Blizzard spielt Ostern. Mit großem Erfolg, zur Prime time ballen sich so viele Spielerfiguren um die drei Spawnpunkte von Eiern, dass es eine wahre Pracht ist. Selbst morgens um 05:30 Uhr sind noch mehrere Spieler unterwegs, um die Eier zu suchen. Tolle Planung. Ich bin nicht der einzige, der sich darüber ein wenig aufregt, aber zum Glück mache ich diese Saisonevents nicht mit, weder wegen eines Erfolgs und dem dazugehörigen Drachen, noch, weil ich sie nett finde. Ist irgendwie nicht mein Ding, meine Frau hat da schon viel mehr Spaß dran. Beziehungsweise, hätte gerne Spaß dran, hat ihn aber nicht, wegen besagter Überfüllung.
Bald ist Stufe 80 erreicht, ohne dass unsere "Großen" eine Instanz betreten hätten. Wir sind mit dem Sholazar-Becken durch, gehen wieder nach Zul'Drak zurück, um uns dann den letzten beiden Gebieten zu widmen. Da wir hoffnungslos hinter dem Rest der Gilde hinterher liegen, hegen wir keine Hoffnung auf irgendwelche Teilnahme an Gruppeninhalten. Muss aber auch nicht sein, die Zeit reicht neben den anderen Aktivitäten (s.u.) eh kaum noch zum spielen.
LOTRO
Aufgrund beruflicher Verpflichtungen sowie der extrem spannenden 2. Staffel von 24 sind wir etwas weniger zu LOTRO gekommen. Das Wasserwerk in den Minen haben wir jetzt durch, da bekommt man nach ein paar Stunden das Gefühl, dass sich Schwimmhäute zwischen den Fingern bilden. Jetzt geht es in das Kontrastprogramm, die lodernde Tiefe, in welcher brennende Orks und Feuergeister ihr Unwesen treiben. Die Gegenden sehen sehr schmuck aus, wie immer, auch wenn die Designer sich hier und da in der Architektur und den Quests ein wenig haben gehen lassen. Zahlreiche Hin- und Herlatsch-Quests zehren irgendwann an meinem Geduldsfaden. Wer den Zwerk bei dem Zahnrad in seiner Kröten versuchten Höhle besucht hat, weiß, was ich meine. Bislang sind die Minen für uns sehr motivierend, toll designt und sehr atmosphärisch. Leider kommen die Quests nicht ganz hinterher, es ist noch zu viel "töte dies", "aktiviere jenes" dabei. Zu wenig Rätsel, aber ab und an sehr spannende Einzelinstanzen.
Einen guten Ausblick gibt mir das Interview mit dem Turbine Designer Jeffrey Steefle bei Massive:
A major game mechanic being introduced later this year will be known as Skirmishes. This name may change, Steefel points out, but it's their working title throughout production. They're described as dynamic instances that are aware of the party's size, and they respond accordingly, in relation to how big or small the party is. They are also repeatable, and will have multiple objectives that will give you enough incentive to do them multiple times with different sized groups. "It's the natural evolution from the focus on small party dynamic instanced experiences, and it takes it to a whole new level," Steefel says. Plus, we were teased with a bit of exciting information regarding customizable soldiers that you can train and bring into these skirmishes.
Es geht hier um Kleingruppengefechte, sogenannte Scharmützel. Dynamische Instanzen, die sich an der Zusammenstellung der Party orientieren und sogar offenbar eine Art "Squad-System" bieten, also steuerbare NPCs wie trainierbare, ausrüstbare Soldaten. Ist das eine coole Idee? Die beste Lösung für jene, die gerne Instanzen machen, aber lieber alleine oder zu zweit spielen scheint zum greifen nahe.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen