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Dienstag, 7. April 2009

Assassins Creed 2

Heute morgen gab es eine Email von Ubisoft, welche ich nicht unkommentiert zeige.



Ohne die Website von Assassins Creed 2 schon besucht zu haben, denke ich, dass es dieses Mal in die Zeit der Renaissance geht. Wäre natürlich ein schöner Bonus, wenn nun das Templer, Illuminaten und dergleichen-Verschwörungsthema aufgegriffen wird, das wir seit Dan Browns Büchern kennen.

Marketing wieder mal - 1a. Hoffentlich nimmt das Spiel die Kritikpunkte ins Visier, die beim ersten Mal störten.

Samstag, 19. Juli 2008

Assassins Creed - Abgebrochen

Ich hatte ja vor ein paar Wochen einen Blogeintrag gestartet, in dem ich Assassins Creed vorstellte. Nun, kaum 3-5 Stunden später habe ich das Spiel abgebrochen und werde es bei Amazon.de gebraucht verkaufen. Wie kommt der Sinneswandel?

1. Die Steuerung
Ich bin leicht erregbar, wenn Spiele nicht so wollen, wie ich will. Gerade, wenn Charaktere sich an Ecken und Vorsprüngen verhakeln oder wie bei Lara Croft so schnelle, extrem präzise Bewegungen gefordert sind, um getimte Events zu bestehen, klappt das meist nicht beim ersten Mal. Soweit, so gut. Wenn es aber beim 5. oder 6. Mal nichts wird, ist meine Motivation am Ende. Das war auch der Grund dafür, Tomb Raider Anniversary kurz vor dem Ende abzubrechen. Ich bin keine Anfang 20 mehr und meine Reflexe und Bewegungen werden auch nach dem 10. Versuch nicht besser. Bei Assassins Creed ist meiner Meinung nach das Problem des Helden, dass er zu viel kann und nicht "intuitiv" richtige Wege ansteuert. Beispiel: Der Charakter sprintet in vollem Lauf auf eine hohe Wand zu, 20cm weiter befindet sich eine Leiter. Statt gleich leicht nach rechts zu hechten, was in vollem Lauf schwer abzuschätzen ist, versucht er stumpf, die Wand hochzurennen. Natürlich wird das nichts, also springt er statt dessen gegen die Wand und 180° in die andere Richtung. Besonders ärgerlich ist das "Gehampel" bei Fluchtversuchen, wo Gegner einen in den Rücken schlagen, was zum Stolpern führt, was den getimten Sprung verhunzt, was mich zur Weißglut treibt.

2. Hoher Wiederholungsgrad
Wer den ersten Auftrag, Damaskus, gesehen hat, hat das Spiel gesehen. Klar, neue Städte haben neue, beeindruckende Grafik. Ginge es nur um die Grafik, würde ich das Spiel weiter spielen. Aber dazu habe ich keine Lust. Der Ablauf scheint immer der gleiche zu sein:

a. Auftrag beim Chef abholen
b. Zur Stadt reiten (nett!)
c. Gegnergruppe angreifen um einen Zivilisten zu retten
d. Mit Mönchen in die Stadt schleichen (quälend langsam)
e. Zur Zuflucht laufen/klettern/schleichen
f. Aussichtstürme erklettern, um Ziele aufzudecken
g. Auftrag abholen, die Informationen zusammenzutragen
h. Informationen einholen per:
  • Diebstahl (nervig)
  • Informant verprügeln (dann kaltblütig ermorden)
  • Informant belauschen
  • Einen Auftragsmord für einen Informanten begehen (ungesehen)
  • Für einen Informanten 20 Flaggen in 3 Minuten aufsammeln (das war der Tropfen, der das Faß bei mir zum Überlaufen brachte - der Auftrag ist eine schiere Frechheit!)
i. Optionale Ziele angehen (Bürger retten, um Partisanen und Versteckmöglichkeiten freizuschalten)
j. Zurück zum Auftraggeber
k. Zur Stätte des Attentats schleichen/klettern, dann das Ziel ermorden (teilweise nach Verfolgungsjagd)
l. Flucht zur Zuflucht
m. Zurück zum Chef

Beim ersten Mal - spannend, abwechslungsreich. Beim zweiten Mal - oh, schon wieder das Gleiche. Beim dritten Mal ...

Assassins Creed ist ein phänomenal in Szene gesetztes, sehr repetitives Actionspiel mit einer Steuerung, die es zu gut meint mit der Freiheit und zu wenig auf Eigenintelligenz und Unterstützung des Charakters setzt. Es gibt eine Menge zu entdecken, das Sammeln der Flaggen im Königreich ist ganz nett, die 60 Kreuzritter, die man ermorden kann, sind ziemlich schwer geraten, die Meta-Story um den jungen Desmond in der Forschungseinrichtung lässt mich kalt.

Schade. Teil 2 werde ich mir nur holen, wenn es deutliche Verbesserungen bei der Steuerung und so was wie zuschaltbare Hilfen gibt. Hoffentlich schafft Mirrors Edge es, die Steuerungsherausforderung besser zu meistern. Ich will ja schon frei wählen können, aber sinnvoll. Ein halb-automatisches Springen zu sicheren Punkten, ohne dass ich perfekt in die Richtung steuern muss, wäre für mich wichtig.

Montag, 23. Juni 2008

Assassins Creed - Erste Eindrücke

Vor ein paar Tagen habe ich mal ein wenig zum Spiel Assassins Creed geschrieben, das ich bewusst später gespielt als ich es mir gekauft habe. Der neue Fernseher stellt die Grafik überwältigend gut dar. Zum Spiel will ich mal die ersten Eindrücke schildern. Wie vielleicht bekannt ist, ist Assassins Creed eine "Simulation" im Spiel. In einem Labor wird ein Barmann von zwei Wissenschaftlern festgehalten, die an seine Erinnerungen heran wollen. Der Barmann scheint dabei irgend einen Assassinenhintergrund zu haben, so weit bin ich aber in der Story noch nicht. Gleichzeitig ist er wohl ein reinkarnierter Nachfolge eines Assassinen aus dem Morgenland des 13. Jahrhunderts. Mittels eines hochentwickelten Neuroscanners werden seine Erinnerungen stückweise wiederhergestellt, was letztendlich wohl zu einer Art Enthüllung führen soll, hinter der die beiden Wissenschaftler her sind. Soweit zur mystischen Story.

Den Hauptteil des Spiels bestreitet man als besagter Assassine Altair zur Zeit der Kreuzzüge. Nach einem ungeschickt beendeten Einsatz (Tutorial) verliert man seinen Rang als Meisterassassine und muss wieder ganz von vorne anfangen, ohne nennenswerte Waffen und Kenntnisse (ziemlich abstrus, dass der Meisterassassine auf einmal "vergisst", wie man bestimmte Manöver durchführt...). Der erste Einsatz nach ein paar Übungskämpfen gegen Ritter und weiteren Zwischensequenzen im Dorf der Meuchelmörderbande führt uns nach Damaskus. In einer anfangs nicht ganz frei bereitbaren Welt schlägt man sich nach Damaskus durch, das man anfangs nur in einem Viertel betreten darf.



Die Aufgaben des Assassinen werden von einem Kontaktmann erläutert. Man soll sich in den Vierteln der Stadt umsehen und erkunden, wie man am besten an sein erstes Ziel heran kommt. Dazu schleicht, springt, rennt und schubst man sich durch die Gassen, welche mit Dutzenden Passanten, Wachen und wichtigen NPCs gefüllt sind.



Das ist ein sehr reales Gefühl, wenn man sich auffällig verhält und die Passanten sagen: "Warum tut er das" oder einen bedrohen, wenn man sie heftig angerempelt hat. In einigen Gassen werden Bürger von Soldaten bedroht, hier hat man die Chance, Verbündete zu gewinnen. Flugs 3 bis 5 Gegner ausgeschaltet, was anfangs ein wenig Übung verlangt, später einigermaßen gut von der Hand geht, dann erscheinen Partisanen an der Ecke, die sich hilfreich in den Weg stellen.



Die Hauptaufgabe ist immer die gleiche: Auf in der Karte markierte Türme klettern, dort einen spektakulären Kameraschwenk-Rundumblick initiieren, dann von oben in einem Todessprung in einem Heuballen landen. Danach hat man die umliegenden Gassen erkundet und lernt mehr über sein Ziel. Genauso wichtig sind die (nervigen) Taschendiebstahlmissionen, weiterhin gibt es noch Belauschaktionen und Einschüchterungsangriffe mit der blanken Faust. Hat man genug davon gemeistert, darf man das Ziel des Meuchelmords angreifen. Hier beginnt eine spannende Verfolgungsstory, in der die vorher erwähnten Verbündeten hilfreich sind. Hat man sein Ziel ausgeschaltet, folgen weitere Aufträge. Dieses Muster wiederholt sich in weiteren Städten mit weiteren Auftragszielen immer wieder.



Die Grafik von Assassins Creed ist erstklassig, die trockene, aride Landschaft, die Dörfer und Städte sind fantastisch aufgebaut, die Passanten gibt es in vielen Kombinationen aus Kleidung und Figuren, so dass der Eindruck einer lebendigen Stadt entsteht. Die Gegner sind clever, gefährlich und agieren recht geschickt, indem sie dem flüchtenden Altair hinterherklettern.



Der Sound ist ebenso gut, Gesprächsfetzen, Händler am Straßenrand und Kommentare zu den Aktionen von dem Assassinen sind allgegenwärtig und unterstützen den guten Eindruck der Grafik.

Mit der Steuerung hadere ich ein wenig, die Kämpfe sind mir zu fummelig, der Wechsel von Angriffen zu Blockmanövern erscheint mir wenig intuitiv, die Kamera spielt nicht immer so mit, wie ich will. Vor allem musste ich ziemlich umlernen, ist es bei Tomb Raider & Co. noch so, dass man für Sprünge jeweils zeitnah den Sprungbutton drückt, reicht es hier bei den "Free Runner" oder "Parcours" Aktionen über den Dächern häufig, nur Rennen + Beintaste (A) gedrückt zu halten und Altair macht die Kunststücke ganz alleine. Ungewohnt. Ich denke, wenn ich das Spiel ein paar mehr Stunden am Stück gespielt habe, ist der Gewöhnungseffekt größer.



Alles in allem macht es zur Zeit noch sehr viel Spass, auch wenn am Horizont schon der Wiederholungseffekt erkennbar ist: Turm erklimmen, Passanten belauschen/bestehlen, Bürger befreien, Mord verüben. Aber alles gefüllt mit einer sehr glaubhaften Atmosphäre, einem Nichtschwimmer-Held (ersäuft in 2m tiefem Wasser unter hilflosem Geplatsche) und einer interessanten übergeordneten Story.

Ich melde mich wieder, wenn ich das Spiel durch habe.

Sonntag, 15. Juni 2008

Assassins Creed

Monate nachdem das Spiel herausgekommen ist, habe ich jetzt ein wenig Zeit dafür. Auf einem HDTV Fernseher... Hui! Allerdings bringt das Spiel die XBOX 360 an die Grenzen, bei großen Städten, voller Beleuchtung und 1080i Auflösung hat entweder die XBOX 360 oder unser HDTV Fernseher Probleme bei schnellen Schwenks. Dennoch, grafisch überwältigend. Charakterdarstellung, scharfe Texturen und toller Sound. Zum Spiel äußere ich mich in ein paar Tagen mal, wenn ich mehr vom Spiel gesehen habe. Screenshots gibts wie bei allen XBOX 360 Spielen leider nicht, da verweise ich mal auf die Herstellerseite von Ubi (siehe die Box: Spiele ich zur Zeit rechts).

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Funkstille

In (unheiliger, Grüße an Tom) Kürze:

- Beruflich viel um die Ohren, null Zeit zur Zeit
- WOW: Gilde hat eine Raidallianz gestartet, sieht gut aus bislang, erster First Kill (leider ohne mich, siehe erster Spiegelstrich).
- LOTRO: Spielt sich immer noch gut, mein Kundiger ist Stufe 27 und krebst in den Nordhöhen herum. Leider immer mehr Gruppenquests und Elitegegner. Es wird nicht einfacher.
- Assassins Creed (XBOX 360) ist klasse, leider bislang nur 30 Min angespielt (siehe erster Spiegelstrich).
- Mass Effect (XBOX 360) ist noch besser, immerhin schon eine Stunde angespielt
- Hoffentlich geht unser Fernseher bald kaputt, dass wir uns einen HD Fernseher kaufen können, dann sieht Mass Effect / BioShock / Assassins Creed noch besser aus (vor allem kann man dann die Texte besser lesen)
- Ich bin ab nächster Woche in Urlaub, da blogge ich auch nicht.

Bis Mitte Dezember dann.