Der nächste Sprung beim Rechner war auf einen Amiga 500, welcher schon deutlich bessere Grafik bot. Highlight hier war Dungeon Master, ein Spiel, das ich verschlungen habe. Später kamen noch gute Flugsimulationen und auch einige nette Adventures hinzu. Die Spiele, an die ich mich noch am liebsten erinnere waren die sehr gelungene Göttersimulation Populous, welche den Designer Peter Molyneux in den Spieledesigner-Halbgottstatus erhob, sowie Pirates Gold, eine runderneuerte Version von Pirates! von (ebenfalls) Designerlegende Sid Meier.
Der Sprung auf die PC Plattform war ca. 1995 soweit. Die ersten VGA Grafikkarten kamen auf und zusammen mit meiner Freundin holten wir uns einen PC. Dieses wahnwitzige Teil, ein 486 DX33 war die Grundlage für ein epochales Spiel, welches mir in der Liste der ewigen Top 10 in Erinnerung bleiben wird: Ultima Underworld. Die Grafik bot zum ersten Mal freies 3D, wo man nach oben und nach unten schauen konnte und zusätzlich auch noch ein ganz neues Element: Schwimmen! Mich hat das dermaßen begeistert, dass man endlich nicht mehr Flüsse, Kanäle und Bäche als Hindernisse sah, sondern als Spielelement (die Begegnung mit dem Lurker war kurz aber heftig). Obwohl der Dungeon nach heutigen Maßstäben sicherlich sehr simpel war, erschien er uns sehr abwechslungsreich und mit viel Spieltiefe. Der Nachfolger Ultima Underworld II war auch klasse, hatte aber nicht mehr diesen "Boah!" Effekt.
Der PC öffnete eine Spielewelt, wie ich sie mir nicht in meinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können. Besonders die Actiontitel konnten von der neuen Grafik enorm profitieren, weg von der Bitmap-Spritegrafik der 80er und 90er hin zur 3D Grafik dank der Vorreiter Ultima Underworld und Doom.
Ewige Top 5 Action
- Doom 1
- Unreal 1
- Half Life 2
- Max Payne
- Far Cry
- Ultima Underworld
- World of Warcraft
- Dungeon Master
- Wizardry 7
- Elder Scrolls III: Morrowind
- Populous
- Pirates Gold
- Warcraft 2
- Age of Empires 1
- Civilization/Alpha Centauri
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