Montag, 14. Mai 2007

WOW & LOTRO Tagebuch, 14.05.2007

Die Berichte am Montag morgen, nach dem Wochenende sind immer am gehaltvollsten, was den Umfang über die Spiele betrifft. Naturgemäß komme ich am Wochenende am meisten zum Spielen, innerhalb der Woche bleibt es abends bei 2, höchstens 3 Stunden.

Dieses Wochenende hatte ich meinen ersten Besuch in Karazhan, etwas, was ich vielleicht schon früher hätte haben können, meist aber aus Zeitgründen sich etwas hingezogen hat. Die Instanz ist optisch sehr angenehm gestaltet, man merkt, dass Blizzard viel Zeit in das Design der Burg investiert hat. Die Größe der Räume und Hallen scheint irgendwie nicht ganz mit dem äußeren Umfang übereinzustimmen, denn die Gänge sind zum Teil sehr weit. Angenehm, gerade für Klassen wie Jäger, die immer ein wenig mehr Platz brauchen und in den engen, verwinkelten Hallen von Scholomance und UBRS viel Probleme hatten, ein gutes Schußfeld zu bekommen. Nachdem wir ein paar Trashmobs erledigt hatten, kam die Gruppe zum Opernevent. Das kann einer von drei Kämpfen sein, wir hatten den "Zauberer von Oz". Bislang hatten die Gruppe nur Rotkäppchen und Romeo & Julia, so dass wir den guten Teil des Abends mit erlernen der Taktik verbrachten. Zwischendurch mussten wir die zurückgekehrten Nichtbosse der Instanz ("Trash") wieder beseitigen, was dank der Übung aber auch gut lief.

Der Opernevent mit dem "Zauberer von Oz" ist ein sehr gutes Beispiel, wie viel mehr von den Spielern verlangt wird. Eine Gruppe von 10 Spielern muss 5 Bossgegner erledigen und einen finalen Gegner. Die 5 Gegner am Anfang sind Dorothy (Zauberin), der Strohmann (ein Ernteroboter), Brüller (ein großer aufrecht gehender Löwe), der Tin Man (ein Ritter in Silber) und Toto (ein Hund/Wolf). Diese müssen mit verschiedenen Mitteln bekämpft werden. Der Strohmann ist empfindlich gegen Feuer, so dass man ihn am besten immer durch einen Feuermagier beschäftigt (den wir nicht hatten, also mussten wir ihn offtanken), der Tin Man wird normalerweise durch einen weiteren Magier verlangsamt, da er durch Frostangriffe rostet und immer langsamer wird. Brüller, der Feigling, wird durch einen Hexenmeister (Priester, Jäger) im Dauerfear gehalten, was aufgrund einiger Geometrieprobleme recht schwer ist. Toto erscheint etwas später und wird einfach durch einen Tank gehalten. Zudem muss die Gruppe viel Schaden auf Dorothy fahren, da diese zufällig dicke Frostblitze in die Gruppe haut.

Nach insgesamt 6 oder 7 Versuchen hatten wir den Dreh raus und rangen einen nach dem anderen nieder, wonach die böse Hexe erscheint, die einen Tornado im Raum herumwüten lässt. Diesem kann man aber leicht ausweichen, so dass die Hexe dann leicht erledigt werden kann. So spaßig der Kampf war, so viel Zeit nahm das erlernen + clearen des Wegs in Anspruch, deshalb kamen wir nicht wesentlich weiter am Abend.

Bei LOTRO merkt man, dass das Spiel sich ganz gut verkauft. Am Wochenende war in den unteren Gebieten (Bree) sehr viel Betrieb und auch entsprechend viele Fragen in den Beratungschanneln. Da meine Frau nicht spielen konnte, habe ich meinen Alt-Char gespielt, einen Kundigen. Dieser konnte einiges an Gegenden kennen lernen und einige Quests erledigen. Ich spiele ihn zur Zeit bewusst nicht schnell hoch, sondern versuche, viel von der Gegend kennen zu lernen. Einerseits, um Erz/Holz abzubauen, was die Kasse füllt, andererseits, um die Questgebiete für das Spiel zu zweit besser zu kennen. Das Erkunden der Gegend macht Spaß, immer gibt es kleine Gruppen von Gegnern, neue Taten, die man erlernen kann oder eine Ruine, die der Entdeckung harrt.

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