Mittwoch, 3. Januar 2007

World of Warcraft - wie alles begann

Zwei Jahre ist es her. Vor ziemlich genau zwei Jahren bekam ich den Beta-Key für die open Beta von World of Warcraft, den ich mit meiner Frau teilte. Ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung, was ich spielen wollte. Hätte ich damals ahnen können, dass ich eine der Hass-Klassen im Spiel starten würde? Die Wahl fiel auf einen Zwergen-Jäger. In anderen Spielen hatte ich immer Diebescharaktere oder auch auf Gründen der Praktikabilität so was wie Paladine, Kreuzritter und dergleichen gespielt, also Charaktere, welche sich heilen konnten. Mich reizte die Aussicht, nicht alleine durch die Lande zu ziehen, sondern mit einem treuen Gefährten an meiner Seite Abenteuer bestehen zu können. Den treuen Gefährten, ein Bär namens Petzi (sic!) habe ich immer noch.

Die ersten Schritte waren der Rausch, der so lange angehalten hat und den enormen Erfolg von WoW mit sich gebracht hatte. Ich hatte schon immer die Berichterstattung von WoW verfolgt, Screenshots bewundert und Vorberichte verschlungen. Um so größer war die Freue, selber in der Welt starten zu können. Gesagt, Client heruntergeladen und installiert.

Zwei Jahre später ist dieser Charakter immer noch eine meiner liebsten Spielfiguren, die ich jemals in einem Computerspiel gehabt habe. Ich glaube, jede seiner Fähigkeiten zu kennen, mit ca. 100 Tagen played ist er mir vollends ans Herz gewachsen. Zu meinem großen Glück habe ich nicht nur eine verständnisvolle Ehefrau, sondern eine, die selber spielt. Über unsere Spielehistorie erzähle ich an anderer Stelle mal was. Ihr Charakter ist eine Gnomen-Hexenmeisterin, die sehr, sehr süß ist. Meine Frau las die Passage mit den exzentrischen Gnomen und da war es um sie geschehen. Ein Gildenmitspieler blieb mal bei ihr stehen und himmelte sie mit "Ohhh, bist du süß" an.

Nachdem wir unsere beiden Charaktere in der Open Beta bis ca. Mitte 20 gespielt hatten, war uns klar, dass wir das weiter spielen wollten. Um nicht ganz alleine zu sein, suchten wir uns eine nette Gilde aus, bei der wir heute noch sind. Uns war es wichtig, in einer Gilde mit möglichst Gleichaltrigen zu sein.

Anfang Februar kam dann das Paket mit den beiden Spielepackungen und die Freude war groß. Es war nicht absehbar, aber unser Freizeitverhalten sollte durch WoW ziemlich beeinflusst werden.

Ich werde keine großen Details aus der Gilde bringen, also keine Namen über die Charaktere von Mitspielern oder dergleichen. Dennoch werde ich viel über uns und das Gildenleben berichten, denn ich finde, der soziale Kontakt und die Interaktion mit Mitspielern ist das Salz in der Suppe eines Blogs, des Spiels und des Lebens im Allgemeinen.

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