Montag, 5. Januar 2009

WOW & LOTRO Tagebuch 05.01.2009

Ein frohes Neues Jahr 2009 wünsche ich allen Lesern, in der Hoffnung, dass es ein gutes Jahr wird und Wünsche und Hoffnungen in Erfüllung gehen.

World of Warcraft: Wrath of the Lich King
Mit den beiden Hauptcharakteren (Jäger & Hexenmeisterin) haben wir die Startgebiete Boreanische Tundra und Heulender Fjord fast durch, keine Instanz besucht und sind knapp Stufe 74. Das leveln geht unerwartet schnell und wie von alleine. Die Ausrüstung haben wir bislang nur unwesentlich ausgetauscht, ein blaues Trinket hier, ein blauer Ring dort, das End-70er T4-T6 Niveau Equipment erweist sich als recht robust. Wenn wir die letzten Quests erreicht haben, geht es wohl in der Drachenöde weiter. Hier sind wir schon einmal durchgeritten und haben die tolle Grafik genossen. Sehr atmosphärisches Gebiet.

LOTRO: Minen von Moria
Deutlich mehr Zeit verbrachten wir die letzten Feiertage in LOTRO. Unsere beiden fortgeschrittensten Charaktere sind jetzt gerade auf Stufe 54 (von 60 Stufen) gekommen, ohne dass wir einen Fuß nach Moria gesetzt haben. Wir haben die meisten, letzten Soloquests in Angmar gemacht und sind ganz froh, dass wir uns nicht verstärkt in dem dunklen, öden Gebiet aufhalten müssen. Lieber das neue Gebiet Eregion, wo eine leicht repetitive Aufgabenvielfalt auf uns wartete. Im Vergleich zwischen LOTRO und WoW gewinnt WoW im Startgebiet. Zwar gibt es in LOTRO auch mehrere Camps mit Auftraggebern, doch macht die Struktur der Quests nur Sinn, wenn man Lager für Lager abreitet und die Aufträge erfüllt. Und genau hier punktet WoW, was die Aufgabenvielfalt angeht. Eregion hat 3 wesentliche Lager, wo man sehr ähnliche Aufgabenreihen erfüllen muss:

1. Gehe in Feindeslager X und töte Y Gegner.
2. Gehe in Feindeslager X und sammle/zerstöre Y Objekte.
3. Gehe in Feindeslager X und töte Endgegner Z.

Und das 3-4 mal hintereinander, das fand ich schon etwas langweilig. Ist zwar gut beschrieben und im Rahmen der Questmechanik auch nett gelöst, aber eben doch ein kleines bischen langweilig. Allerdings bin ich da auch selber Schuld, denn wir haben recht viele Stunden hintereinander gespielt, was den Wiederholungscharakter doch stärker zu Tage brachte, als wenn das auf mehrere Wochen verteilt worden wäre.

Nach der normalen Questreihe im Startgebiet Eregion, welche sehr gute Belohnungen brachte, war es am Wochenende Zeit für die Startquest vor den Toren Morias. Eine eigene kleine Instanz, die man sofort betreten kann, wartet dort mit einer linearen Folge an Aufträgen, an deren Ende neben dem ersten Gefecht gegen den Wächter vor allem die Beschaffung einer legendären Waffe im Kampf gegen dieses böse alte Wesen steht. Die Questlinie ist gut gemacht, äußerst reich an Atmosphäre gehalten und gibt zwei schöne kleine Mini-Dungeons, zum einen eine Orkhöhle und eine natürliche Steinhöhle, von letzterer anbei ein paar Bilder.





Fand ich sehr hübsch, die Höhle. Nach ein paar niederen Tätigkeiten geht es zu einem Geschichtenerzähler, der uns die Geschichte von Nafni, einem Wächterzwerg von Durin, nacherleben lässt, wie die Geschichte von Durins Fluch begann, dem Balrog von Morgoth, den die Zwerge in ihrer Gier nach Mithril in den Tiefen unter Khazad-Dum ausbuddeln.

Hier gibt es zwei Gebiete zu erkunden, den imposanten Thronsaal von dem Zwergenkönig sowie die unterste Feuerhöhle, in der der Balrog lauert.




Von der eher einfach gehaltenen Balroghöhle und dem Balrog selbst gibts keine Bilder, da habe ich in dem Bann nicht dran gedacht. Hat man das erledigt, geht es zum Eingang, dem Hulstentor. Hier stellt sich der Wächter den Zwergen in einer imposanten Sequenz entgegen.





Die eigenen Waffen richten gegen das Biest nichts aus, also bleibt nur Rückzug und sammeln in einem sicheren Gebiet. Einer der Zwerge berichtet von der Notwendigkeit, dass wir eine besondere Waffe gegen dieses Monster benötigen und schickt uns ins Hauptlager zurück, wo wir je nach Klasse eine von mehreren Waffen auswählen können.

Zum Abschluss geht es dann nach Thorins Hallen, der friedlichen Zwergenhauptstadt, wo ein Schmiedemeister unsere erste Legendäre Waffe identifiziert, welche wir in Eregion erhielten. Das System kann man sich als eine Art gesockelte Waffe mit Zufallsattributen, Fertigkeitsverbesserungen (a la Inschriftenkunde in WoW) und eigener Erfahrungspunkteleiste vorstellen. Sehr überwältigend am Anfang, interessierten Lesern sei die Informationsseite von der HdRO-Sippe Der Widerstand empfohlen. Mir macht das System Spaß, die Waffen sehen klasse aus und es ist sehr spannend gemacht, die Waffe fühlt sich deutlich gewichtiger an. Im Vergleich zum Sockelsystem von WoW kommt die Legendäre Waffe in etwa einer gesamt gesockelten Ausrüstung gleich, so viel kann das ausmachen.

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