alternative Geschichtslinie einbinden können.
Eine Sache finde ich noch interessant, was mir ganz besonders bei dem Gebiet Eiskrone aufgefallen ist. Der enorme Zuwachs an Tagesquests und die Möglichkeiten, Haufen von Gold durch diese anzuhäufen. Ich bin erstaunt, dass es dermaßen viele abwechslungsreiche Tagesquests gibt. Dieser Spielinhalt ist für mich grundsätzlich ganz angenehm, gibt es doch diverse Vorteile: Nach zwei, drei Wiederholungen hat man den Dreh raus, was wo zu machen ist, die Goldeinnahme ist gut, der Rufaufbau mit den Belohnungen auf Ehrfürchtig ist fast immer nett (zumindest, solange man nicht durch Naxxramas oder Ulduar geschleift und dort episch ausgestattet wird). Doch ich denke, die schiere Masse an Tagesquests weckt auch den Wunsch bei vielen, alle zu erledigen, am besten noch mit allen Charakteren, die verfügbar sind. So befindet sich der Spieler schnell in einer Tagesquest- und Raidmühle und bleibt wie ein Hamster im Rad beschäftigt, denn es geht immer weiter, weiter, weiter... Da muss man ein wenig Selbstkontrolle beweisen, um nicht hektisch alle 25 Tagesquestplätze zu füllen.
Über den Instanzen- und Raidinhalt lasse ich mich nicht aus, da ich den nicht erlebt habe. Auch wenn für die meisten Gildenspieler das zum einzigen Spielzweck geworden ist, mache ich das aus diversen Gründen nicht mehr mit. Naxxramas hätte mich aus Storygründen noch mal interessiert, aber so scharf bin ich da auch nicht mehr drauf.
Herr der Ringe Online
Ein Wunder an Umfang und Spieltiefe sind die Minen von Moria. Wir spielen dort seit vielen Monaten, fast überwiegend mit unseren "Großen" und sind noch nicht aus Moria heraus. Um eine kleine Pause zu machen von den Zwergentiefen haben wir mal ein wenig alte Quests und Bereiche abgeklappert und Gruppenquests sowie kleine Instanzen gespielt, die wir zu zweit erledigen können. Angmar-Gruppenquests sind weiterhin recht knackig geraten, weil die Steigerung an Kampfkraft und Stärke des Charakters bei LOTRO nicht so stark gerät wie bei WoW. Immerhin haben wir fast alle Gruppenquests jetzt durch und sind auch ein wenig weiter bei der epischen Geschichte.
Die Handwerkskunst erlaubt seit der letzten Erweiterung jetzt auch, die legendären Waffen des zweiten Zeitalters zu schmieden, was sofort einen sprunghaften Anstieg an Kosten für die ganzen Zutaten zur Folge hatte. So viel besser finde ich die Waffen aber auch nicht, zudem kommt das "Problem", dass Waffen jenseits von Stufe 20 enorm lange brauchen zum steigern. Dafür gibt es jetzt viele Möglichkeiten, durch Tagesquests (sic!) die Waffen schneller zu leveln. Wie alles neue wird auch dieser Inhalt in LOTRO schnell überrannt, die Gruppen balgen sich hektisch um die seltenen Questgegner, die man für diese Tagesquest erledigen muss. In ein, zwei Monaten legt sich das auch wieder.
Wir freuen uns, bald Khazad-Dum hinter uns zu lassen und gen Lothlorien zu ziehen, ins Land der (Ruf-) Elben. Ein wenig Abwechslung tut ganz gut nach den enorm stimmungsvollen Minen.

Als Erweiterung soll ja angeblich das Reitergebiet von Rohan kommen, dann würden sicher auch Minas Trith (angeblich PvMP), Isengart (bestimmt eine Raidinstanz) und eventuell Fangorn bald folgen. Hoffentlich lassen sie sich was mit den Pferden einfallen, eine Art "Levelsystem" für Reittiere wäre klasse, eventuell verbunden mit sowas wie einem Ausrüstsystem, z.B. Sattel, Panzerung oder Zaumzeug, welches die Werte des Reittieres verändert?
Die "Kleinen" Charaktere, der Hobbitbarde und die Hobbitwächterin, sind mittlerweile schon recht weit in Forochel und freuen sich, bald nach einem kurzen Intermezzo in Angmar (*schauder*) gen Moria zu ziehen.
Freitag, 24. Juli 2009
WoW & LOTRO Tagebuch, 24.07.2009
Das Gebiet der Frostriesen haben wir nun hinter uns gelassen und betreten den letzten Questbereich des Addons, die Eiskrone. Weil wir (holdes Eheweib & ich) nicht mehr so viel spielen wie früher, kommt uns das ganze Gebiet von Northrend sehr groß und mit vielen Quests gefüllt vor. Wir haben sehr viel Spaß und Unterhaltung aus der Erweiterung gezogen, bis jetzt. Die Quests mit der "Mount-Mechanik", wo man also ein vorgegebenes Wesen spielt und meist übermächtig gegen Monsterhorden kämpft, sind einfach nur klasse gewesen. Auch die Stärke des Charakters durch normale, gecraftete Ausrüstung ist gut, wir schaffen meist alle 3-Personen-Quests zu zweit- wenn man die Pets nicht mit einrechnet. Zu unserem Erstaunen ist der Leerwandler des Hexenmeisters ein formidabler Tank geworden, der hält fast alles und der Hexenmeister hat kaum Probleme, den zu heilen, wobei dann der Schadensausstoß doch recht gut sinkt. Ich denke, wenn ich den Jäger durch alle Quests durch habe und auch das Handwerk so hoch gebracht habe, wie es mir Spaß bringt, dann starte ich vielleicht mal mit dem Priester und der Kriegerin. Auch auf den Todesritter freue ich mich schon, der kommt bestimmt noch vor dem Schurken dran, denke ich.
Meine Motivation, Instanzen und auch High-Level-Raids zu spielen, ist ziemlich gering mittlerweile. Alle Gildenmitspieler, die das regelmäßig machen, sind sicher so oft in den Instanzen gewesen, dass ihnen da jeder Spaß abhanden kommt. Ich brauche auch weder Waffen noch Ausrüstung aus den Hallen, da ich das nächste Addon genau wie WotLK spielen werde. Mein einziger Spaß wäre es, mal die Bosskämpfe zu sehen und die nette Atmosphäre zu genießen. Vielleicht habe ich mal Zeit, einen Abend den gemütlichen Naxxramas-Raid mit entspannten Mitspielern der Gilde zu genießen, Ulduar sehe ich wohl am ehesten als Funraid auf Stufe 90. Ich muss auch sagen, dass ich am liebsten mittlerweile die ganzen Raidinstanzen überlevelig angehe, da kann man entspannt spielen, sieht was von der Umgebung und kann auch mal Witzchen reißen, ohne voll konzentriert zu sein.
LOTRO
Wenn ich schon Northrend als groß empfunden habe, so kommen mir die Minen von Moria noch viel größer vor. Wir questen immer ab und an mit den beiden 60er Charakteren in den Minen und die Quests nehmen kein Ende. Leider fällt die Quest-Qualität etwas hinter WotLK ab, die meisten sind recht ähnlich im Aufbau. Dafür ist die Atmosphäre weiterhin ungeschlagen, die großen, dunklen Hallen machen sehr viel Laune.
Die nächsten Charaktere, der Barde und die Kriegerin, sind jetzt in unserem Lieblingsgebiet Forochel angekommen. Durch eifriges Sammeln an Rufgegenständen konnte die Kriegerin bereits recht früh das schmucke Forochel Rüstungsset anziehen, was neben ganz guten Werten auch sehr einzigartig aussieht. Hier ist die Kleine beim Angeln zu bewundern.

Dienstag, 2. Juni 2009
Herrliche Pfingsten
World of Warcraft
Wir haben ein paar Stunden WoW gespielt, im wesentlichen weiter Quests im Gebiet Eiskrone erledigt. Darunter waren ein paar sehr lustige, wie zum Beispiel die Minenfeld-Quest, in der man stupide anrennende Gegnerhorden mit unendlichen Minen aufhalten muss. Ebenfalls mit Minen hatte der größte Spaß zu tun, den ich seit einiger Zeit hatte. In einer Quest musste man einen Goblin in einem großen Minenfeld besuchen, dabei kam es zu lustigen Kettenreaktionen, wenn man einer Mine zu nahe kam. Offenbar gibt es sogar ein Achievement dazu, wenn man es schafft, 10 mal auf Minen zu explodieren, ohne den Boden zu berühren. Habe ich nicht geschafft, aber es war herrlich anzusehen, wie ein Blutelfen-Paladin offenbar die Quest versuchte, dann an den ersten Minen scheiterte, dachte, ganz clever zu sein und mit seinem roten Edeldrachen reinfliegen zu können, dann durch die automatischen Abwehranlagen heruntergeholt wurde um am Ende in seiner Angstblase von Mine zu Mine zu bollern. Sagenhaft.
Wir haben immer am meisten Spaß. wenn die Quests ein wenig Augenzwinkernden Humor haben, insofern sind Goblin- und Gnomenquests unsere Favoriten.

LOTRO
Die Minen von Moria haben uns wieder! Nach 2 1/2 Wochen arbeitsbedingter Pause haben wir die Zeit genutzt, um die Quests in den Minen weiter zu machen. Nach der feuchten Kühle des Wasserwerks sind wir nun auch fast mit den "Lodernden Tiefen" durch, einer Region, wo sich einmal die Schmieden befanden und nun feurige Orks, glutheiße Zwergdrachen und hitzige Würmer befinden. Als nächstes kommt der Bereich Rothorn, der eher in erdigen, braunen Tönen gehalten ist. Wer es noch nicht kennt, dem möchte ich mal mit dem Lorebookeintrag zum Rothorn zeigen, wie klasse die Offline-Unterstützung von LOTRO ist.

XBOX 360
Das Fliegerspiel Aces 6 Fires of Liberation neigt sich langsam dem Ende zu. Nach einer sehr kniffligen Mission, in der man eine Art Fliegende Festung ausschalten musste (einmal auf Leicht gestellt nach geschätzten 8-10 erfolglosen Versuchen), reihten sich zwei weitere nette Bodenangriffsmissionen an, die schon deutlich leichter waren. Jetzt kommen noch 1-2 Missionen glaube ich, dann ist Schluss. Sehr netter Flieger für zwischendurch, aber nichts, was ich Stunde um Stunde spielen möchte. Dafür ist der Spielmechanismus dann doch zu eingeschränkt. Es gäbe noch die Möglichkeit, online zu spielen, aber zur Zeit sehe ich kein Spiel, weswegen ich für XBOX Live Gold auch nur einen Euro ausgeben möchte. Würde ich gerne online-Kampfspiele oder Shooter spielen, dann mache ich das am PC.
So nahe am Ende von Aces habe ich dann mal den Prinzen angespielt und ich bin hin und weg. Was für ein klasse Spiel, das genau die Probleme gut gelöst hat, die mich bei Lara Crofts Tomb Raider manchmal genervt haben. Ich werde noch mal einen umfangreicheren Eintrag schreiben, aber bislang nur mal die Highlights des Spiels:
- Märchenhaft schöne Grafik, atmosphärische Musik
- Weitestgehend Frustfrei, dank Autorettung durch die Begleiterin
- Gute Levelarchitektur
- Spannende Kämpfe (besser als die Schießeinlagen bei Tomb Raider, mit einer Kampfmechanik ähnlich zu Assassin's Creed mit Blocken, Combos und Reaktions-Kontern)
- Gute, lustige Dialoge
Ein Pflichtkauf für alle, die Plattformspiele, Tomb Raider, lustige Action und bildschöne Grafik lieben. Sehr empfehlenswert!
Der neue E3 Trailer von Assassin's Creed 2 ist übrigens sehenswert, ich probiere das Spiel mal wieder aus, vielleicht haben sie ja aus den Kritikpunkten des ersten Teils gelernt.
Samstag, 2. Mai 2009
WOW & LOTRO Tagebuch 02.05.2009
Stufe 80 erreicht, fast zeitgleich zusammen mit meiner Frau heute beim questen in Zul'Drak. Es gibt noch viel zu sehen. Tobold macht wieder eine WoW Pause. Ich habe noch so viel vor mir. Bin ich froh, dass ich den Weg für dieses Addon gewählt habe.
LOTRO
Genußvoll geht es weiter in den Minen. Der neue Patch mit einer Schildkröteninstanz zeigt wieder das hässliche Gesicht des neuen Inhalts. Im Wasserwerk, wo wir noch die letzten Quests erledigten, gibt es ein paar Schildkröten zum umhauen. Alles voll mit Helden, die wieder Spawnpunktcampen betreiben oder im Kreis herumrennen und versuchen, alles so schnell zu flaggen, wie es geht. Arme Spieler...
XBOX 360
Mal kurz eingeschoben: Aces 6 ist lustig. Tolle Fluggrafik, relativ einfachen Flugmodell, nett unterlegte Story mit Superkitsch-Hero-Tränengeschichte. Herrlich!
Dienstag, 28. April 2009
WOW & LOTRO Tagebuch 28.04.2009
Blizzard spielt Ostern. Mit großem Erfolg, zur Prime time ballen sich so viele Spielerfiguren um die drei Spawnpunkte von Eiern, dass es eine wahre Pracht ist. Selbst morgens um 05:30 Uhr sind noch mehrere Spieler unterwegs, um die Eier zu suchen. Tolle Planung. Ich bin nicht der einzige, der sich darüber ein wenig aufregt, aber zum Glück mache ich diese Saisonevents nicht mit, weder wegen eines Erfolgs und dem dazugehörigen Drachen, noch, weil ich sie nett finde. Ist irgendwie nicht mein Ding, meine Frau hat da schon viel mehr Spaß dran. Beziehungsweise, hätte gerne Spaß dran, hat ihn aber nicht, wegen besagter Überfüllung.
Bald ist Stufe 80 erreicht, ohne dass unsere "Großen" eine Instanz betreten hätten. Wir sind mit dem Sholazar-Becken durch, gehen wieder nach Zul'Drak zurück, um uns dann den letzten beiden Gebieten zu widmen. Da wir hoffnungslos hinter dem Rest der Gilde hinterher liegen, hegen wir keine Hoffnung auf irgendwelche Teilnahme an Gruppeninhalten. Muss aber auch nicht sein, die Zeit reicht neben den anderen Aktivitäten (s.u.) eh kaum noch zum spielen.
LOTRO
Aufgrund beruflicher Verpflichtungen sowie der extrem spannenden 2. Staffel von 24 sind wir etwas weniger zu LOTRO gekommen. Das Wasserwerk in den Minen haben wir jetzt durch, da bekommt man nach ein paar Stunden das Gefühl, dass sich Schwimmhäute zwischen den Fingern bilden. Jetzt geht es in das Kontrastprogramm, die lodernde Tiefe, in welcher brennende Orks und Feuergeister ihr Unwesen treiben. Die Gegenden sehen sehr schmuck aus, wie immer, auch wenn die Designer sich hier und da in der Architektur und den Quests ein wenig haben gehen lassen. Zahlreiche Hin- und Herlatsch-Quests zehren irgendwann an meinem Geduldsfaden. Wer den Zwerk bei dem Zahnrad in seiner Kröten versuchten Höhle besucht hat, weiß, was ich meine. Bislang sind die Minen für uns sehr motivierend, toll designt und sehr atmosphärisch. Leider kommen die Quests nicht ganz hinterher, es ist noch zu viel "töte dies", "aktiviere jenes" dabei. Zu wenig Rätsel, aber ab und an sehr spannende Einzelinstanzen.
Einen guten Ausblick gibt mir das Interview mit dem Turbine Designer Jeffrey Steefle bei Massive:
A major game mechanic being introduced later this year will be known as Skirmishes. This name may change, Steefel points out, but it's their working title throughout production. They're described as dynamic instances that are aware of the party's size, and they respond accordingly, in relation to how big or small the party is. They are also repeatable, and will have multiple objectives that will give you enough incentive to do them multiple times with different sized groups. "It's the natural evolution from the focus on small party dynamic instanced experiences, and it takes it to a whole new level," Steefel says. Plus, we were teased with a bit of exciting information regarding customizable soldiers that you can train and bring into these skirmishes.
Es geht hier um Kleingruppengefechte, sogenannte Scharmützel. Dynamische Instanzen, die sich an der Zusammenstellung der Party orientieren und sogar offenbar eine Art "Squad-System" bieten, also steuerbare NPCs wie trainierbare, ausrüstbare Soldaten. Ist das eine coole Idee? Die beste Lösung für jene, die gerne Instanzen machen, aber lieber alleine oder zu zweit spielen scheint zum greifen nahe.
Montag, 27. April 2009
Prince of Persia 4 - Preisrutsch
Bericht gibt's frühestens in ein paar Wochen. Ich habe den Actionflieger "Ace Combat 6 - Fires of Liberation" gerade im Laufwerk, der sinnfreien Fliegerspaß vespricht.
Jetzt geht's aber erst mal nach Azeroth bzw. Nordend. Bis denne.
Dienstag, 14. April 2009
WOW & LOTRO Tagebuch 15.04.2009
Unsere "Großen" haben letztens in der Drachenöde die Stufe 78 erreicht. Eine herrliche Questreihe führte zu einem schönen Video, das ein Gefecht von Allianz, Horde, Verlassenen und dem Roten Drachenschwarm zeigte. Danach gab es noch eine schöne Tour durch Orgrimmar und die Kanalisation von Unterstadt. Alles in allem eine toll gemachte Abschlussaufgabe einer langen Questreihe. Mehr davon, so was bleibt mir mehr im Gedächtnis haften als jeder Dungeonbesuch. Da wir nun auch den Kaltwetterflug beherrschen und frei in Nordend herumfliegen können, ist das Spiel auch deutlich leichter geworden, schwere Stellen werden umflogen. Nach Abschluss der Drachenöde sind wir jetzt statt im Sholazarbecken erst mal nach Zul'Drak gegangen, der gewaltigen Terrassenanlage der Trolle. Hier geht es auf hohem Niveau weiter: Viele, tolle Quests, verbunden mit einer Questreihe um untote Trolle. Die überall herumschwebenden Seuchenwolken und schwebenden Zitadellen tun ihr übriges, um die Gegend atmosphärisch zu machen.
Ich denke, wenn die letzten Gebiete von Nordend ähnlich gut gemacht sind, ist das ein klasse Ende der Erweiterung. Danach werde ich noch ein wenig die Fraktionen machen und mich dem Crafting widmen. Wenn noch Zeit ist, schau ich mir mal wieder PvP an oder schnupper vielleicht mal in die Instanzen rein, sofern sich eine Gruppe ergibt und wir Zeit haben.
So viel Spaß wie jetzt durch unsere langsame Vorgehensweise hatten wir bei TBC nicht, da machten wir den Fehler, dass wir zu schnell auf 70 wollten, um bei den Instanzen & Raids der Gilde teilzunehmen. Nicht noch einmal!
LOTRO
Bei Herr der Ringe Online haben wir das Tempo etwas gedrosselt. Im letzten Patch, der neuen Bucherweiterung, die Lothlorien als Gebiet brachte, hat der Entwickler einen Schub an Erfahrungspunkten spendiert, so dass die kleineren Charaktere mal eben nach dem Erlegen eines Keilers um 2 Stufen auflevelten, die Großen Endfünfziger gewannen auch fast eine Stufe hinzu. Nicht, dass wir es besonders eilig haben, auf 60 zu kommen. Immerhin sind wir jetzt froh, dass durch die Öffnung von Lothlorien die Minen von Moria etwas (nicht viel) leerer geworden sind. So haben wir das Wasserwerk erkundet, eine recht feuchte Region tief im Süden der Minen, wo gewaltige Aquädukte und Wasserräder im Dunkel mit feuchtem Nass dahin plätschern.
Eine sehr sinnvolle Änderung gab es mit dem Patch: Die legendären Waffen, welche Waffenschmiede (Schwerter, Hämmer, Streitkolbe, Äxte, Hellebarden) und Drechsler (Stäbe, Knüppel, Bögen) herstellen können, sind jetzt mittlerweile um eine sehr kritisch diskutierte Zutat erleichtert worden. In der Vergangenheit benötigte man eine Mithril-Schuppe, einen seltenen Drop von benannten Monstern. Diese wurden für teures Gold gehandelt und machten die Rezepte praktisch wertlos. Jetzt kann man diese Stufe 60 Waffen nur mit ein paar seltenen Zutaten herstellen, was ihren Nutzen um ein Vielfaches hebt.
Da es bislang weder von LOTRO, noch von WOW Ankündigungen des nächsten Patches (jenseits von Lothlorien bzw. Ulduar), geschweige denn des nächsten Addons gibt, bin ich guter Dinge, dass wir noch mehr als ein Jahr Zeit haben, beide Spiele in Ruhe zu erkunden und die Charaktere weiter voran zu bringen. Ich hoffe, dass WOW langsam ein anderes Bezahlmodell anbietet, da ich beim Release von Star Trek Online oder Star Wars Old Republic schon ernsthaft überlege, welches von beiden ich spielen werde. LOTRO verursacht mir mit seinem Lifetime-Abo keinen Stress, da ich das spielen kann, solange die Server laufen, aber bei WOW schau ich doch irgendwann einmal auf die Kosten vs. den Spielspaß, den ich beim nächsten Addon erhoffe.
Donnerstag, 5. März 2009
WOW & LOTRO Tagebuch 05.03.2009
In dem letzten Monat haben wir vielleicht 10, 15 Stunden WoW gespielt, wenn's hochkommt. Nicht, dass das Spiel uns keinen Spaß bereitet, jede Stunde war klasse. Zeit ist halt begrenzt. Unsere "Großen", also die Gnominenhexe und der Jäger waren unterwegs in den Grizzlyhügeln. Eine sehr hübsch gestaltete Gegend mit lustigen Quests. Angefangen von einem Menschenlager mit Worgen, die uns in einer spektakulären Mission verfolgten, über die ersten Schritte am Rande des Trollgebiets Drak'theron oder so, inklusive einer toll gestalteten Ruine, wo wir auf einen Indy Jones Verschnitt trafen, hin zu der Weiterführung der Titanen / Eisenzwerge Geschichte. Alles in allem sehr gut gestaltete Region, hügelig, abwechslungsreich, wenn auch einen Tick zu dicht beieinander alles für meinen Geschmack.
LOTRO
Aufgrund unseren hohen Levels kommen wir mittlerweile in einigen Gebieten auch zu zweit zurecht, die uns bislang eher verwehrt blieben. In der ausgedehnten Instanz Bilwiss-Dorf (wo Bilbo damals in dem Buch "Der kleine Hobbit" auf Gollum traf) gibt es im hintersten Winkel einen dunklen Tunnel, der zu einem unterirdischen See führt. Bestaunt... Gollums Höhle (Gollum ist leider nicht anwesend, der sucht gerade seinen Schatzzzz).

Bei LOTRO gibt es ja die Legendären Waffen, also sockelbare Waffen mit Spezialeigenschaften, die man langsam in ihrer Stärke ausbauen kann, indem man Erfahrung sammelt. Eine großartige, stabile und durchdachte Ergänzung des Gegenstand-Systems. Auf höheren Stufen (gefühlt ab Stufe 10) geht das "leveln" der Waffen deutlich langsamer von statten, da man immer mehr Erfahrungspunkte benötigt. Einige Quests in den Minen von Moria verleihen den Waffen Erfahrungspunkte, doch es gibt noch eine weitere sehr gute Idee: Solo-Tagesinsstanzen. In dem Moria-Lager Delfblick sind zwei Zwerge, welche jeweils 3 Instanzen abieten (eine grob Stufe 55, eine Stufe 57-58 und eine Stufe 60). Man braucht dazu einen speziellen Questgegenstand, eine Art Juwel, das man selten bei Gegnern findet, um die Quest zu starten. Der Spieler hat dann eine kleine Instanz, welche mit Erfahrung in 15-30 Minuten durchspielt werden kann, etwas 20-25 Gegner und einen Endgegner hat. Macht sehr viel Spaß! Wenn man das nicht stupide jeden Tag abspult, sondern ab und an mal macht, ist das eine nette Stunde oder zwei, die man mal in Ruhe verbringen kann. Die Gegner sind einigermaßen fordernd, mal sind es drei Gegner mit weniger HP, mal ein besonders starker, der sich selber heilen kann und dann noch Patrouillen, deren Routen man kennen sollte. Zur Belohnung gibt es ein paar Tausend Erfahrungspunkte, etwas Silber und meist noch sehr gute Beute bei den Gegnern. Schön ist auch, dass man die Instanz verlassen und wieder betreten kann, wenn man z.B. einen Fehlpull gemacht hat.
Wir erkunden langsam den Süden der Minen, nachdem wir den Nordwesten betreten haben. Hier gibt es eine Mine, welche die gigantische Architektur Morias deutlich werden lässt. Anbei ein paar Bilder der letzten Wochen, welche mich ins Staunen gebracht haben.
Wie einmal versprochen, die selbst gefertigte Prunkrüstung der Hauptfrau, in edler Burgundfarbe gehalten.

Samstag, 31. Januar 2009
Overload!
Vorige Woche begaben sich unsere World of WarCraft-Hauptcharaktere gen Dalaran im Zuge einer Quest. Totaler Overload. Gefühlt schlimmer als Shattrah und Ironforge zusammen. Alles ruckelte, Dutzende Spieler rannten, ritten, hüpften, standen herum. Zusammen mit der aufwändigen Architektur ein Killer für meinen PC. Folge: Entnervt eine erste Erkundungstour gemacht, dann überlastet ausgeloggt. Seitdem kaum WoW angefasst.
Heute: Nach längeren Handwerksausflügen und gemütlichem spielen der zahlreichen Nebencharaktere haben wir die Großen gestartet und die Aufgaben in Eregion soweit fertig gestellt, bis nur noch Kleingruppen-Instanzen übrig waren, wovon wir die erste (gedacht für drei) zu zweit erledigten. Viel Spaß gehabt, aber schon schwerer als üblich. Danach dachten wir, dass wir nun endlich mal die Minen betreten sollten. Die ersten Quests waren auch einfach, hin- und hergerenne, gezielt ein paar Bilwisse (Goblins) erledigt, dann wurden wir nach Delfblick entsandt. Der Weg dahin war ein Traum, quer durch Tunnel, Höhlen, Hallen, Gänge und Keller ging es zu einem imposanten mehrstufigen Gebäude. Doch dann.... Overload! Der Rechner fuhr auf ~5 FPS runter, alles ruckelte, die der Schreib-/Lesekopf tanzte Tango auf der Festplatte. Der Grund? Genau wie in Dalaran, Dutzende Mitspieler, alle mit individueller Kleidung, alle Questgeber, Händler, etc. zusammen in der freien Welt. Dazu die aufwändigen Systeme für Legendäre Waffen, individualisierte Kleidung, etc. Rien ne vas plus. Nach 5 Minuten bekam ich vom Ruckeln Kopfschmerzen und musste abbrechen.
Warum nur, Turbine, habt ihr das so zentralisiert? Wieso sind die Questgeber nicht in mehr Hallen verteilt, die Händler nicht in instanzierten Häusern? Wieso bietet LOTRO keinen Mechanismus, der einfach Spieler ausblendet, wenn es zu viel wird?
Nun denn. Unsere Konsequenz aus dem Ruckel-Desaster ist die, dass wir nun ein paar Monate warten werden, bis zukünftige Patches Moria uninteressant für die Masse der Spieler machen. Bis dahin wird gemütlich getwinkt, Handwerk betrieben, Außenwelt gefarmt. Und mal wieder WoW gespielt, abseits von Dalaran.
Bilder anbei, dieses mal habe ich mal den Gammawert mit einem Bildbearbeitungsprogramm hoch gesetzt, damit man besser was erkennen kann. Das Gebäude mit den Arkaden ist Delfblick, der Ort des legendären Ruckelns.

Sonntag, 25. Januar 2009
WOW & LOTRO Tagebuch 25.01.2009
Nicht gespielt in der letzten Woche. Immer wieder mit dem Gedanken gespielt, aber dann zog es meinen Mausfinger magisch zu dem LOTRO - Icon hin. Allerdings habe ich auch wenig Zeit gehabt letzte Woche und da war mir das Handwerk in LOTRO wichtiger, statt 5 Quests zu machen.
Während dessen bejammern die Heiligpriester ihren Nerf. Macht mich gleich wieder nachdenklich, wann ich meinen Zwergenpriester auf 80 bringe. Vielleicht skille ich zum leveln auch mal auf Disziplin oder Schatten um, da ich ja mit der Kriegergnomine meiner Frau meist nur 1 Ziel zum heilen habe, ob mein Priester jemals in einer Raidumgebung zum Einsatz kommt, ist mehr als fraglich.
In der aktuellen Gamestar hat der Gründer von GameStar, Jörg Langer, eine mehrseitige Analyse verfasst, in der er die Ursache für die Alleinstellung von WoW zu ergründen versucht. Gar nicht mal so schlecht zu lesen. Meine Meinung, was WoW richtig machte:
- Die Marke Blizzard. Nach dem hervorragenden WarCraft III und Diablo II war Blizzard ein Garant für Spitzenspiele. Ein Onlineableger würde eine gute, solide Fantasywelt bieten.
- Die richtigen Charaktere. Meine Frau z.B. hätte das Spiel nie angefangen, wenn es nicht die extrem putzigen Gnome gegeben hätte. Die sind eine USP im Bereich der MMOs. Mal geschaut, ob andere Spiele eine Knuddelrasse besitzen? LOTRO hat Hobbits, die waren auch der Einstiegsgrund für meine Frau. Zack, hat man gleich 40% mehr Kundschaft im Spiel...
- Flow, Flow, Flow. Wer bislang Singleplayerrollenspiele spielte, kannte den Flow von Levelaufstiegen, Itemhatz und erledigten Quests. WoW macht dies perfekt.
- Technik & geringer Hardwarehunger. WoW läuft auf fast allen Rechnern, Age of Conan auf fast keinem flüssig. LOTRO ist die Grenze für meinen Mittelklasse-PC. WoW ist stabil, toll animiert, mit sehr guter zeitloser Grafik.
- Kundendienst. Harte Arbeit, aber ich möchte mal denjenigen sehen, der mit seinem Heer an Gamemastern, Community-Managern und Designern, die auf Kundenfeedback eingehen so gut umgeht wie Blizzard.
Eine der Sachen, die LOTRO dem großen Konkurrenten WoW immer noch weit voraus hat, ist die sehr gute optische Ausgestaltung der Charaktere. Der Anziehpuppen-Effekt ist für viele Spieler sehr wichtig, so zumindest mein Eindruck. Meine Frau hat sich jetzt nach dem Forochel-Set das erste Schmiedeset gefertigt, das sehr gut aussieht und teilweise auch gute Werte besitzt. Zusammen mit der Luxusfarbe Burgund für alle Teile kommt dabei ein Look heraus, der meiner Meinung nach zeitlos klassisch ist. Das rote Knuddelding daneben ist mein Waffenmeister, der einen Hang zu roten Ausrüstungsteilen hat...

Leider ist das Bild mal wieder in der Nacht entstanden, ich reiche ggf. ein besseres nach, wenn es sich ergibt.
Dienstag, 20. Januar 2009
WOW & LOTRO Tagebuch 20.01.2009
So langsam ist es bei WoW so, wie ich es mir erhofft habe. Die Startgebiete recht leer, kaum Konkurrenz um Erz, Auftragsgegner oder Questobjekte. Wir haben mit den beiden "Großen", also dem Jäger und der Hexe die ersten zwei Startgebiete (Heulender Fjord und Boreanische Tundra) schon durch. Mittlerweile verhallen bei den 80ern die Aufrufe nach Mitgliedersuche für normale Instanzen ohne Antwort im Gildenchat und das 3 Monate nach Start und bei 32 eingeloggten Spielern. Und der Aufruf kam von einem Heiler. Absurd. Das Spiel ist für viele damit wohl schon durch, bis auf ein paar Epics hier und dort, 2 weitere in Zukunft eingepatchte Raidinstanzen und natürlich die 2-6 Twinks, die noch auf 80 gezogen und voll episch eingekleidet werden müssen.
Dabei muss ich mal wirklich für WotLK als Fürsprecher agieren: Landschaft, Quests und Atmosphäre sind wirklich gut. Schade, dass das Spiel trotzdem für viele so schnell "vorbei" ist.
LOTRO
Letztens, als mein Barde wieder die Ackerscholle bearbeitete, erklang die Frage im Beratungschannel: "Lohnen die Postquests?". Für die Leser, die LOTRO nicht kennen: Im Auenland gibt es eine Reihe von Briefträgerquests, wo man zwischen verschiedenen Siedlungen kreuz und quer herumrennen und neugierige Hobbits umgehen muss. Am Ende gibt es einen Titel "vom Post-Schnelldienst" und natürlich gefahrlose Erfahrungspunkte, ein wenig Silber und Fortschritt beim "Quest-Trait", also einer Eigenschaftsverbesserung durch Erfüllen von Aufgaben in der Region. Recht schnell kamen auch die Sachantworten (Trait & Titel). Ich fühlte mich bemüßigt, dann noch ein wenig mehr dazu zu schreiben. Ob der Spieler von WoW käme. Ja, meine Vermutung lag richtig, er kam von WoW. Mein Rat wäre, alles, was man bei WoW gelernt hätte, zu vergessen und das Spiel langsam anzugehen, Questtexte durchzulesen, die Atmosphäre zu genießen und sich an der Geschichte zu erfreuen. Die Aussage wurde schnell von mehreren Mitspielern bestätigt. Hoffen wir mal, dass es was bringt.
Um die legendären Gegenstände besser identifizieren und nutzen zu können, haben meine Frau und ich die Zugangsquest nach Moria beendet und den ersten Schritt in die Minen gewagt. Schon die Eingangshalle ist sehr imposant. Allerdings haben wir sofort kehrt gemacht und machen weiter bei den noch nicht beendeten Eregion-Aufgaben. Den Blick der Eingangshalle will ich aber nicht vorenthalten.


Montag, 5. Januar 2009
WOW & LOTRO Tagebuch 05.01.2009
World of Warcraft: Wrath of the Lich King
Mit den beiden Hauptcharakteren (Jäger & Hexenmeisterin) haben wir die Startgebiete Boreanische Tundra und Heulender Fjord fast durch, keine Instanz besucht und sind knapp Stufe 74. Das leveln geht unerwartet schnell und wie von alleine. Die Ausrüstung haben wir bislang nur unwesentlich ausgetauscht, ein blaues Trinket hier, ein blauer Ring dort, das End-70er T4-T6 Niveau Equipment erweist sich als recht robust. Wenn wir die letzten Quests erreicht haben, geht es wohl in der Drachenöde weiter. Hier sind wir schon einmal durchgeritten und haben die tolle Grafik genossen. Sehr atmosphärisches Gebiet.
LOTRO: Minen von Moria
Deutlich mehr Zeit verbrachten wir die letzten Feiertage in LOTRO. Unsere beiden fortgeschrittensten Charaktere sind jetzt gerade auf Stufe 54 (von 60 Stufen) gekommen, ohne dass wir einen Fuß nach Moria gesetzt haben. Wir haben die meisten, letzten Soloquests in Angmar gemacht und sind ganz froh, dass wir uns nicht verstärkt in dem dunklen, öden Gebiet aufhalten müssen. Lieber das neue Gebiet Eregion, wo eine leicht repetitive Aufgabenvielfalt auf uns wartete. Im Vergleich zwischen LOTRO und WoW gewinnt WoW im Startgebiet. Zwar gibt es in LOTRO auch mehrere Camps mit Auftraggebern, doch macht die Struktur der Quests nur Sinn, wenn man Lager für Lager abreitet und die Aufträge erfüllt. Und genau hier punktet WoW, was die Aufgabenvielfalt angeht. Eregion hat 3 wesentliche Lager, wo man sehr ähnliche Aufgabenreihen erfüllen muss:
1. Gehe in Feindeslager X und töte Y Gegner.
2. Gehe in Feindeslager X und sammle/zerstöre Y Objekte.
3. Gehe in Feindeslager X und töte Endgegner Z.
Und das 3-4 mal hintereinander, das fand ich schon etwas langweilig. Ist zwar gut beschrieben und im Rahmen der Questmechanik auch nett gelöst, aber eben doch ein kleines bischen langweilig. Allerdings bin ich da auch selber Schuld, denn wir haben recht viele Stunden hintereinander gespielt, was den Wiederholungscharakter doch stärker zu Tage brachte, als wenn das auf mehrere Wochen verteilt worden wäre.
Nach der normalen Questreihe im Startgebiet Eregion, welche sehr gute Belohnungen brachte, war es am Wochenende Zeit für die Startquest vor den Toren Morias. Eine eigene kleine Instanz, die man sofort betreten kann, wartet dort mit einer linearen Folge an Aufträgen, an deren Ende neben dem ersten Gefecht gegen den Wächter vor allem die Beschaffung einer legendären Waffe im Kampf gegen dieses böse alte Wesen steht. Die Questlinie ist gut gemacht, äußerst reich an Atmosphäre gehalten und gibt zwei schöne kleine Mini-Dungeons, zum einen eine Orkhöhle und eine natürliche Steinhöhle, von letzterer anbei ein paar Bilder.


Fand ich sehr hübsch, die Höhle. Nach ein paar niederen Tätigkeiten geht es zu einem Geschichtenerzähler, der uns die Geschichte von Nafni, einem Wächterzwerg von Durin, nacherleben lässt, wie die Geschichte von Durins Fluch begann, dem Balrog von Morgoth, den die Zwerge in ihrer Gier nach Mithril in den Tiefen unter Khazad-Dum ausbuddeln.
Hier gibt es zwei Gebiete zu erkunden, den imposanten Thronsaal von dem Zwergenkönig sowie die unterste Feuerhöhle, in der der Balrog lauert.


Von der eher einfach gehaltenen Balroghöhle und dem Balrog selbst gibts keine Bilder, da habe ich in dem Bann nicht dran gedacht. Hat man das erledigt, geht es zum Eingang, dem Hulstentor. Hier stellt sich der Wächter den Zwergen in einer imposanten Sequenz entgegen.


Die eigenen Waffen richten gegen das Biest nichts aus, also bleibt nur Rückzug und sammeln in einem sicheren Gebiet. Einer der Zwerge berichtet von der Notwendigkeit, dass wir eine besondere Waffe gegen dieses Monster benötigen und schickt uns ins Hauptlager zurück, wo wir je nach Klasse eine von mehreren Waffen auswählen können.
Zum Abschluss geht es dann nach Thorins Hallen, der friedlichen Zwergenhauptstadt, wo ein Schmiedemeister unsere erste Legendäre Waffe identifiziert, welche wir in Eregion erhielten. Das System kann man sich als eine Art gesockelte Waffe mit Zufallsattributen, Fertigkeitsverbesserungen (a la Inschriftenkunde in WoW) und eigener Erfahrungspunkteleiste vorstellen. Sehr überwältigend am Anfang, interessierten Lesern sei die Informationsseite von der HdRO-Sippe Der Widerstand empfohlen. Mir macht das System Spaß, die Waffen sehen klasse aus und es ist sehr spannend gemacht, die Waffe fühlt sich deutlich gewichtiger an. Im Vergleich zum Sockelsystem von WoW kommt die Legendäre Waffe in etwa einer gesamt gesockelten Ausrüstung gleich, so viel kann das ausmachen.
Montag, 29. Dezember 2008
Schönes WoW Video: Blind
The Craft of War: BLIND from percula on Vimeo.
Dienstag, 23. Dezember 2008
Frohe Weihnachten & ein gutes 2009!
- Blue Dragon (XBOX 360) zu Ende spielen
- Fallout 3 (XBOX 360)
- Prince of Persia (XBOX 360)
- Tomb Raider Underworld (XBOX 360)
- Empire: Total War (PC)
- Final Fantasy XIII (XBOX 360)
- eventuell GTA IV (XBOX 360)
- eventuell Mass Effect I (XBOX 360) noch einmal
Die beiden MMOs auf die ich warte (Star Trek Online und Star Wars Old Republic) kommen wohl nicht vor 2010 raus, insofern gibt es da nicht viel zu berichten, außer Previews.
World of Warcraft
Ein grandioses Spiel, bislang. Auch wenn ich es extra-langsam angehen lasse, so ist WOW doch zu Recht der Marktführer bei den Online-Rollenspielen. Grafik, Sound, Animation und dadurch Atmosphäre sind ausgezeichnet. Sicher, es ist "more of the same", also "mehr vom Gleichen", was dem Spiel nicht gerade den Innovationspreis geben wird, doch wie gut es gemacht ist, das sichert Blizzard zu Recht einen Millionenseller. Meine Frau und ich sind heilfroh, dass wir erst so spät loslegen, denn die Questgebiete sind nun recht leer, es gibt sogar Ressourcen (Kräuter, Erz) die mehr als 5 Sekunden herumliegen ohne dass 5 Todesritter aus allen Himmelsrichtungen und dem Himmel selbst drauf zustürzen und keine ernsthafte Konkurrenz um Questgegner. Das Paradies. Wir haben seit WoW Classic nicht mehr so viel Spaß dabei gehabt, alles in Ruhe zu erkunden, die Quests zu genießen und in Ruhe anzugehen. Dabei kommt der Stufenanstieg von alleine, ohne viel zeitlichen Einsatz ist mein Jäger auf Stufe 72 gestiegen (Gildenfreunde, die 3 Charaktere auf 80 haben, werden jetzt sicher schmunzeln), der Schurke auf 71,5. So nähern wir uns entspannt den nächsten Questgebieten. Instanzen sind erst einmal zweitrangig, auch wenn es dadurch gute Questbelohnungen/Drops gibt. Der Weg zur Höchststufe ist mit vielen weiteren "Goodies" gesegnet, da hat es keine Not unbedingt die besten Sachen aus den Instanzen zu schleppen.
Ich sehe mich in ca. 1-2 Monaten mit meinem Jäger auf Stufe 80, dann will ich mal die ganzen Quests erledigen, soweit das machbar ist und keine 5 Mann (Tank, Heiler, Hybrid, 2 DD) Gruppen benötigt. Bis dahin werde ich nur wenig Blogeinträge zu WoW schreiben, denn alle wesentlichen Inhalte (Gruppenspiel, neue Regionen, Handwerk) sind weitestgehend bekannt, nur wenn mir etwas besonders auffällt oder bemerkenswert erscheint, schreibe ich dazu.
LOTRO
Zu Lasten von WoW geht es mit großer Freude bei LOTRO weiter. Die alten Gebiete sind nicht mehr so ganz menschenleer wie noch vor ein paar Wochen, überall hasten niedrigstufige Hüter und Runenbewahrer herum, die schnell, schnell Stufe 60 werden wollen. Es gibt aber auch noch viele Spieler, die mit Stufe 50 Traits oder Rufaufgaben erledigen und das Handwerk erlebt seit den Handwerksgilden eine echte Blüte. Meine drei Charaktere (Kundiger, Barde und Waffenmeister) versuchen sich alle in der Kunst weiterzubringen, dabei geht (mit viel Freude!) so viel Zeit drauf, dass das "leveln" ein wenig hinterher hinkt. Mein Kundiger erreicht durch Questen und Traits derzeit schon Stufe 52, ohne einen Fuß nach Moria gesetzt zu haben. Immerhin ist er bei der Schneidergilde so weit, dass er die besten (hellblauen) Schneiderartikel herstellen kann, leider mit enormen Cooldown auf die dafür nötigen Materialien. Doch es ist sehr befriedigend, gut ausgerüstet nach Moria zu gehen, um es dort ein wenig leichter zu haben. Für die Hauptfrau meines Eheweibs hat mein Barden-Waffenschmied bereits eine Spitzenwaffe hergestellt, die hellblaue Hellebarde, welche vor Moria eine der besten Waffen war. Eine legendäre Waffe habe ich noch nicht, das ist das nächste Projekt. Das gute am Waffenschmied ist, dass er später für fast alle unserer Nahkampfklassen sinnvolle Sachen herstellen kann, sowohl auf dem Weg nach 60 als auf Stufe 60. Sehr motivierend!
Das Questen geht langsam voran, angesichts der zahllosen Möglichkeiten, Zeit für Handwerk aufzuwenden. Immerhin haben wir Forochel abgeschlossen (bis auf 2 Gruppenaufgaben) und sind wieder nach Angmar zurückgekehrt. Hier arbeiten wir uns langsam bis an die höchsten Vor-Instanzenquests voran. Wenn wir die bald vollendet haben, geht es gen Eregion, wo die Vorquests von Moria beginnen. Da im Januar der nächste Patch erwartet wird, der Moria/Lothlorien gen Osten erweitert, ist das der ideale Zeitpunkt, denn dann ergießt sich der Strom hochstufiger Mitspieler in die neuen Gebiete und Moria wird wieder ein wenig leerer. Anfangs muss das dort genauso unangenehm gewesen sein, wie bei WotLK zu Beginn.
MMOs
Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich am liebsten MMO's ausschließlich in Kleinstgruppen spielen würde. Die Designer von LOTRO haben auf einen von mir beobachteten Trend reagiert: Viele Spieler in LOTRO sind zu zweit unterwegs, selten zu dritt oder in einer Gruppe. Daher sind die meisten Aufgaben auf Solospieler und Kleingruppen (2-3 Spieler) ausgelegt. Sicher sind Instanzen mit netten Gildenfreunden eine echte Bereicherung, doch in der Außenwelt gibt es nur selten Momente, wo die klassischen Methoden (Gruppenaufbau Tank, Heiler, Hybrid, DD, DD, …) wirklich Spaß machen. Da fand ich das Konzept von Warhammer besser, eine Art offene Gruppe zu schaffen, in der man automatisch dazugehört und beim Kloppen um 10 Foozle-Ohren kooperiert. Meine Frau meine dazu, dass die Battlegrounds bei WoW deshalb so erfolgreich sind. Ich glaube, das klassische Design von MMOs steht ein wenig am Scheidepunkt. Die harten Methoden, Kooperation zu erzeugen (EVE: Schutz vor Mitspielern durch Gruppenbildung, Everquest: Stufenanstieg durch Mobgrinden ohne Gruppe kaum mehr möglich) wichen mittelharten Ansätzen (Elitegegner in der Außenwelt in WoW classic, Epische Buchreihe mit Elitegegnern in LOTRO) und weichen immer mehr auf in Richtung Solo-freundlichem Spielerinhalt. So gibt es kaum eine Quest in WotLK, die bislang eine Gruppe von mehr als 2-3 Spielern in der Außenwelt benötigt, in LOTRO sind neue Spielerinstanzen eingeführt worden, wo statt 6 Gefährten nur noch 2-3 benötigt werden usw.
Alles Ansätze, die aus einer "Zwangsehe" und "Zweckgemeinschaft" ein "Spielen mit echten Freunden oder Partnern" ermöglichen. Ich freue mich z.B. auch schon sehr auf Diablo III, wo meine Frau und ich wieder gemeinsam zu zweit, ohne Störung durch Dritte, durch die finsteren Bauten und Keller streifen können. Raids mit 40 Mitspielern in WoW waren sicher eines der Highlights des Spielerlebens und förderten große Gilden, doch ich glaube der Zenith ist vorbei, bis wieder eine andere Spielform erfolgreich wird, die wie bei Warhammer mit offenen Gebieten und quasi automatisch gebildeten Gruppen ein kooperatives Miteinander ermöglicht. So in etwa, wie es die Egoshooter-Szene seit Jahren kennt.
Samstag, 6. Dezember 2008
WOW & LOTRO Tagebuch 06.12.2008
WoW: Bischen in der Boreanischen Tundra gequested. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie wenig manche Quests Spaß gemacht haben, als da noch alles überlaufen war. Sehr lustig aber mir etwas zu fummelig war die Pirateninsel, wo man als Highlight einen 80 Elite-Gegner mit einer "Dicken Berta" vom Vorderdeck eines Geister-Piratenschiffes umblasen darf. Leider respawnte der direkt, als wir seinen Schatz plünderten und holzte die Hexenmeisterin meiner Frau in die ewigen Jagdgründe. Grmbl. Die Walrossmenschen sind sehr putzig geraten, für die werde ich gerne die Tagesquests machen. Im Gildenchat geht schon wieder / immer noch das Epic-Itemverlinken los. Gott, was ist mir das egal... Die Quests sind klasse und die Atmosphäre der Gebiete fernab des Massenansturms wirklich zauberhaft.
LOTRO: Die Arbeit für die Handwerksgilde ist mühsam und verschlingt viele Ressourcen, aber die daraus entstehenden Rezepte sind klasse. Wir haben alle wesentlichen Sachen abgedeckt: Schneider für leichte / mittlere Rüstung, Rüstungs- und Waffenschmied. Die industrielle Revolution lässt nicht mehr lange auf sich warten. Die Hauptfrau meiner Frau steht auch kurz vor der höchsten Rufstufe bei den Eismenschen in Forochel.
Viel Spaß für wenig Geld.
Ach ja, wir haben uns die Staffeln 4+5 von der Fernsehserie 24 sowie Heroes Staffel 1 auf DVD gekauft, also werden wir noch weniger spielen als sonst.
Sonntag, 23. November 2008
Heißer Herbst
Auch die erste Startinstanz, Utgard, ist märchenhaft schön gestaltet, da geht teilweise so viel Liebe in die Optik rein wie in Karazhan. Die Gegner sind knackig, die Bosskämpfe nicht ohne (wenn man nicht in T6 reingeht) und recht abwechslungsreich gestaltet. Mit einer "Ausputzergruppe" ist die Instanz sicher sehr leicht, wer aber mal seinen mau ausgestatteten (blaugrüne Scherbenwelt Questausrüstung) Charakter rein geht, der wird schnell merken, dass die Kämpfe nicht ganz so leicht sind. Mein Schurke hatte Glück und konnte gleich beim 2. Boss seine Hauptwaffe (Gladiator-Streitkolben) gegen eine bessere eintauschen.


Unser Hexer warf seine Prinz Malchezaar-Zauberklinge gegen den neuen Zauberdolch von Prinz Keleseth weg. Die Leder-Heilungshosen konnte unsere Druidin leider nicht nutzen, da T6 doch noch besser ist. Schade, ansonsten wäre für fast jeden was dabei gewesen.
Wenn das alles nicht genügen würde, da gibt es ja auch noch LOTRO. Hier habe ich mich zur Zeit ganz auf das Erreichen der Großmeisterstufe Handwerk konzentriert, was aufgrund der Menge an benötigten Sachen aber auch seine Zeit dauert. Doch es macht mir Spaß durch die mittlerweile recht leeren Gebiete zu reiten. Von Moria habe ich noch nichts gesehen, da glaube ich aber auch, dass es für mich noch locker 3-4 Monate sein werden, bevor ich die bisherigen Gebiete ausgereizt habe. Lieber mache ich die Quests in Angmar, Nebelgebirge und Forochel noch zu Ende, bevor ich mich den Minen widme. Und ganz im Ernst, wenn das so aussieht wie in dem Screenshot unten, wer mag mir das verdenken?

Zuletzt wären dann ja auch noch die Spiele auf der XBOX. Wie man meinem Profil oben entnehmen kann, habe ich auch die neue "XBOX Experience" Überholung des Startmenüs hinter mich gebracht. Die wesentlichste Neuerung ist, dass man nun einen animierten, Wii ähnlichen Avatar erstellen kann. Der soll dann mit XBOX Live zusammen dafür sorgen, dass Freunde virtuell zusammen abhängen können. Nur... leider habe ich keine Freunde, die eine XBOX 360 besitzen. Und ich zahle kein Geld für XBOX Live. Internet und Online-Spiele mache ich mit dem PC (siehe MMOs oben). Die XBOX ist für mich ein Ersatz für teure PC Aufrüstung, ich spiele da die Spiele, die für meinen PC zu aufwändig wären.
Passend zum Thema: Ich habe ja in meiner Spiele-Watchlist rechts eine Menge Spiele aufgeführt, von denen jetzt einige erschienen sind. Leider sind da viele nicht gut bei weg gekommen, so dass ich wohl auch von einem Kauf absehen werde. Bye bye, Hoffnung Far Cry 2. Adieu, Need For Speed Underground. Auch bei Mirrors Edge konnte mich die Demo noch nicht vollends überzeugen. Dafür gibt es zwei Spiele, die gerade erschienen sind, welche ich mir definitiv kaufen werde. Fallout 3 und Tomb Raider Underworld. Bei beiden weiß ich, dass ich nichts falsch machen kann. Fallout 3 hat sogar satte 93 Punkte bei Gamestar abgeräumt, Tomb Raider Underworld noch solide 85 Punkte. In meiner Spiele-Watchlist habe ich Champions Online und All Points Bulletin herausgenommen, selbst wenn die mal rauskommen (bei Champions deutlich wahrscheinlicher als bei APB), werde ich die wohl nicht spielen, mangels Zeit.
So bleiben mir auf der XBOX 360 zur Zeit noch das absolut spaßige Lego Star Wars II und die Gitarren-Klampferei von Guitar Hero III, jetzt mit dem neuen heruntergeladenen Album von Metallica, Death Magnetic. Wer Hard Rock/Metal mag, kommt an Death Magnetic meiner Meinung nach nicht herum. Überragendes Album!



