Montag, 2. April 2007

Welche Quests machen Sinn?

Am Wochenende haben wir wieder einmal unseren Schwerpunkt bei WOW auf Twinks gesetzt. Einmal ein Paar Schurke / Priester, mit denen wir zwei nette Instanzengänge machten. Die liefern ziemlich gut, auch wenn es hier und da mal einen Wipe gab.

Die anderen Charaktere, die wir zur Zeit hochleveln sind Krieger und Priester, um ein wenig mehr „backbone“ für Instanzen und Elitequests zu haben. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie viel es ausmacht, eine Kerncrew von Tank & Heiler zu haben. Die beiden leveln sich wie im Traum. Gegner 2-3 Stufen über uns und ein Pech-Add sind gar kein Problem. Selten so eine tolle Kombi gespielt. Deswegen werden wir wohl bei LOTRO auch eine ähnliche Kombination spielen, Wächter und Barde. Die beliebtesten Schadensklassen bei LOTRO werden wohl die Elfen-Jäger sein (Logolas, Légôlas, Leetgolas, …). Insofern brauchen wir uns um Unterstützung in dem Bereich wohl keine Gedanken zu machen.

Was uns aufgefallen ist bei unserem nunmehr 3. Twinkpaar (plus hier und da noch ein Einzelcharakter) ist, dass wir Quests und Instanzen nur noch sehr selektiv angehen und auch nicht mehr so richtig ernst in Instanzen gehen. Statt nun mühsam eine Gruppe zu suchen, bomben wir uns lieber mit dem 70er Hauptcharakter und dem Twink durch die Instanz. Quests, die keinen Spaß machen, werden gnadenlos entfernt. Es geht nicht primär darum, schnell zu leveln, sondern die sehr mühsamen Spielinhalte zu umgehen. Warum sollte ich in eine Instanz rein, die mir noch nie Spaß gemacht hat? Nur, um die Abschlussquests dort zu erledigen? Da investiere ich lieber eine Stunde außerhalb des Dungeons und mache eben zwei Quests mehr oder kloppe ein paar Gegner für Erfahrungspunkte.

Das gleiche gilt auch für Quests in der Scherbenwelt. Mit unseren Twinks wollen wir mehr Instanzen spielen (da sie sich dort auch besser ausrüsten können als die raidgestählten Hauptcharaktere) und bei den Quests die paar unangenehmen umgehen. Allerdings ist das Questen in der Scherbenwelt und der alten Welt von WOW mittlerweile sehr angenehm geworden, es gibt kaum Konkurrenz um Gegner oder Endgegner einer Questlinie, was deutlich mehr Spaß macht als Anfang Januar durch die Scherbenwelt zu streifen und dort zu versuchen, zehn Gegner zu erreichen, bevor die anderen Spieler es schaffen (sofern man sich nicht mit anderen Spielern verbündet).

Mich irritiert es, wenn Mitspieler immer noch verzweifelt nach Hilfe für Quests suchen, die viele Helfer benötigen. Wer braucht denn für seinen (dritten) Twink noch wirklich den Scholomance-Schlüssel? Wer den UBRS Schlüssel?

Was mich betrifft, überspringt jeder WOW Twink die Alt-60er Instanzen komplett. Es gibt so viel gute grüne Ausrüstung, die teilweise episches Equipment übertrifft, so dass man sich den Stress in meinen Augen nicht wirklich machen muss. Aber jeder wie er will, nur darf sich keiner wundern, wenn die Begeisterung für Hilfe in solchen Inhalten stark in Grenzen hält.

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