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Samstag, 5. Januar 2008

World of BioCraft


Was kommt nach Wrath of the Lich King? Die Südseeabenteuer? Angriff der Titanen um Sargeras? Eine Reise zurück in die Zeit?

Nichts dergleichen. Die Gnome von Gnomeregan sind zurück! Der verzweifelte Versuch von Großingenieur Mekkatorque, sein Königreich zurückzugewinnen, sollte in einem letzten Aufbäumen die gesamte Stadt in ihren Grundfesten erschüttern. Ein Bündnis mit den Temporaldrachen, welche bereits erfolglos versuchten, die Zeitlinien von Thralls Befreiung, der Öffnung des Portals durch den Magier Medivh sowie die Schlacht um den Berg Hyjal zu verzerren, sollte die Rettung bringen. Gnomeregan würde in der Zeit zurückgeworfen, so dass kein Gnom an der Rettung Azeroths beteiligt sein konnte (was natürlich unweigerlich das Scheitern der Allianz nach sich ziehen würde, so ganz ohne Gnomenkrieger, -hexer, -magier, -schurken und -todesritter). Die mächtige Stadt Gnomeregan wurde in der Zeit zurückgeworfen, noch bevor die Seuche ausbrach. Leider verzerrte die Magie sich durch das Eingreifen von Medivh, so dass Gnomeregan in den Maelstrom, den gewaltigen Strudel, geworfen wurde. Die Gnome jedoch adaptierten schnell und bauten eine Unterwasserstadt. Hier konnte endlich in Frieden geforscht werden, neue gnomische Ingenieurskunst schuf ein Zeitalter von Freiheit, Kunst und Wissenschaft. Die dunklen Künste der Hexer und die arkane Macht der Magier verbunden sich zu neuen, geheimen Kenntnissen.

Doch etwas ging schief... Die Freiheit, die Mekkatorque so propagierte, sollte sich zum Gegenteil wenden. Ausgebeutete Gnomen-Hexenmeisterinnen wandten sich gegen ihre inneren Dämonen und entluden eine Saat der Verderbnis, welche ganz Gnomeregan, mittlerweile umbenannt in GnomeRaptuRegan in den Untergang bringen sollte. Die Hüter der Zeit entdeckten die Verzerrung in der Temporallinie und fordern gestählte Abenteurer auf, sich in die Abgründe von GnomeRaptuRegan (GRR) zu begeben!

Features:

  • 19 neue Stufen, steigt auf bis Stufe 99!
  • Eine gewaltige neue Quest-Stadt: GnomeRaptuRegan
  • Zwei neue Heldenklassen: Little Bladesister und Big Dudus
  • Eine neue Fertigkeit: Plasmidtechnologie
  • Ingenieurskunst wird endlich nützlich, da zahllose Automaten in GRR herumstehen, an denen man endlich seine Epics direkt abholen kann, wenn man den Automaten hackt.
  • PvE wird endlich an die Bedürfnisse der Raidgilden angepasst
  • Neu! Die 1v1 Arena (Hexenmeister dürfen leider nicht mitspielen, sie bekommen eine 1v1 Hexer-Arena)

und vieles mehr!

P.S.: Das Schlimmste ist... Ich würde es kaufen :)

Montag, 31. Dezember 2007

Bioshock

© 2K Games

Über die Feiertage gab es viel freie Zeit, da wir Verwandtenbesuche schon weit vorab gelegt hatten. Diese Zeit nutzten wir neben viel WoW spielen auch für ein wenig Entspannung auf der Couch beim XBOX spielen. Wir halten das so, dass ich ab und an mal 1-2 Stunden am Stück auf der XBOX spiele und meine Frau dabei liest (wenn sie nicht gerade Guitar Hero III spielt, was ihr ziemlichen Spaß bereitet). So habe ich dann verstreut über einige Wochen Bioshock gespielt. An diesem Wochenende habe ich das Spiel beendet. Normalerweise schreibe ich nicht viel, wenn ich ein Spiel durch habe. Über Bioshock möchte ich aber ein paar Sätze verlieren. Zuerst, das Spiel wurde von ehemaligen Looking Glass Mitarbeitern entworfen und trat daher das Erbe von System Shock I + II an. Beides großartige Spiele, wobei der erste Teil bei mir noch einen größeren Eindruck hinterlassen hat, so wie viele Spiele, die die Nummer 1 im Namen tragen (bzw. nicht tragen, da sie meist nicht als Serie konzipiert werden). Die Grundidee bei diesen Spielen ist, dass der Spieler sich in deutlich größeren Freiheitsgraden als im normalen Shooter bewegen konnte. Der Spielercharakter besitzt eine Reihe von Entscheidungsmöglichkeiten im Spiel, die ein normaler, linearer Shooter nicht hat. Typisch für die System Shock Reihe war z.B. dass man sich in verschiedene Richtungen spezialisieren konnte. Hacker, Waffenexperte und im zweiten Teil auch Bionikexperte standen zur Verfügung. So konnte jeder Spieler gemäß seiner bevorzugten Spielhaltung agieren und entweder wie im klassischen Shooter alles umschießen, was im vor die Flinte kam oder eben Gegner austricksen und sie umgehen.

Bei Bioshock sind diese Elemente auch wieder vorhanden. Sogenannte Plasmide erlauben in einer recht freien Zusammenstellung diverse Angriffs- und Schutzmöglichkeiten, verschiedene Waffen bieten Vorteile gegen die Gegner.

Bioshock bietet nicht allzu viele verschiedene Gegnertypen. Es bleibt ein Spiel, das versucht mit den Regeln der wissenschaftlichen Realität nicht allzusehr zu brechen, bietet aber genügend fantastische Elemente, insbesondere die Plasmide und deren Quelle, das Adam und das Eve. Im Spiel wird das Bioshock-Äquivalent zu Magie und Mana durch die Entdeckung genetischer Veränderungen und den "Zaubern" die man damit auslösen kann erklärt. Es passt und ist mit der Spielwelt konsistent, ist sogar einer der inhaltlich zentralen Storybausteine von Bioshock und nicht nur "eine andere Waffenart".


Was Bioshock in meinen Augen von den zahlreichen anderen, auch spannenden Shootern abhebt, ist die Story. Wie in System Shock wird sie durch Tonbänder erzählt, die Bewohner von Rapture, der Unterwasserstadt, hinterlassen haben. Schicksale und Tragödien werden dem Spieler so offenbart, die besser unter dem Meeresspiegel geblieben wären. Die Story hangelt sich an verschiedenen Hauptcharakteren von Rapture entlang. Treibende Kraft ist Atlas, eine Stimme über Funk, die den Spieler in weiten Teilen des Spiels leitet. Der Erfinder, Erbauer und Diktator von Rapture, Andrew Ryan, ist derjenige, welcher den Untergang der Stadt zu verantworten hat. Ein Kapitalist von Ayn Randscher Prägung, steht er im Reigen mit anderen Charakteren aus Rapture wie der polnischen Wissenschaftlerin Tenenbaum, die die sogenannten Little Sisters zu verantworten hat, dem asiatischen Arzt Souchong, dem plastischen Chirurgen Dr. Steinman, dem Künstler Sander Cohen sowie anderen illustren Gestalten. Kleiner Einschub: Atlas ist eine Reminiszenz an das Buch "Atlas shrugged" und Fontaine erinnert mich an "The Fountainhead". Der Charakter Andrew Ryan mit seiner kompromisslosen Philosophie wird dem Buchcharakter John Galt aus Atlas shrugged gerecht, viele seiner Zitate im Spiel sind angelehnt an die Philosophie aus Rands Romanen.


Neben diesen Figuren stehen die Gegner, welche durchweg menschlich sind, aber genetisch verändert und mit unterschiedlichen Anzügen, Uniformen und Masken etwas Abwechslung besitzen. Die großen Highlights im Spiel sind die Big Daddys, gewaltige Menschen in Taucheranzügen mit Bronzetaucherhelmen und schweren Waffen, welche die oben angesprochenen Little Sisters begleiten und beschützen. Die Bindung dieser so ungleichen Paare ist später im Spiel ein sehr gut dargestelltes Thema. Die Little Sisters wurden programmiert, das Adam, genetisches Material, aus Leichen zu extrahieren und die Big Daddys beschützen sie dabei.

Nach vielen Leveln und durchweg spannenden Aufgaben, nachdem man geschätzte hunderte Automaten benutzt, Selbstschuss- und Überwachungsanlagen ausgetrickst hat, kommt es zu einer großartigen Storyüberraschung und einem guten Showdown. Eine brilliant erzählte Geschichte, die mir viel Spaß bereitet hat, toll aussah und ich bestimmt nach einer Pause noch einmal spielen werde.

Bioshock tritt ein würdiges Erbe an und führt die System Shock Reihe erfolgreich weiter.

Sonntag, 9. September 2007

Keine Zeit zur Zeit

Zur Zeit ruht das Blog, die 60 Stunden Woche letzte Woche ließ da nicht viel Zeit übrig. Wenns was Neues gibt, melde ich mich.

Kleines Spieleupdate:

  • Tomb Raider Anniversary: 50% durch (Tihocans Grab), fruste mich zur Zeit gerade am Bosskampf. Eine schöne Seite für Walkthroughs bietet Tombraidergirl.de
  • Bioshock: Angefangen, abends bei Dunkelheit auf dem 16:9 Fernseher mit 5.1 Surround-Sound ist das Grusel pur. Schön stimmungsvoll, die Figuren haben leider zu sehr "Plastiklook" um als realistisch durchzugehen, aber die Umgebung ist wunderschön.
  • Colin McRae DiRT - Mein PC ist zu schwach für 1280 x 1024 in hohen Details! (Athlon 3700, GeForce 7800 GTX, 2 GB RAM). Auf mittlerer Einstellung gehts. Sieht wunderschön aus, wenn ich die Details auf den PC anpasse, spielt es sich auch flüssig. Erst einmal angespielt, macht aber Laune (vor allem Sandbuggy fahren!).
Ach, ins Kino habe ich es noch geschafft, wer die ersten beiden Teile der Bourne Trilogie gesehen hat, geht sowieso ins Kino, allen anderen würde ich empfehlen, die ersten beiden vorher anzusehen, bevor es in Bourne Ultimatum geht. Ein Spitzen-Actionfilm. 120 Minuten Dauerspannung mit Musik, die es schafft immer wieder Spannungsspitzen zu erzeugen (Bourne Ultimatum OST bei Itunes). Geht rein, Matt Damon in Bestform. Spannend, tagesaktuell und intelligent gemacht.

Mittwoch, 2. Mai 2007

Kommende Spiele

Den geneigten Leser möchte ich auf die rechte Seite des Blogs aufmerksam machen. Dort stehen Spiele, die ich zur Zeit spiele und eine Liste von künftig erscheinenden Spielen, auf die ich mich nach Vorabberichten freue.

Wie man der Liste entnehmen kann, bin ich ein Freund von Spielen mit toller Grafik und Action(Crysis, Bioshock, Tomb Raider Anniversary), Rollenspielen (Star Trek Online, Mass Effect) und spiele auf XBOX 360 und PC. MMOPGs sind erst in den letzten 2 1/2 Jahren so richtig dazugekommen, hauptsächlich weil ... ich da irgendwie den Zug verpasst habe. Ich hatte mal eine kurze Zeit Ultima Online gespielt, aber das war weder grafisch noch inhaltlich was für mich. Schade eigentlich, offenbar enthielt UO eine Menge Sachen, die ich bislang bei anderen Spielen vermisse.

Ich fange mal mit Bioshock an. Die anderen stelle ich in den nächsten Tagen/Wochen mal vor. Wenn ich die habe, gebe ich auch eine kleine Rezension zum Besten.

Bioshock, da freue ich mich drauf, weil es hoffentlich nicht nur vorgibt, ein Nachfolger von System Shock 1 + 2 zu sein. Grafisch ist das bislang absolut überzeugend, was ich bislang in Videos sah. Nun stellt sich nur noch die Frage, ob das Game genau so viel Spieltiefe, Freiheit und Variationsmöglichkeit besitzt wie die großen Vorbilder. Gut, ich will ehrlich sein, beide System Shocks waren auch linear, man konnte nur bestimmte Levelabschnitte begehen, bis man Aufgabe X gelöst oder Gegner Y besiegt hatte. Aber das subjektive Gefühl, das ich heute bei System Shock habe, das erhoffe ich mir von Bioshock. So eine Mischung aus absolutem Eye-Candy, Mystery-Suspense a la LOST und harter Action.