Dienstag, 20. Januar 2009

WOW & LOTRO Tagebuch 20.01.2009

World of Warcraft
So langsam ist es bei WoW so, wie ich es mir erhofft habe. Die Startgebiete recht leer, kaum Konkurrenz um Erz, Auftragsgegner oder Questobjekte. Wir haben mit den beiden "Großen", also dem Jäger und der Hexe die ersten zwei Startgebiete (Heulender Fjord und Boreanische Tundra) schon durch. Mittlerweile verhallen bei den 80ern die Aufrufe nach Mitgliedersuche für normale Instanzen ohne Antwort im Gildenchat und das 3 Monate nach Start und bei 32 eingeloggten Spielern. Und der Aufruf kam von einem Heiler. Absurd. Das Spiel ist für viele damit wohl schon durch, bis auf ein paar Epics hier und dort, 2 weitere in Zukunft eingepatchte Raidinstanzen und natürlich die 2-6 Twinks, die noch auf 80 gezogen und voll episch eingekleidet werden müssen.

Dabei muss ich mal wirklich für WotLK als Fürsprecher agieren: Landschaft, Quests und Atmosphäre sind wirklich gut. Schade, dass das Spiel trotzdem für viele so schnell "vorbei" ist.

LOTRO
Letztens, als mein Barde wieder die Ackerscholle bearbeitete, erklang die Frage im Beratungschannel: "Lohnen die Postquests?". Für die Leser, die LOTRO nicht kennen: Im Auenland gibt es eine Reihe von Briefträgerquests, wo man zwischen verschiedenen Siedlungen kreuz und quer herumrennen und neugierige Hobbits umgehen muss. Am Ende gibt es einen Titel "vom Post-Schnelldienst" und natürlich gefahrlose Erfahrungspunkte, ein wenig Silber und Fortschritt beim "Quest-Trait", also einer Eigenschaftsverbesserung durch Erfüllen von Aufgaben in der Region. Recht schnell kamen auch die Sachantworten (Trait & Titel). Ich fühlte mich bemüßigt, dann noch ein wenig mehr dazu zu schreiben. Ob der Spieler von WoW käme. Ja, meine Vermutung lag richtig, er kam von WoW. Mein Rat wäre, alles, was man bei WoW gelernt hätte, zu vergessen und das Spiel langsam anzugehen, Questtexte durchzulesen, die Atmosphäre zu genießen und sich an der Geschichte zu erfreuen. Die Aussage wurde schnell von mehreren Mitspielern bestätigt. Hoffen wir mal, dass es was bringt.

Um die legendären Gegenstände besser identifizieren und nutzen zu können, haben meine Frau und ich die Zugangsquest nach Moria beendet und den ersten Schritt in die Minen gewagt. Schon die Eingangshalle ist sehr imposant. Allerdings haben wir sofort kehrt gemacht und machen weiter bei den noch nicht beendeten Eregion-Aufgaben. Den Blick der Eingangshalle will ich aber nicht vorenthalten.






3 Kommentare:

Lorill hat gesagt…

Ich finde die Minen irgendwie zu dunkel, oder täuschen die Bilder?

TEM hat gesagt…

Im Spiel wirkt es unwesentlich heller, die Screenshots sind immer etwas dunkler geraten. Ich wollte sie jetzt aber nicht mit Gammaregler heller machen. Allerdings ist eine dunkle Höhle oder Nacht im Spiel auch wirklich dunkel, insofern realistisch. Zudem gibt es im Spiel ja die "unsichtbare Fackel" Alt+F10, welche einen tollen Lichtkreis um den Charakter herumzaubert.

Anonym hat gesagt…

Es ist wirklich schräg. Blizzard hat mit WotLK wirklich einen Meilenstein hingesetzt.
Schöne und abwechslungsreiche Landschaften, mehrere hundert Quests, die neben dem altbewährten "sammle dies" und "töte jenes" auch viele neue abwechlungsreiche Ideen und nette Stories beinhalten. Dazu ein dutzend liebevoll gestalteter neuer Instanzen.
Und doch hat man ohne zu hetzen nach 6-8 Wochen täglichen Spielens alles gesehen und alles gemacht. Alle Quests erledigt, alle Instanzen besucht, vielleicht auch schon die Raidinstanzen besichtigt. Und das war´s dann. Es ist nichts mehr zu tun, ausser vielleicht noch die eine oder andere exotische Ruffraktion auf ehrfürchtig zu bekommen, auch wenn es keine sinnvollen Rufbelohnungen mehr gibt. Oder man twinkt und beginnt von vorne.
Ist alles zu leicht oder ist es nur zu wenig? Ein wenig von beidem denke ich.