Montag, 16. April 2007

Angst vor OpenPvP

Hier und da lese ich was über PvP. Mir machte PvP in WOW wenig Spaß, außer die paar Male im Alteractal. Capture the Flag in der Warsongschlucht war vielleicht für die Horde mit Wartezeiten <2 Minuten nett, da sie so eingespielte teams bilden konnten. Auf Allianzseite gab es nach einer Stunde Wartezeit auf den Battleground dann eine Gruppe zusammengewürfelter Spieler, die planlos herumliefen.

Die taktischen PvP-Instanzen waren wie Alteractal und Arathi Hochland waren eher was für mich. Auch hier aber verleidete mir die Wartezeit das Spielen. Mehr als eine Stunde zu warten sprengte mein Zeitbudget und ich wollte 2005/2006 mehr Zeit mit Raiden verbringen. Insofern kann ich WOW-PvP nicht qualifiziert beurteilen, bis auf meine Entscheidung, keinen PvP-Server zu wählen, da ich keine Lust habe, beim Questen von einer gelangweilten Gruppe unter-20jähriger Jugendlichen aus sozial schwachen Familien überfallen und niedergestreckt zu werden, wieder und wieder (vulgo: ganken). Wenn ich zeitlich knapp dran bin, will ich mir den Weg zum Blackrock nicht freikämpfen müssen, zudem ist mein Ehrgefühl recht ausgeprägt, weswegen ich ganken, griefen und corpsecamping verabscheue, sowohl aktiv wie passiv.

Wenn ich dann lese, dass Age of Conan (AoC) oder Warhammer: Assault Reckoning (WAR) ein vielerwartetes Ziel der PvP Liebenden mit weltoffenem PvP ist, denke ich, dass diese Spiele nichts für mich sind. Bei AoC habe ich irgendwie folgende Szene im Hinterkopf:

Ich queste gerade ziemlich friedlich und alleine vor mich hin, es klappert von hinten ein Reiter heran und köpft meinen Char.

Mag sein, dass ich voreingenommen bin. Ausschließen kann diese Sorge aber auch keiner, oder?

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