Samstag, 12. Januar 2008

Und ewig lockt das Weib

Seitdem ich PC Spiele spiele, spiele ich, wenn ich im Spiel das Geschlecht auswählen kann, männliche Charaktere. Ich bevorzuge dabei nicht-menschliche Wesen. Bei Elder Scrolls: Daggerfall ein Elf, bei Elder Scrolls: Morrowind ein Nachtelf, in Elder Scrolls: Oblivion war es ein Khajit (Katzenwesen). In vielen Rollenspielen nehme ich auch Zwerge als Rasse, weil ich die stoischen, leicht mürrischen, aber im Herzen doch guten Graubärte einfach als Rassenkonzeption mag. Doch... immer Männer. Als die Trailervideos zu WoW eintrudelten, war ich vom Zwerg, der mit seinem Bär sich dem eisigen Wind Dun Moroghs entgegen stemmte, begeistert. Mürrisch, entschlossen, mit einem treuen Begleiter. Fantastisch! Keine Frage, dass ich diesen männlichen Zwerg nehmen würde.

Auch die anderen Charaktere, die ich über die Jahre in WoW aufgebaut habe und aufbauen werde, sind Männer. Wieso? Ich glaube, auch wenn ich genug "Eskapismus" aufbringe, um in einer fantastischen Welt eine fiktive Rasse zu spielen, so reicht der Wunsch, eine andere Rolle einzunehmen, noch nicht so weit, auch das Geschlecht zu wechseln.

Bei meiner Gilde spielen die meisten Frauen weibliche Charaktere, sehr viele davon die äußerst putzigen Gnome oder anmutigen Nachtelfen. Eher selten spiele Frauen menschliche Frauen. Viele männliche Spieler bleiben bei männlichen Charakteren, Zwerge, Menschen und Gnome, zu gewissem Grad auch Nachtelfen. Doch... es gibt auch *sie*. Die Männer mit den blonden Menschenfrauen. Die Männer, die der Versuchung nicht widerstehen können, Stunde um Stunde auf den wohlgeformten Pixelpo eines weiblichen Chars zu starren. Die eine blonde Blondine spielen. Oder eine anmutige Nachtelfe.

Eine Sache fällt mir dabei auf... wenn *diese* Männer einen weiblichen Char spielen, ist es fast immer eine menschliche Frau.


Outet euch! Was ist euer Begehr dabei, eine Menschenfrau zu spielen? Was treibt euch an?

Keine Kommentare: