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Sonntag, 14. Juni 2009

Fitness at Home - Wii Sportspiel-Vergleich

Seit Erscheinen der Wii ist es dem Konsolenhersteller Nintendo gelungen, neue Zielgruppen zu erschließen. Es sind nun drei Sportspiele erhältlich, die den Anspruch haben, den Spieler fit zu halten oder fit zu machen. Wie gut sind diese drei Spiele nun? Der Autor der Zeilen kann selbst mit Erfolg vermelden, mehr als 10 Kilo mit den Spielen abgenommen zu haben.

1. Wii Fit mit Balance Board
http://www.nintendo.de/NOE/de_DE/games/wii/wii_fit_2841.html
Der Klassiker unter den USP's für die Wii. Ein eher teures Spiel, das zusammen mit dem Balance Board für wahre Auskaufbewegungen in den Kaufhäusern gesorgt hat. Wochenlang waren Wii Fit + Balance Board bei den großen Elektronikkaufhäusern und auch bei Internetversendern praktisch nicht erhältlich. Nicht selten wurde gleich das Kombipack gekauft: Wii Konsole + Wii Fit Balance Board.

Dank des Umstands, dass Wii Fit von Nintendo kommt, ist die Integration in die Wii gut. Das Spiel nutzt die Wii Avatare, die sogenannten Mii, im Bereichen des Spiels. So sieht man die bei der Wii Fit angemeldeten Spieler im Hauptmenü und nutzt sie in zwei der vier Trainingsbereiche. In den zwei Trainingseinheiten Yoga und Muskelübungen selber sind die Mii aber nicht zu sehen, hier schaut man ausschließlich auf eine Computer-Trainerfigur. Was lustig gemacht ist, sind die Verknüpfungen zwischen dem Body Mass Index (http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index) des Spielers und dem Mii. Wer schlank ist, bekommt ein schlankes Mii, wer übergewichtig ist, einen dicken. Die Auflösung auf einem 16:9 HD Fernseher bleibt bei unscharfen 4:3 mit einem sehr abstrakt dargestellten Trainingsraum.

Wie gut ist Wii Fit? Es gibt 4 Kategorien im Spiel: Yoga, Muskelübungen, Aerobic, Balance-Übungen.

Alle vier Kategorien nutzen das Wii Balance Board, eine Art Waage mit vier Quadranten, das merkt, welche Gewichtsverteilung gegenwärtig anliegt. Lehnt man sich nach vorne rechts, verteilt sich mehr Gewicht auf dem rechten Fußballen usw. Dadurch errechnet das Spiel die Balance des Spielers. Unruhiges Zittern verursacht entsprechende Verschiebungen zwischen den Links-Rechts-Bereichen. So lassen sich alle Arten von Gleichgewichtsübungen durchführen. Die aeroben Sport-Übungen sind eine Mischung aus Step, Boxen und Hula-Hoop. Ganz solide, um sich aufzuwärmen, verlangen gutes Rhythmusgefühl beim Ausführen der Bewegungen und machen allesamt Spaß durch eine Highscoreliste mit Bewertung („Rakete“).

Highlight der Wii Fit sind aber die beiden ernsthaften Trainingsbereiche Muskelübungen und Yoga. Hier kann man, wenn man täglich 30 Minuten übt, wirklich Kraft und Beweglichkeit gewinnen und Gewicht verlieren. Das Spiel schaltet immer mehr Übungen frei, die man individuell anwählen kann. Die Übungen werden von der Computerfigur sauber vorgemacht, man kann sie von allen Seiten ansehen, um die richtige Bewegung zu erkennen. Fast alle Übungen nutzen das Balance Board, um die Leistung des Spielers zu messen. Kommt es bei Yoga auf möglichst saubere Übungsdurchführung mit zitterfreier und guter Gleichgewichtshaltung an, nutzt das Spiel bei den Muskelübungen das Balance Board eher als Zählmechanismus. Wer zum Beispiel Bauchmuskelübungen macht, legt die Füße aufs Balance Board, macht Klappmesser und senkt die Füße wieder aufs Balance Board, was die Zählung der Übung einleitet.

Die Übungen sind meist für Anfänger wie Trainierte geeignet, lediglich einige Yogaübungen sind deutlich an überdurchschnittlich Trainierte gerichtet und verlangen gute Muskelkraft und Beweglichkeit. Durch periodische Fitnesstests wird ein Mix aus Gewicht, Reaktionsvermögen und Gleichgewichtssinn überprüft. Dadurch bekommt man das „Wii Fit-Alter“ angezeigt, was eine relative Einstufung zum wirklichen Alter gibt. Ist man jünger als das Lebensalter, so freu sich der Mii, anders herum ist er niedergeschlagen und traurig.

Pro & Contra: Was mir gut an dem Spiel gefällt, ist das Balance Board, was bei vielen Übungen motiviert, sich anzustrengen. Die Übungen sind gut gemischt, man kann sich seine Lieblingsübungen herauspicken. Die virtuellen Trainer merken sich, wie häufig man trainiert hat und kommentieren längere Abwesenheiten. Weniger gut gelöst finde ich, dass das Spiel zu viele Sicherheitsabfragen beinhaltet. Wenn ich beim hundertsten Mal vor einer Balance-Übung darauf hingewiesen werde, dass ich mich an Objekten festhalten kann, nervt das. Auch ist die Menüführung mittelprächtig, ständig muss man auf Schaltflächen klicken, damit es weiter geht. Eine Stunde Netto-Trainingszeit wird so um weitere 15 Minuten ergänzt, nur um sich durch Menüs zu hangeln, Schaltflächen zu bestätigen, etc. Es gibt auch keine Möglichkeit, Trainingseinheiten automatisch aneinander zu reihen, jede Übung muss manuell einzeln angewählt werden.

2. Ubisoft Mein Fitness-Coach
http://ubisoftcoach.de.ubi.com/games/mein-fitness-coach/51
Als zweites Spiel einer ernsthaften Trainingsreihe auf der Wii erschien der Fitness Coach von Ubisoft. Dieses Programm ist vom Menü und der Aufmachung bereits einen Schritt weiter als Wii Fitness, da es leicht bessere Grafik verwendet, mit mehreren Trainingshintergründen (z.B. Sportstudio oder Wüsten-Ressort), es gibt aber nur eine einzige virtuelle Trainerfigur, Maya (die sich immerhin ab und an umzieht). Grafisch nutzt das Spiel trotz besserer Engine immer noch keine 16:9 Bildschirme aus, was zu unschönen Verzerrungen oder schwarzen Balken führt.
Das Spiel geht anders an die Trainingsziele heran als seine Konkurrenten.

Zuerst wird eine umfangreiche Messung durchgeführt, um die Fitness des Spielers zu ermitteln. Das Programm bietet dann unterschiedliche schwere Übungen. Dank unterstützter Zusatzgeräte (Pulsmesser, Stepboard, Gewichte) sind die Übungen auch mit zusätzlicher Intensität durchführbar. Nachdem man einen Trainingsschwerpunkt (Oberkörper, Körpermitte, Unterkörper, Beweglichkeit, Cardio) und die Länge der Übung (15, 30, 45, 60 Minuten) gewählt hat, geht es in einem Rutsch und ohne viel Erklärungen durch das Programm. Das ist auch die große Stärke und Schwäche des Spiels. Es richtet sich in meinen Augen klar an einen bereits trainierten Spieler, gibt nur auf Nachfrage während einer Übung eine Erklärung und spult ansonsten ein gutes, abwechslungsreiches und durchaus forderndes Programm ab. Durch kontinuierliche Nachfrage (Wie war die Übung? Zu leicht, passend, zu schwer?) und Abfrage des gefühlten Leistungsstandes zu Beginn der Übung, in Kombination mit den anfangs ermittelten Fitnesswerten wird ein recht gut angepasstes Programm ermittelt. Anfänger erhalten leichtere Übungen (z.B. Pushups / Liegestütze auf Knien), Fortgeschrittene freuen sich über variantenreiche Handpositionen oder einen Wechsel zwischen langsamer und normaler Bewegungsgeschwindigkeit. Dabei feuert die Trainerin einen recht forsch und fast schon ein wenig pampig an (Mein Liebling: „Bewegung, Bewegung, Bewegung!!!“), was dem Charakter des unermüdlichen Coachs am nächsten kommt.

Die Übungen sind echte Gym-Klassiker. Von diversen Aerobic-Übungen, vielen Situp-Varianten über gute Oberkörper-Trainings und Stretchings / Yoga ist alles dabei, was den Trainingserfolg bringt. Was mit besonders gefällt, ist dass das Programm automatisch abläuft, man muss nur ein paar Mal während des Trainings über die Zufriedenheit mit der vorherigen Übungssequenz abstimmen. Periodisch wird der Fitness-Test überprüft, was die Fortschritte transparent macht. Wo Wii Fit mit eher spielerischen Einträgen agiert (alleine das Stempeln der Tagesleistung oder das nervöse Zittern des Mii bei der Präsentation des Wii Fit Alters ist schon putzig), ist der Fitness Coach nüchtern und sachlich, in allen Aspekten. Es scheint, als ob jemand sehr sachlich und nüchtern an das Thema „Fitness“ herangegangen ist und das Programm eher durch Abhaken einer Checkliste entstanden ist.

3. EA Sports Active
Das jüngste Spiel in der Reihe der ernsthaften Wii Sportspiele. Das Spiel sieht auf einem 16:9 HD Fernseher gut aus, bietet satte Grafik mit leuchtenden Farben. Die Mii werden nicht unterstützt, EA Active Sports nutzt eigene Avatare für den Spieler. Im Gegensatz zu den beiden anderen Sportspielen wird kein virtueller Trainer angezeigt, sondern das Spiel verwendet die eigene Spielerfigur sowie Videos eines menschlichen Trainers, Frau oder Mann nach Wahl des Spielers. Diese ewig grinsenden Trainer machen einen guten Job darin, die Übungen vorzustellen.
Kern des Spiels ist die 30 Tage Fitness Challenge. Hier wird ein Programm nach Maßgabe des Spielers ermittelt, das eine gute Mischung aus Aerobic-, Muskel- und Beweglichkeitsübungen bildet. Aus dem Fundus der Übungen stellt das Programm automatisch eine Reihe von Übungen zusammen, die in sinnvoller Art und Weise den Spieler trainieren. Ergänzend dazu kommen Fragen über Lebensweise, Essverhalten und dergleichen, die das Bild abrunden. Achievements verdient sich der Spieler durch entsprechend lange Trainingszeit, verbrannte Kalorien und dergleichen.

Active Sports nutzt drei Trainingsgeräte im Spiel: Das Balance Board (optional), ein Thera-Band (http://de.wikipedia.org/wiki/Thera-Band) für Muskelübungen sowie die Controller, wobei das Nunchuk in eine spezielle Beinmanschette eingefügt wird, um Beinbewegungen zu messen. Ist das beigefügte Thera-Band zu schwach, kann man im normalen Sporthandel entsprechend stärkere nachkaufen (grün, schwarz). Die Übungen setzen darauf, dass eine saubere Durchführung erfolgt, welche mit den Controllern gemessen wird. Bewegt man sich zu schnell oder kippelt die Hand, so gibt es zwar Ermahnungen auf dem Bildschirm, die Übung schlägt aber nicht fehl sondern geht weiter.

Was ebenso wie beim Fitness Coach auch bei Active Sports möglich ist, sind Gruppentrainings, die aber das gleiche Equipment (Beinmanschette, zweiter Controller mit Nunchuk) voraussetzen. Zudem ist es fraglich, dass der durchschnittliche Haushalt dermaßen viel Platz im Wohnzimmer für die Übungen hat. Aber trotzdem, ein schönes Feature.

Hat man die 30 Tage Challenge gemeistert (so weit bin ich noch nicht), kann man sich individuelle Übungen zusammenstellen. Dabei besitzt das Spiel die beste Flexibilität, aus der Reihe der vorhandenen Übungen wird per Drag and Drop ein Programm zusammengebaut, womit eigene Schwerpunkte realisiert werden können.

And the winner is...
Fazit: Alle drei Spiele leisten das, was sie sollen, nämlich unsportliche Menschen durch gute Übungen zu sportlichen Menschen zu machen. Alle drei vermögen es, bei disziplinierter und vor allem regelmäßiger Durchführung der Übungen, Pfunde schmelzen zu lassen; insbesondere, wenn die Ernährung mit umgestellt wird. Salat statt Chips, Wasser statt Limonade. Deswegen gibt es keine Verlierer bei den Spielen, doch eine Rangreihung, wie gut die Spiele es leisten, den Spieler zu motivieren, weiterzumachen.

Erster Sieger: EA Sports Active. Das Spiel hat die beste Grafik, eine gute Mischung aus lustigen Spielen, anstrengenden Übungen und gibt die besten Anleitungen durch die Videos. Das Feedback bei der Übungsdurchführung ist hier auch sehr gut. Sogar das Balance Board wird genutzt. Alles in allem der Überzeugungstäter für mehr Bewegung am Fernseher.

Zweiter Sieger: Ubisofts Wii Fitness Coach. Wer einigermaßen fortgeschritten ist und die Wii tatsächlich regelmäßig für seine Trainings verwendet, hat es irgendwann einmal über, sich durch einzelne Übungen zu klicken, alles mögliche zu bestätigen. Meine Empfehlung für Fortgeschrittene!

Dritter Sieger: Wii Fit brachte Tausende neue Spieler an den Fernseher und ersetzte die Sport-DVDs. Der Einsatz des Balance Boards ist sinnvoll gelöst. Das Spiel verlangt vom Spieler eine Menge manueller Interaktion, was den Trainingsfluss stört. Wii Fit hat meiner Meinung nach die besten Yoga-Übungen der drei Spiele und gibt das beste Feedback durch das Balance Board.

Donnerstag, 26. März 2009

24

Die Serie hat uns mal wieder gepackt. Fünf DVD Staffeln liegen zu Hause rum. Staffel 1 ist gerade ausgeguckt, nun kommt die zweite dran. Schön, wenn man sich nicht mehr ganz genau erinnern konnte, wer böse und gut war. Geht leider alles zu Lasten der Spielezeit.

Folgende Serien sind zur Zeit bei uns in Warteschleife:

- House Staffel 4
- Deadwood Staffel 3
- Battlestar Galactica Staffel 3
- Sopranos Staffel 5

Es kann den Rest des Jahres ruhig weiter regnen und schneien, alles kein Problem.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Vielfalt

Spezialisierung und Perfektionierung liegt mir nicht. Hat es noch nie. Ich stehe Meldungen wie dieser hier über einen Jungen, der endlos Guitar Hero III "Through Fire and Flames" gespielt hat, dabei 80 Plastikgitarren verschliss um das Stück perfekt zu spielen, verständnislos gegenüber. Ist ähnlich beim Sport, mich interessieren Sportveranstaltungen nicht, wo der beste ermittelt wird. Insofern sehe ich es auch recht kritisch, ein Spiel, sei es WoW, LOTRO oder Tetris monoton zu spielen, um dort die allerhöchsten Weihen zu erreichen.

Meine gegenwärtige Freizeit wird durch viele Sachen geprägt, sei es das Wiederaufleben von Rennspielen (DiRT, GRID, NFS Most Wanted) am PC, LOTRO Twinken, gelegentlichem WoW um die "Großen" voranzubringen, XBOX 360 Spielen und vielem mehr. Lieber 5 Spiele parallel als eines monoton und in jeder freien Minute. Und die Vielfalt an Spielen gehe ich auch nur dann an, wenn ich nicht gerade Sport treibe, Serien schaue oder ausgehe. Deswegen bin ich zur Zeit auch eher ruhig hier im Kanal, da es nicht so viel zu berichten gibt. Wenn der Frühling startet, wird das sicher nicht anders, dann kommen noch die Outdoor-Aktivitäten hinzu.

Samstag, 10. Januar 2009

Neue Websites neuer Spiele = neuer PC?

Mir ist aufgefallen, dass viele Websiten für Spiele mittlerweile zum allumfassenden "Ereignis" umprogrammiert worden sind, was vor allem mit viel Einsatz von Flash und Co erfolgt. Beispiele?

Final Fantasy XIII

Star Wars Old Republic

Prince of Persia
(Taschentücher bereithalten, der Trailer ist so unglaublich schön...)

Tomb Raider Underworld

Und das sind nur Spiele, für die ich mich momentan stark interessiere, es gibt sicher noch viel mehr gut gemachte Seiten da draußen. Nur - mein PC schafft meist schon die Website nicht mehr in ganz flüssiger Darstellung. Der Flasheinsatz, die Sounds, die Animationen, all das scheint so viel Bandbreite und Ressourcen in Anspruch zu nehmen, dass es hier und da zu Rucklern oder Sound-Stottern kommt. Schade, denn ich finde diese Art von medialer Vorbereitung auf mein liebstes Hobby klasse. Noch ärger kommts bei den Spielen selber. Von allzu brachialer PC Aufrüstung bin ich in den letzten 2 Jahren verschont geblieben, dank der XBOX, auf welcher ich alle leistungshungrigen Games spiele. So konnte ich Oblivion, Bioshock, Mass Effect, Fallout 3 (ja, ich habs und es ist soo gut!) und dergleichen mehr spielen. LOTRO bringt meinen PC mittlerweile an die Grenzen der Belastbarkeit, große Schlachten in Medieval II sind ebenfalls die Leistungsgrenze. Ich denke, 2009 wird ein neuer PC fällig. In meinem typisch männlichen Wahn werden erst mal die Extremmodelle sondiert...

Acer Predator

Alienware

Freitag, 28. November 2008

Quis custodiet ipsos custodes?

Wer bewacht die Wächter?
Ich mach's mal kurz für alle, die es noch nicht kennen.

Comic.
Trailer 1 (720p)
Trailer 2 (720p)
Autor

Kaufen.

Samstag, 31. Mai 2008

Feed my pet!

Im Zeitalter von Web 2.0 Interaktivität muss man dem nicht zahlenden Publikum und seiner treuen Stammleserschaft ja etwas bieten. EA bietet bald das kostenlose Battlefield Heroes, ich biete ... Bjarnemon und Bitey! Einfach einen der beiden oder beide anklicken und guten Gewissens für ihr Wachstum sorgen. Am 21. Juni schlüpfen der Dinomon und der Pokemon.


Fütter mich!

Fütter mich!


Einfach mal anklicken (ich werde das Pet oben rechts in die Seitenleiste einbinden und wir schaun mal, was dabei herauskommt?

P.S.: Ja, kindisch. Aber auch irgendwie süß. Mal sehen, was meine Frau dazu sagt...

Sonntag, 25. Mai 2008

Neue Spiele auf der Beobachtungsliste

Nach einer Woche Urlaub ohne PC Zugang lag am Samstag die neue GameStar im Briefkasten. Da gibt es einige interessante Spiele im Preview, die ich noch nicht auf dem Radarschirm hatte. Am rechten Rand des Blogs sind ja meine "Spiele unter Beobachtung" aufgeführt, d.h. die Spiele die ich mir aller Wahrscheinlichkeit nach kaufen werde, wenn sie heraus kommen. Far Cry 2 ist ein fast sicherer Kauf, mit allergrößter Wahrscheinlichkeit hole ich mir das für die XBOX 360, weil mein PC den Anforderungen wohl sicher nicht mehr gerecht wird. Ist wirklich interessant, jahrelang habe ich immer an der Speerspitze der Technik aufgerüstet, mittlerweile reicht es für mich, wenn der PC die MMOs die ich spiele darstellt und ich alle grafisch anspruchsvollen Spiele auf der 400 EUR XBOX 360 spielen kann, die günstiger ist als eine neue Highend-Grafikkarte.

Unter den neuen Spielen, die im Rahmen einer Preview vorgestellt wurden, sind:

  • Battleforge: Ein RTS (Real Time Strategy) Spiel, das mit Sammelkarten funktionieren soll
  • Prince of Persia 4 Prodigy im komplett neuen Look (Cell Shading Comic Grafik)
  • Rise of the Argonauts: Ein Action-Rollenspiel im legendär antiken Griechenland
  • Venetica: Ein Rollenspiel von Deck 13, den Ankh und Jack Keane Adventure-Machern in einem unverbrauchten Szenario (ein mystisch-fantastisches Venedig)





Da sind einige sehr interessante Titel dabei, viele davon sollen Ende 2008 herauskommen, was mal wieder blöd ist, wenn sich das mit LOTRO: Moria und WotLK überschneidet. Wo ist das Spiel für die Sommerpause? Na, auf meiner XBOX in Form von "Assassins Creed", das ich nicht spielen wollte, bevor ich nicht Mass Effect durch hatte. Noch vorher die letzte Gilden-Questreihe in Oblivion vollenden (die Dunkle Bruderschaft, Assassinen) als Einstimmung auf das Meuchelmörder-Thema.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Schönheit von Spielen

Schönheit liegt im Auge des Betrachters, sagt man landläufig. Spiele als eigenes Medium der Unterhaltung, ja Kunst, sind durch Kunststile beeinflusst, leben von der Kreativität und dem Können der Grafiker, Landschafts- und Charakterdesigner und letztlich limitiert durch Technik. Wo wir vor 20 Jahren noch die abstrakten ein- oder vierfarbigen Level eines Donkey Kong betrachteten, so ist nun fotorealistische Grafik möglich wie in Crysis. Dazwischen liegen viele Jahre technischer Entwicklung. Ich habe in jeder Phase der graphischen Entwicklung Spiele gehabt, die ich schön fand und andere, wo mir die Grafik nicht lag. Einer der Kunstgriffe, den Grafiker schon immer genutzt haben, ist die Umgehung der technischen Restriktionen (Auflösung, Farbanzahl, Texturgröße usw.) durch Reduzierung der Grafik auf Cartoonstil. Selbst in Zeiten, wo Grafikkarten fotorealistische Grafik ermöglichen, wird dieses Mittel der Abstraktion genutzt, als Beispiele nenne ich mal Team Fortress 2 vs. Crysis oder in Zukunft Battlefield Heroes vs. Battlefield 2142 (Screenshots © EA):


Battlefield Heroes



Battlefield 2141

Genauso kann man über die Verwendung der Grafik in MMOs diskutieren, dabei wird die reine Betrachtung eines Screenshots natürlich nie der ganzen Reihe von Faktoren gerecht, die das ganzheitliche Spielerlebnis ausmachen, also der Kombination aus Grafik, Animation, Soundkulisse, Musik und Spielgefühl. WoW spielt sich äußerst flüssig, hat ausgezeichnete, liebevolle Animation (/flex bei weiblichen Gnomen ist furchtbar putzig) und verwendet gut gestreute Soundeffekte und Sprecher für kleine Zwischentexte (Wer noch nie die Rochenfang-Quest im Schergrat gemacht hat und von Kathie mit einem lieb-dominanten "Hinfort, hinfort" verabschiedet wurde, der kommt dem Nirvana nicht näher).

LOTRO lebt von einer Grafik, die in den Regionen der Freien Völker märchenhaft schön ist, ohne jedoch den Pfad des Realismus allzusehr zu verlassen. WoW baut auf die stimmige Comicwelt, welche eine direkte Fortführung von WarCraft I, II und besonders III ist. Zudem ist diese deutlich Ressourcen schonender und lässt sich leichter animieren, indem Animationen übertrieben worden sind. Spiele, die den realistischen Look anstreben, haben es schwer, da wir alle automatisch die Bewegungen der virtuellen Charaktere mit der Realität vergleichen und ganz natürlich kleinste Unstimmigkeiten bemerken und als unecht benennen.


Es fällt schwer, diesen Blogeintrag zu einem runden Ende zu bringen, ich könnte noch seitenlang schreiben über Spielehistorie, die kleinen, feinen Details verschiedener Spiele was eine gute Grafik ausmachen kann und was nicht. Selbst Spiele mit fantastischer Grafik können seelenlos wirken, wenn der Betrachter das Gefühl hat, die Welt lebt nicht. Ach, da bin ich wieder bei GTA IV gelandet, der Welt, die atmen und leben soll. Komplexes Thema.

Vielleicht führe ich das mal fort.

Sonntag, 6. April 2008

Typografie eines Spielers

Wenn ich manchmal im Berufsleben ein wenig durchscheinen lasse, dass ich begeisterter Computerspieler bin, dann ernte ich schon ungläubige Blicke. Mich verwundert dass immer, denn was ist am Spielen anders als am Konsum von TV Serien oder schlechten Romanen? Nichts, außer dass ich in Spielen eine deutlich aktivere Rolle einnehmen kann. Unser ältester Gildenspieler ist 70 Jahre alt. Er spielt mehr an Raids mit als ich (der Glückliche hat halt mehr Zeit). Heroische Instanz als Heiler? Er ist dabei. Damit will ich ausdrücken, dass Spielen jenseits der Altersgrenzen funktioniert.

Electronic Arts hat eine sehr interessante Studie zu Spielern herausgebracht (EA-Studien Band 4: Spielplatz Deutschland - Typologie der Computer- Und Videospieler; Demografie, Freizeit, Konsum; Potenziale des In-Game-Advertising). Keineswegs dominiert der 20jährige 24/7 Zocker, sondern die größten Marktanteile stellen die Freizeitspieler, die in WOW so verfemten "Casuals". Ich kann jedem Spieler, der sich ein wenig für solche Untersuchungen begeistert, die Studie ans Herz legen. Zentraler Punkt der Studie ist aber, wie man Werbung in Spielen machen kann. Denn wir Spieler konsumieren naturgemäß weniger Werbung als Zeitungsleser, Fernsehgucker und Kinozuschauer. Zudem sind viele Spieler mit gutem Einkommen ausgestattet, was wiederum für die Werbebranche attraktiv ist. Doch mit den klassischen Methoden erreicht man sie nicht mehr. Eine Konsequenz der Studie sollte aber auch sein, den Zielgruppen gerechte Spiele zu liefern. Spore statt Civilization oder Supreme Commander, Battlefield Heroes statt Battlefield 2. Und man darf den 5% der Hardcorezocker nicht zu viel Gehör schenken.

Sonntag, 23. März 2008

Wuff!

What dog breed are you? I'm a Border Collie! Find out at Dogster.com

Sonntag, 16. Dezember 2007

... und zurück


Schön erholt.

Samstag, 8. Dezember 2007

Urlaub

... und weg. Bis Mitte Dezember.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Funkstille

In (unheiliger, Grüße an Tom) Kürze:

- Beruflich viel um die Ohren, null Zeit zur Zeit
- WOW: Gilde hat eine Raidallianz gestartet, sieht gut aus bislang, erster First Kill (leider ohne mich, siehe erster Spiegelstrich).
- LOTRO: Spielt sich immer noch gut, mein Kundiger ist Stufe 27 und krebst in den Nordhöhen herum. Leider immer mehr Gruppenquests und Elitegegner. Es wird nicht einfacher.
- Assassins Creed (XBOX 360) ist klasse, leider bislang nur 30 Min angespielt (siehe erster Spiegelstrich).
- Mass Effect (XBOX 360) ist noch besser, immerhin schon eine Stunde angespielt
- Hoffentlich geht unser Fernseher bald kaputt, dass wir uns einen HD Fernseher kaufen können, dann sieht Mass Effect / BioShock / Assassins Creed noch besser aus (vor allem kann man dann die Texte besser lesen)
- Ich bin ab nächster Woche in Urlaub, da blogge ich auch nicht.

Bis Mitte Dezember dann.

Mittwoch, 7. November 2007

Google Earth

Vielleicht kennen ja einige Leser das Programm noch nicht. Google Earth ist eine Software von Google mit der man sich die Weltkugel anschauen kann. Ziemlich ähnlich zu der MS Encarta Software, die es früher mal gab. Das Besondere daran ist, dass Google Earth Satellitenbilder direkt auf den eigenen PC speist, diese dann mit Fotos und teilweise sogar 3D-Darstellungen von Innestädten kombiniert. Irgendwie macht mir das Angst. Wenn ich schon mein eigenes Auto auf dem offenen Firmenparkplatz sehen kann. Für alle, die sich rudimentär mit fernen Ländern, Reisen, Bildern, Geographie, Restaurants, Hotels, oder irgendwas anderem interessieren, wofür man bislang die eigene Wohnung verlassen musste, ist das sicher was. Eine schnelle DSL Verbindung ist übrigens ganz sinnvoll.

Mittwoch, 1. August 2007

Live Free or Die Hard 4.0

Vorletztes Wochenende zusammen mit meiner Frau und 2 Bekannten gesehen. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, besonders der 80er Jahre Actionstil verpackt mit 90er Jahre Anspielungen (die Einlage mit dem Jet erinnert mich stark an True Lies) sowie der Coolness der 2000er. Timothy Olyphant (mir bekannt aus Deadwood, einer fantastischen, theaterreifen Westernserie) und John McClanes hypernaivem Sidekick (bekannt aus der Apple-Werbung) waren klasse, allen voran aber Bruce Willis in absoluter Topform. Die Story war nett, erinnerte in ihrem Ausmaß ein wenig an 24, aber packend inszeniert. Einer der besten reinen Actionfilme der letzten Jahre in meinen Augen. Sehenswert.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Fluch der Karibik 3

Einer der wenigen Filme, die ich dieses Jahr im Kino sehen wollte. Teil 1 + 2 fand ich gut, Teil 3 ist erstaunlicherweise gar nicht so schlecht. Vielleicht bin ich auch nur zu unkritisch, aber ich mag das Setting (die Sets und Kostüme sind toll), die liebgewonnenen Charaktere, die seit dem ersten Teil dabei sind und die Sprache. Auch wenn man auf englisch nur ca. 30% versteht. Dafür lohnt das besoffene Genuschel von Depp und der Bariton von Keith Richards.

Bitte keinen vierten Teil.

P.S.: 300 fand ich grandios. Erfüllte meine Erwartungen zu 100%.

Neulich beim Sport

Ist mir letztens beim Sport aufgefallen, als ich gelangweilt auf dem Laufband stand. Spinner, also Sportler, die dieses Rennfahradfahren trainieren, haben nach ein paar Wochen einen Gang wie eine Ente. Hintern rausgedrückt, abgeknickt in der Hüfte und nach vorne gelehnt. Vor allem, wenn sie aus dem 45 Minuten Kurs rauskommen.

Mittwoch, 4. April 2007

Neulich im Sportclub

Mal was anderes. Neben den Grundbedürfnissen des Lebens und Spielen versuche ich, den Körper einigermaßen in Schuss zu halten. Daher: Sport. Kann ich nur empfehlen. Verbrennt die Stresshormone der täglichen Arbeit und die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten.

Als Großstadtkind kann ich aus einem großen Angebot an Sportclubs auswählen. Ich habe einen genommen der schnell mit dem Auto zu erreichen ist und auf dem Weg zur/von der Arbeit liegt. Und groß ist er. Eine ganze Häuserzeile, 4 Etagen (Foyer, Wellness, 2 Etagen Geräte/Kursräume). Da sammelt sich dann das ganze Yuppievolk von den schönen Stadtteilen. Und somit gibt es einiges zu beobachten.

Erstens: Frauen schminken sich auf dem Weg zum Sport. Warum? Wenn sie angeschaut werden, blicken sie konzentriert in eine andere Richtung. Warum schminken sie sich dann?

Zweitens: Männer schnaufen in der Sauna. Wie eine Dampfmaschine. Ich bin mir nicht sicher, ob sie auch schnaufen, wenn sie alleine sind. Hat was von Schrödingers Katze an sich, diese Frage.

Drittens: Männer stehen vor dem Spiegel und glotzen ihren Bizeps an. Frauen nicht. Frauen stehen vor dem Spiegel und glotzen die Oberschenkel anderer Frauen an.

Viertens: Wenn Männer neben Männern trainieren, nehmen sie grundsätzlich ein höheres Gewicht oder ein schnelleres Tempo, als wenn sie alleine trainieren. Meist übertreiben sie es.

Fünftens: Keine der Aussagen trifft auf den Verfasser des Blogs zu. Wieso auch?